10.4.08

"NUR LANGWEILIGE ZEITVERTREIBE"


Martin Schöppe, Jugendbeauftragter der "Bürgerbewegung Pro Köln", hat ein Interview gegeben. Und zwar einer Schülerzeitung für junge Rechtsdraußen namens "Blaue Narzisse".

Ignorieren Sie das Interview. Klicken Sie lieber den "meistgelesenen Artikel" des Blättchens an. Den mit dem poetischen Titel "Revolution und Fotze". Und erfahren Sie alles über die Sorgen und Nöte von Menschen wie Martin Schöppe. Zitat:

Ein junger Rechter hat es wirklich schwer. Die Lehrer mögen ihn nicht, versuchen ihm, im Geschichtsunterricht ein falsches Bewußtsein für seine Nation zu vermitteln, und seine Freunde würdigen seine Wertvorstellungen, seinen Sinn für Ordnung und Anstand, nicht. Und der junge Rechte von heute hat noch ein Problem: ein Motivationsproblem. Während der junge Linke für „Revolution und Fotze“ (Dávila) kämpft und poppt, bleiben für den Rechten nur die langweiligen Zeitvertreibe übrig.


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12.11.07

ADE, RENE'!

Emmerich geht, Schöppe kommt

"Pro Köln" hat erneut den Jugendbeauftragten gewechselt: René Emmerich, der
Skinhead-Freund und "Pappkamerad im FDJ-Hemd" (so eine Online-Bekanntschaft der "Pro Köln"-Ratsherrin Regina W.), hat offenbar das Handtuch geworfen. Im "Pro Jargon" heißt es, Emmerich übergebe "sein Amt an den Herausgeber der Schülerzeitung Objektiv und wendet sich seiner neuen beruflichen Herausforderung zu". Gleich zwei Mal wird ihm herzlich gedankt für die "hervorragende Arbeit". Allzu viele (Spät-)Jugendliche bleiben da nicht mehr: Martin Schöppe, neuer Jugendbeauftragter, dürfte ziemlich einsam sein in seinem neuen Amt.

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26.9.07

BIEDERMANNI AM KATZENTISCH



Ich klage an: Biedermanni wird innerhalb der "Pro"-Bewegung offen diskriminiert! Seine Leistungen werden herabgewürdigt, er muss zu Kreuze kriechen, um bei "Pro NRW" mitmachen zu dürfen. Und jetzt - jetzt muss er am Katzentisch sitzen, langweilige Protokolle schreiben, während Sprechpuppe Judith Wolter das große Wort schwingt. Hätte man Biedermanni wirklich in die Ecke verbannen müssen wie einen frechen Schuljungen? Hätte man seinen Tisch nicht an denjenigen des Versammlungspräsidiums rücken können?

Die Botschaft, die ausgesendet wird, ist klar: Manni, Du bist hier nur geduldet. Als Schreibkraft. Und jetzt halt die Klappe!

***

Wenn wir die "Pro"-Funktionäre (neben Biedermanni und Wolter die drei Gebrüder Schöppe sowie Thomas Bendt
) abziehen, sind auf dem Bild genau fünf mir Unbekannte zu erkennen. Unterstellen wir mal, es handelt sich um normale Bürger. Doch was stellt das Foto dar? Na, den "Startschuß in Dormagen". Im "Pro"-Jargon:

Am 25. September fand in Dormagen eine gut besuchte Versammlung der Bürgerbewegung pro NRW statt, bei der die Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Rechtsanwältin Judith Wolter, den Grundstein für nonkonforme politische Aktivitäten vor Ort legte.


Und was geschah Bemerkenswertes auf der von fünf Bürgern gut besuchten Veranstaltung? Nun:

Die Versammlung bat den stellvertretenden Vorsitzenden der Bürgerbewegung pro NRW, Daniel Schöppe, die Koordination der Aufbauarbeit in Dormagen zu übernehmen.

Die bittende Versammlung bestand aus fünf Bürgern und sechs "Pro"-Kadern plus einem "Pro"-Fotografen. Kein Wunder, dass die Versammlung einen der "Pro"-Kader in's Amt bat. So kann man natürlich auch eine demokratische Entscheidung inszenieren. Und was sagt der Bericht über Biedermanni? Nun, er sei "ebenfalls anwesend" gewesen. Zweifelsohne, das stimmt. Zu ergänzen wäre noch: Irgendwann fiel das "Pro NRW"-Transparent von der Wand, das zuvor hinter Wolter und Co. gehangen hatte. Dem Stofffetzen, der sich offenbar eine gewisse Restwürde bewahrte, wurde es zu blöd.


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30.5.07

"DAS SIND NAZI-METHODEN"

Es war ein ungemütlicher Abend für "Pro Köln": neben Rats"dame" Regina Wilden [1] [2] wurden gestern auch der Vizevorsitzende Markus Wiener und der Vorsitzende der "Pro Köln"-Fraktion in der Bezirksvertretung Kalk, Martin Schöppe, zwangsweise des Saales verwiesen. Die Bilder:


Markus Wiener sitzt neben dem "Pro Köln"-Vorsitzenden Markus Beisicht, der ihn nicht zur Räson rufen wird


Markus Wiener in einem ruhigen Moment. Ruhige Momente hatte der versierte Pöbler nicht viele an diesem Abend.


Friedensengel Markus Wiener heißt den Mann von der Security willkommen. Wiener soll des Saales verwiesen werden, weil er den Bezirksvorsteher Wirges als Nazi beschimpft hatte


Wiener wird aus dem Gebäude geführt. Mehrfach ruft er: "Das sind Nazi-Methoden!" Er meint damit seine Gegner – und den armen Mann von der Security, der nur seine Pflicht erfüllt und den Abend wohl auch lieber mit seiner Familie verbringen würde.


Draußen warten schon die Medienvertreter auf Markus Wiener. Ob sie dem Zetternden wohlgesonnen sein werden?


Die Polizei nimmt Martin Schöppes Personalien auf


Wiener und Schöppe geben Interviews...


... wobei sie durch ein Plakat an eine weitere fette "Pro Köln"-Niederlage erinnert werden.



Biedermanni Rouhs fühlt sich einsam: Wilden ist raus. Wiener ist raus. Schöppe ist raus. Der Saal ist gegen ihn. Und die Scherze des UJOP Beisicht werden immer platter...

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2.5.07

TÜNNES, SCHÄL UND MARTIN SCHÖPPE


Will man sich despektierlich über die Polit-Postillen von Polit-Sekten äußern, so ruft man mitunter aus: "Das ist Schülerzeitungs-Niveau". Bezogen auf
manches Druckerzeugnis wäre dieser abwertende Ausruf jedoch ein unangemessenes Kompliment. Denn selbst Schülerzeitungs-Niveau erreicht nicht jeder. Den Grund des diesbezüglichen Scheiterns verrät mitunter der Blick in's Impressum:



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