24.3.08

BIEDERMANNIS HAUPTSTADTKOMPETENZ: MANGELHAFT!

Biedermannis Webseite BERLIN BRUMMT, mittels derer der Sülzer von Sülz die Bundeshauptstadt zu beglücken trachtet, fordert:



Obwohl Biedermanni inhaltlich keineswegs daneben liegt, gibt es da ein
kleines Problem, das sich gewiss schnell aus der Welt schaffen ließe. Nämlich so:





Spürnase: JS (Danke!)

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23.3.08

BERNIBÄR UND DIE ROTE FAHNE


Lange nichts gehört von Bernd "Bernibär" Schöppe (36), dem Ratsherren und "Pro Köln"-Vorstandsmitglied, dem Freund "heißer, rasierter Mädels", auch bekannt als "Proll Köln"? Nun, ich sah ihn zuletzt am 26. Januar. In der U-Bahnhaltestelle "Neumarkt". Er trug eine Kopfbedeckung, auf der eine rote Fahne abgebildet war:



Eine rote Fahne? Tatsache! Und darunter ein Ländername. Nordkorea? Kuba? China? Nein, der Name beginnt mit dem Buchstaben "L":



Bernibär las durchaus mannhaft konzentriert in einer Druckschrift. War's das Protokoll der letzten Ratssitzung? Eher nicht. Schon wieder das rote Logo:



Das (leicht verschwommene) Logo auf Käppi und Katalog kommt Ihnen irgendwie bekannt vor? Kein Wunder:

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22.3.08

SAUBERMANNIS SECHSTER JOB



Setzt Biedermanni nun auf offenen Betrug von Anlegern? Sein neues Projekt GEWINNBEREICH.DE klingt jedenfalls reichlich dubios

Biedermanni Rouhs knechtet bekanntlich als
"Pro Köln"-Fraktionsgeschäftsführer, als (Selbst-)Verleger, als Herausgeber des Magazins NATION24, ferner als Internet-Service-Anbieter sowie als Gelegenheitsmitarbeiter für seinen Parteifreund Bernd "Bernibär" Schöppe. Doch von fünf Jobs allein kann er offenbar nicht leben. Working Poor nennt man Menschen wie Biedermanni in den USA.


***

Nun hat Biedermanni einen sechsten Strohhalm ergriffen. Gewinnbereich.de heißt sein neues Projekt. Und es klingt windig. Verdammt windig...

***


Gewinnbereich.de: Durchschauen Sie die Strategie?

Offen gestanden: So ganz verstanden habe ich nicht, welchen Service mir Biedermanni anzubieten trachtet. Offenbar geht es um Geldanlage ("Wir sind derzeit für den DAX mittelfristig bärisch, langfristig aber bullisch eingestellt.").
Geld anlegen? Natürlich bei Biedermanni. Im Gegenzug wird Biedermanni , na klar, meinen "Barbestand ... mit 3,00 Prozent verzinsen", möglicherweise pro Monat, möglicherweise pro Jahr ...

... möglicherweise aber überhaupt nicht. Denn
Biedermanni behauptet eine ganze Menge, so auch, dass er einen Mitarbeiter in Asien beschäftige:



***

Sorry, Biedermanni, aber Hooi Ling Soh sieht so aus:



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19.3.08

PROFI BERGER FORDERT: "ANSPRUCH AUF ETWAS PRIVATLEBEN"

Öffentlicher als im Fall des Uwe "Profi" Berger kann ein Privatleben kaum sein. Bekanntlich kennt er nur ein Tabu: Was sind eigentlich seine (politischen) Ziele? Nun jedoch verkündet der selbst ernannte Sadomaso-Ermittler und "Pro NRW"-Multifunktionär:

Falls jetzt noch jemand in Erfahrung bringen muss, weil es ihm wichtig erscheint, zu welchen Zeiten ich die Toilette besuche, den muss ich leider enttäuschen, denn selbst Politiker haben einen berechtigten Anspruch auf etwas Privatleben.

Hören auch Sie den Wunsch heraus, dass sich irgendwer für seine Toiletten-Gänge interessieren möge – wenigstens dafür? Meine Prognose: Er wird auch das öffentlich machen.

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18.3.08

WAS VERSCHWEIGT UWE "PROFI" BERGER?

Sein Ziel werde es sein, Ziele zu erreichen. Sagt Berger. Doch: Welche Ziele meint der ansonsten Nicht-so-Schweigsame?

Eigentlich kennt "Pro NRW"-Multifunktionär Uwe Berger keine Tabus. Selbst seine Krankenakte ist öffentlich (
"...wie viele Psychologen ... mir immer wieder einreden wollten, wie schwer psychisch gestört ich doch sei, habe ich irgendwann aufgehört zu zählen ...").

Seinen Flirt mit der Sado-Maso-Szene hat Berger alias "Master Odin" gut dokumentiert. Und der äußerst umtriebige 43-jährige Frührentner beschweigt auch nicht, Mitglied der äußerst rechten NPD gewesen zu sein, bevor er dann "letztlich sehr überzeugt bei pro NRW meinen politischen Frieden gefunden habe".


Ein Thema jedoch gibt es offenbar, über das selbst Uwe Berger nicht so gerne spricht: Seine politische Agenda. Nach der Aufzählung einiger – tja: – Programmpunkte verkündet Berger, "mein Ziel wird es sein, ... auch andere Ziele zu erreichen, die hier und an dieser Stelle allerdings nicht hingehören."

Mensch, Berger, wir können doch über alles reden. Wirklich: über alles. Raus mit der Sprache: Was zur Hölle planen Sie nun schon wieder?

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ERSTER! ÄH: ZWEITER!


Von der CDU zu "Pro Köln": führende Funktionärin Ellen Sänger

Einen halben Tag, nachdem ich darüber berichtet hatte, hat nun offenbar auch "Pro Köln" mitbekommen, dass ein (Achtung, Jargon!) "weiterer Übertritt einer führenden Ehrenfelder CDU-Funktionärin zu pro Köln" ansteht.

Schneller als "Pro Köln" und ich waren nur die
Rechtsdraußen-Schreiber der JUNGEN FREIHEIT.

Die Haare der Neuen erstrahlen übrigens immer noch in CDU-Orange. Vorschläge für eine Neufärbung bitte an: info@pro-koeln.org.


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16.3.08

GENOSSEN KRIEGEN PANIK

Das Zentralorgan der Partei "Die Linke" (Ex-"Linkspartei" (Ex-PDS (Ex-SED))) ist der PROpaganda auf den Leim gegangen

Sie weiß nicht, wie man Westfalen schreibt. Sie versucht aber, einen angeblichen "Vormarsch" von "Pro NRW" zu analysieren: die Tageszeitung NEUES DEUTSCHLAND. Das ehemalige Zentralorgan der SED (wahlweise: das Zentralorgan der ehemaligen SED)
"berichtet":



Pardon, das war eine Ausgabe aus dem August 1961. Heute lesen wir:




Womit belegt wäre: Deutschlands Deppen sind nicht immer nur auf dem rechten Rand des politischen Spektrums beheimatet.


PS: Warum "Pro NRW" zwar Anlass für demokratische Aktivität, nicht hingegen für Panik bietet, habe ich vor einiger Zeit in einem Interview begründet. Lesen!

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15.3.08

DICHTUNG UND WAHRHEIT

Dichtung:




Wahrheit:






(Oder hausen sie in einem Postfach?)


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12.3.08

NICHT ZU TOPPENDER UNSINN

Ist nach eigenen Aussagen verdeckter Ermittler im Bereich Sadomasochismus: "Pro NRW"-Kader Uwe Berger, der sich dafür entschuldigt, seine Leser "mit diesem Unsinn belästigen zu müssen"

Uwe "Profi" Berger hat mal wieder Bezug genommen auf dieses kleine, unbedeutende Weblog namens BIEDERMANNI VERLIERT. Das er so verdammt gerne ignorieren würde. Wenn er denn könnte...


Berger ist im Internet als "Master Odin" unterwegs, referierte ich gestern. Nun schreibt Berger wie zur Entschuldigung, er habe "eine zeitlang im Bereich BDSM ermittelt". Und er behauptet:

Natürlich werden im Rahmen verdeckter Ermittlungen Identitäten angelegt, um mit Betrügern wie auch physisch gefährlichen Leuten auf einer Ebene zu sprechen, weil man anderenfalls keinerlei Informationen bekommt.


Wir stellen fest:
  • Erstens ermittelt Berger nach eigener Aussage verdeckt (Amtsanmaßung, ick hör dir trappsen!)
  • Zweitens: Er spricht mit Betrügern und physisch gefährlichen Leuten auf einer Ebene.
  • Drittens: Um an Informationen zu kommen, legt er Identitäten an. Nämlich:


Aber ist es, viertens, dann nicht etwas unklug, ausgerechnet die eigene Identität zu wählen? Den eigenen Namen, den eigenen Wohnort und das eigene Foto; auf dass die "physisch gefährlichen Leute" wissen, bei wem sie anklopfen sollten? Zumal Bergers Adresse mit Hilfe dieser Angaben extrem leicht zu recherchieren ist...



Freuen wir uns mit Herrn Berger, dass Sadomasochisten sich (abgesehen von ihrer harmlosen sexuellen Neigung) nicht von anderen Normalbürgern unterscheiden. Also im Alltag auch keineswegs gewalttätiger sind als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Bergers Erklärung beginnt übrigens mit der Überschrift "Nicht zu toppen".

Und sie endet mit den Worten:




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NEUER "PRO"-SPITZENMANN KANN FRAUENGESPRÄCHE ÜBER AUTOS FÜHREN

Jörg Uckermann, zum Zeitpunkt der Ablichtung noch Christdemokrat (Foto: privat)

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Gespräch endete mit einer Niederlage. Jörg Uckermann sprach: "Hier ist denn auch das Büro der CDU-Fraktion. Und was machen wir jetzt?"

Doch die junge Parteifreundin gab ihm einen Korb: "
Ich muss jetzt nach Hause. Tschüss!"

Macht macht eben nicht immer sexy. Dabei fand der Dialog in jenen Tagen statt, als Uckermann sich noch wie folgt vorstellen konnte:

Ich bin Chef der CDU in Ehrenfeld, und gleichzeitig bin ich "Stellvertretender Bezirksvorsteher" im gesamten Stadtbezirk Ehrenfeld, also einschließlich Bickendorf, Vogelsang, Ossendorf usw.

***




Ja, mit Uckermann hat "Pro Köln", da hat auch "Pro NRW" einen richtig dicken Ex-Fisch an Land gezogen.
Denn jetzt ist es "amtlich" ("Pro NRW"): Uckermann wechselt von der CDU zur "Pro"-Bewegung. Mit, so lesen wir auf der "Pro NRW"-Homepage, "zahlreichen Weggefährten", die so zahlreich (oder derart prominent) sind, dass kein Einziger von ihnen namentlich genannt wird.

***

Doch blicken wir zurück auf Uckermanns CDU-Jahre. Welche realpolitischen Erfolge hat er in all den Jahren erzielt? Seiner Parteifreundin stand er Rede und Antwort. Stichwort: Verkehrspolitik:

Die Noch-Parteifreundin: "Sag mal, Jörg, sind hier nicht ein bisschen viel Autos?"

Jörg Uckermann: "Jawohl. Der Parkdruck belastet die Menschen ungemein. Manchmal gibt es einen Parkplatz–Such-Verkehr von mehreren Kilometern."

Die Noch-Parteifreundin: "Dieses Problem haben wir aber in ganz Neu-Ehrenfeld."

Jörg Uckermann: "Hier sieht man sehr gut das 'Stadtteil-Entrée'."


Der Mann kennt sich aus in Ehrenfeld. Und auch seine Wirtschaftskompetenz ist profund:


Wir sind hier am Schlachthof in der Liebigstrasse. In dieser Branche ist die Konjunktur nicht gerade rosig.

Stadtplanerisch hat Uckermann ebenfalls Einiges auf dem Kasten:

Die Noch-Parteifreundin: Schade, dass der Max- und Moritz-Brunnen nicht sprudelt.

Jörg Uckermann: Dies ist ein weites Feld. Am besten reden wir nicht darüber. Eine ganz andere Sache ist die Neugestaltung des Lenauplatzes.

Die Noch-Parteifreundin: Der ist ja nun wirklich erneuerungsbedürftig. Der Bodenbelag birgt zahlreiche Stolperfallen.

Jörg Uckermann: In der Bezirksvertretung haben wir uns sehr bemüht, die Arbeiten voran zu treiben.

Immerhin, er hat sich bemüht. Natürlich ist Uckermann auch Technikexperte:

Die Noch-Parteifreundin: Was für ein schönes Auto!

Jörg Uckermann: Schicker Wagen!

Alle Achtung: Uckermann kann sogar Frauengespräche über PKW führen – zieht Euch warm an, Altparteien!

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11.3.08

PROFI DROHT MIT BÖSEN FOLGEN

Wir bedrohen niemanden, sondern suchen
statt dessen den politischen Wettbewerb...
Wer etwas anderes will,
der hat bei uns
nichts verloren.


"Pro NRW"-Generalsekretär Markus Wiener

Eigentlich hatte Uwe Berger ja erklärt, "die Korrespondenz" mit mir "sei zuende", weil "es in der Tat wichtigere Dinge gibt als Zeit zu vergeuden mit reichlich neben der Spur laufenden Leuten".

Doch bereits nach wenigen Tagen hat der "Pro NRW"-Funktionär es sich anders überlegt. Nun warnt er mich davor, ihn weiterhin zu behelligen. Denn, so Berger:


Die Folgen könnten sowohl böse wie auch sehr teuer werden.

Zwar sei er "derzeit sehr gelassen". Doch seine "riesige Geduld" sei "auch endlich". Berger bellt:

Einfach mal darüber nachdenken, wo Profis in dem Fall ihre Hebel ansetzen und dann überlegen, ob man wirklich in jedem Artikel § 185 Strafgesetzbuch überschreitet.

§185? Der Profi ist also beleidigt.



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6.3.08

BERGER REAGIERT, "WIE PROFIS" HALT REAGIEREN

Uwe Berger ("Pro NRW"-Multifunktionär)


Na, das ging aber schnell: Uwe Berger hat jenen Artikel gelöscht, in dem er selbst darlegte, viele Psychologen hielten ihn für "psychisch schwer gestört". Nun behauptet der "Pro NRW"-Multifunktionär, er habe diese "fingierte Krankheitsgeschichte platziert", um mich als "Schmierfinken" zu überführen und dergestalt zu entlarven.

Ein weiteres Ziel
sei es gewesen, mir zu zeigen, "wie Profis arbeiten". Die Strategie ist in der Tat beinahe genial.

Aber leider nur beinahe: Denn seine (für ein Fake verdammt lange ;-)!) Krankengeschichte wird auch weiterhin im Netz kursieren, nämlich hier und hier. Ob's ihm wohl zum Nutzen gereicht?




Oder war die Krankengeschichte vielleicht gar nicht fingiert? Für diese These spricht, dass der Artikel von Google zuletzt am 1. März gespiegelt wurde. Das heißt: Er war mindestens drei Tage online, bevor ich in Herrn Bergers Visier geriet. Also drei Tage, bevor der selbst ernannte "Profi" einen Grund haben konnte, mich hereinlegen zu wollen.

Übrigens habe ich zwischenzeitlich die Kameraden Beisicht und Rouhs von dem Vorgang in Kenntnis gesetzt. Der Schlusssatz meiner E-Mail lautet: "Möglicherweise besteht Handlungsbedarf."

Zum Hintergrund:

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"MIT ENTSPRECHENDEN DAUERSCHÄDEN"

Psychologen, Neurologen, Fachärzte: Sie alle halten Uwe Berger für "schwer psychisch gestört". Nun hat er einen neuen Lebensinhalt gefunden: Berger ist Multi-Funktionär der "Bürgerbewegung Pro NRW"

Seine Visitenkarte muss sich durch Übergröße auszeichnen. Zumindest, wenn sie alle Funktionen auflistet, die Uwe Berger in der "Bürgerbewegung Pro NRW" bekleidet. Er ist nach eigener Aussage [1]:


  • Bezirksbeauftragter Bezirksverband Sauerland
  • Kreisbeauftragter Kreis Mettmann
  • Kreisbeauftragter Herne
  • Kreisbeauftragter Märkischer Kreis
  • Administrator pro NRW Netzwerk
Und er betreibt in eigener Regie die Webseite pro-nrw-patriot.de, für Berger „DAS Portal für patriotische Menschen in Europa“.



All diese Aufgaben erfüllt er, obwohl er nach eigenen Angaben schwer gesundheitlich geschädigt ist, oft „tagelang nicht erreichbar“ sei, weil er "einfach nicht kann“ [2]. Das hört sich nach Frühverrentung an. Was auch erklären würde, warum Berger so viel Zeit für seine vielen "Pro"-Ehrenämter übrig hat...

***

Berger sagt von sich, er sei „ein multimorbider Krüppel mit leider sehr progresssiv verlaufender Polyneuropathie und heute nicht mehr behandelbaren Bandscheibenvorfällen“. Er leide an den „Spätfolgen eines lange Zeit nicht behandelten Diabetes“. Und er habe, last not least, zwei Schlaganfälle erlitten – „mit entsprechenden Dauerschäden“ [2].

Nun wähnt Mittvierziger [3] Berger sich verfolgt: „Zahllose Orthopäden, Neurologen, Internisten und Schmerzmediziner“ hätten sich zu „einem Heer an Gegnern“ formiert. All diese Ärzte sahen und sehen, referiert Berger, in ihm einen Neurotiker und Simulanten [2]. Und nicht nur sie zweifeln an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit. Berger schreibt:

.... wie viele Psychologen (von mir fortan lediglich noch als Weichspüler bezeichnet) mir immer wieder einreden wollten, wie schwer psychisch gestört ich doch sei, habe ich irgendwann aufgehört zu zählen ... [2]
Gewiss wäre es denkbar, dass all diese Psychologen, Neurologen und sonstigen Fachärzte irren. Gewiss wäre es denkbar, dass Berger seine Schlaganfälle überstanden hat, ohne geistige Substanz abzubauen; dass er nicht "schwer psychisch gestört" ist...

Indes: Nicht alles was denkbar ist, ist auch wahrscheinlich. Zu diesem Ergebnis sind offenbar auch „sämtliche großen Nachrichtenmagazine, Online-Portale und andere Medien“ (Berger) gekommen, die Berger nach eigenen Aussagen auf seinen „Fall“ aufmerksamen zu machen versuchte. Berger: „Fehlanzeige, keine Chance, Medien waren daran nicht interessiert.“ [2]

***

Doch Medien und Mediziner sind nicht die Einzigen, die Berger übel mitspielten. Auch sein Internet-Projekt Network-Secure [4] zog offenbar böse Menschen an. Berger:

Viel zu oft sprangen in den letzten Jahren scheinbare Wohltäter auf den bekannten Zug Network-Secure auf. Rückblickend betrachtet, weil sie sich davon wohl eigene Reputation und Bekanntwerden erhofften. [2]
Dabei habe er nicht einmal Dank, sondern lediglich Respekt erwartet [2].

***

Fiese Verschwörungen, ein "Heer an Gegnern", kein Dank, kein Respekt? Hoffen wir, dass „Pro NRW“ ihn nicht auch enttäuschen wird. Noch wird Berger auf der "Pro NRW"-Webseite [5] als "
weitere personelle Verstärkung" aufgeführt:

Mit dem neuen Kreisbeauftragten für Mettmann und Herne, Uwe Berger aus Heiligenhaus, erhält auch der Niederbergische Raum ... sowie Herne als wichtige Ruhrgebietsstadt eine seriös agierende patriotische Opposition in Form der Bürgerbewegung pro NRW.
Doch solch euphorische Einschätzungen können sich innerhalb der "Pro"-Bewegung bekanntlich schnell ändern [6] – wenn es opportun erscheint...


Quellen und Anmerkungen:

[1] Uwe Berger: Artikel "Interviews und andere journalistische Anfragen", auf der Webseite pro-nrw-patriot.de. Link und Screenshot (Stand: 6. März 2008)
[2] Uwe Berger: Artikel "Etwas zu mir... ", auf der Webseite network-secure.de. Der Inhalt wurde von Berger flugs gelöscht, aber da sind ja noch der Screenshot (Stand: 6. März 2008) und der Google-Cache des Inhalts.
[3] Uwe Berger: Artikel "Über mich", auf der Webseite pro-nrw-patriot.de. Link und Screenshot (Stand: 6. März 2008)
[4] URL: http://www.network-secure.de. Link
[5] Artikel "Weitere personelle Verstärkung für pro NRW", auf der Webseite pro-nrw.org. Link und Screenshot (Stand: 6. März 2008)
[6] Siehe das Beispiel Andreas Akwara: Gestern noch "Hosianna!", heute schon "Kreuzigt ihn!".

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4.3.08

"ABSOLUTE TALENTFREIHEIT"

Nichterreichbarkeit der "Pro NRW"-Webseite: Jetzt ist Kameraden-Schelte angesagt

Dass ich das noch erleben darf! Nach 20 Monaten reagiert die "Pro"-Bewegung erstmals offiziell auf dieses mein Weblog namens
Biedermanni verliert.

Unter der Überschrift "Dumm gelaufen, Biedermanni, nicht wahr? :-)" zweifeln die Herren Kameraden den Inhalt meines Postings
TSCHÜSSI, WWW.PRO-NRW.ORG! an.

Es sei eine Lüge zu behaupten, "unsere Domain pro-nrw.org sei deshalb weg, weil ein aufmerksamer Bürger unseren Hoster informiert hat und der in der Folge den Vertrag gekündigt hat". Denn, so der neue "Pro"-Webbeauftragte Uwe Berger wörtlich:



Herzallerliebst: Nach eigener Darstellung ist "Pro NRW" also selbst schuld daran, dass die reguläre Webseite nicht erreichbar war. Weil zunächst ein unfähiger Webmaster eingesetzt wurde.

Und dessen Nachfolger? Sagen wir es mal so: Die Seite pro-nrw.org ist durchaus wieder online. Dort lesen wir dann allerdings folgende, offensichtlich unwahre Behauptung:


Insgesamt gilt: Besonders fehlerfrei, übersichtlich und formschön ist die Seite im Zuge des Neustarts ("Relaunch") nicht gerade gestaltet worden. Nur ein Beispiel:



Ach, komm, Einen hab ich noch:



Womit der Nachfolger des talentfreien Ex-Webmasters sein Talent endgültig unter Beweis gestellt hätte. Klug gelaufen, Herr Berger ;-)!

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SCHLECHT ABGESCHRIEBEN

Kann nicht mal einen inhaltlich inkorrekten BILD-Zeitungs-Artikel korrekt zusammenfassen: "Pro NRW" (schwer empört)

Meine Güte, welch' eine herzzerreißende Story hat die BILD-Zeitung uns da
gestern aufgetischt:

Schweinerei!
Junge bestraft: Er spendierte Moslems Würstchen


Pro NRW ist heute, also erst einen Tag später, sogar noch ein Stück weit empörter als das Blatt mit den großen Buchstaben:

So langsam platzt jedem vernunftsbegabten Menschen in Deutschland der Kragen und zwar ebenso gründlich wie nachhaltig. Weil ein kleiner Junge in der Schule sein Würstchen als Pausenbrot mit einem Klassenkameraden teilen wollte, der zufällig Moslem war, soll der Bub nun bestraft werden.

Schlimm! Ist es schon so weit gekommen? Nicht ganz. Denn erstens stimmt "Pro NRW"-Variante nicht überein mit derjenigen der BILD. Und zweitens hat BILD nur eine Variante der Story erzählt. Diejenige der Mutter des bestraften Jungen. Alle anderen Varianten finden Sie hier.

Fazit: Junge baut Mist. Wird mild bestraft. Mutti ist empört. BILD übernimmt Muttis Darstellung. "Pro NRW" schreibt bei BILD Muttis Darstellung ab. Und kriegt nicht mal das ordentlich hin.
So schaut sie aus, die "knallharte Lobbyarbeit für die einheimische Bevölkerung".


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3.3.08

WOHLWOLLEND BEGLEITETER STRATEGISCHER FEHLER


Während Biedermanni den Wahlantritt von "Pro München" als grundsätzlich "legitim" bezeichnet, spricht "Pro NRW"-Boss Markus Beisicht von einem "schweren strategischen Fehler“. Er, Beisicht, lasse nicht zu, dass das Wahlergebnis von München nun Pro Köln und Pro NRW angelastet werde. Beisicht attackiert die "deutschlandweiten Aktivitäten von Pro Deutschland", er schießt sich also auf Biedermanni Rouhs ein.

Das geht aus einem Bericht der Rechtspostille JUNGE FREIHEIT hervor. Das Blatt referiert Beisichts Position wie folgt:


Aus gutem Grund hätten sich Pro Köln und Pro NRW daher darauf geeinigt, sämtliche Ressourcen auf Köln und Nordrhein-Westfalen zu konzentrieren. Nur hier könne über die weitere Entwicklung des Politikmodells der „Pro-Bewegungen“ entschieden werden. Daher hätten sowohl Pro Köln als auch Pro NRW eine klare Trennungslinie zur Partei „Pro Deutschland“ gezogen. Das Wahlergebnis von München habe die Richtigkeit dieses Kurses noch einmal bestätigt, sagte Beisicht.

Beisicht versucht also, den schwarzen Peter an Biedermanni weiterzugeben, den Vorsitzenden von "Pro Deutschland":

Es habe in der Vergangenheit nicht ohne Grund mehrfach Beschlüsse gegeben, die deutschlandweiten Aktivitäten von Pro Deutschland bis nach den Kommunalwahlen in NRW im nächsten Jahr auf Eis zu legen. Daher lasse er es jetzt auch nicht zu, daß das Wahlergebnis von München nun Pro Köln und Pro NRW angelastet werde, sagte Beisicht.

Andererseits:
Klare Trennungslinie zu "Pro Deutschland" nebst "Pro München"? Auf dass die Schmach der Niederlage an Biedrmanni heften bleibe? Dann doch nicht ganz. Denn Beisicht redet sich mal wieder um Kopf und Kragen:

Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT schwächte Beisicht die Aussagen der Pressemitteilung ab. Man habe den Wahlkampf von Pro München wohlwollend begleitet.




Übrigens hatte Beisicht im September noch angekündigt, "Pro München" werde bei der Kommunalwahl ein "politisches Erdbeben" auslösen. "Ganz herzlich" begrüßte Beisicht seinerzeit einen "alten politischen Weggefährten von mir", nämlich den "Pro München"-Vorsitzenden
Rüdiger Schrembs. Währenddessen hing ein Transparent hinter Beisicht. Auf dem stand: "PRO München + PRO Köln für die Bürger unserer Heimatstädte".


Ich verrate Euch was: Sollte Beisicht in die Geschichtsbücher eingehen, dann als der Mann, der die schweren strategischen Fehler seiner alten politischen Weggefährten durchaus wohlwollend begleitete, indem er eine klare Trennungslinie zog, die (k)ein Erdbeben auslöste, was wiederum die Richtigkeit des von Beisicht eingeschlagenen Kurses bestätigte. Noch Fragen?

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TSCHÜSSI, WWW.PRO-NRW.ORG!


Die "Bürgerbewegung Pro NRW" verkündet:


Wie Ihnen sicherlich auch selbst bereits aufgefallen sein wird, ist unser Hauptportal unter der Adresse www.pro-nrw.org derzeitig nicht erreichbar. Niemand muss aber befürchten, pro NRW ist untergegangen, denn es sind einzig technische Dinge, die zur Zeit mit absoluter Priorität und Ernsthaftigkeit abgearbeitet werden, um Ihnen künftig ein leistungsfähigeres Portal, mehr Interaktivität mit Ihnen und bessere Angebote zur Verfügung stellen zu können.

Das ist mal wieder nur die halbe Wahrheit. Zu den Fakten: Der bisherige Geschäftspartner 1 & 1 hat "Pro NRW" den Vertrag gekündigt. Und www.pro-nrw.orgDonnerstag, 28. Februar 2008
vom Netz genommen. Und zwar vorbildlich flott nach Erhalt der E-Mail eines besorgten Bürgers.

Danke, 1 & 1! Danke, besorgter Bürger!


Nachtrag vom 5. März 2008: Der neue "Pro NRW"-Webmaster Uwe Berger behauptet, bei diesem Artikel handele es sich um eine Ente. Fakt ist: Es hat die Intervention des besorgten Bürgers bei 1 & 1 nachweislich gegeben. Fakt ist auch: "Pro NRW" hatte die Probleme mit 1 & 1 eingestanden. Am 28. Februar vermeldete die "Bürgerbewegung":





Diese entlarvende Meldung wurde zwischenzeitlich
gelöscht. Sie wird aber von Google.de noch dokumentiert. Und hier können Sie einen Screenshot der Meldung abrufen.


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14.2.08

NÄCHSTE AUFGABE FÜR DEN "PRO NRW"-WEBMASTER

Nachdem Andreas Akwara, der Bedroher von Kindern und Journalisten, nun auf der "Pro NRW"-Homepage nicht mehr als Vorstandsmitglied gelistet wird, steht für den Webmaster der Ultrachrechten auch schon der nächste Job an. Andreas Akwara (rechts hinten!) müsste aus folgendem Bild herausretuschiert werden:



Nach Informationen von "Biedermanni verliert" wäre es aus "Pro NRW"-Sicht klug, diesen Job schnell zu erledigen.

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23.1.08

NEUES VON DER ÖSTERREICHISCHEN SCHWESTERPARTEI

Während "Pro NRW"-Boss Markus Beisicht im üblichen Halbwahrheits-Stil einen "Wahlerfolg in Graz!" bejubelt, vermeldet die österreichische Tageszeitung DIE PRESSE über die "Pro"-Schwesterpartei FPÖ: "Jammer statt Jubel: Es brodelt in der FPÖ".

Da ist von manchem Parteiaustritt die Rede. Grund dafür: die von vielen als Hetze empfundenen Aussagen der Grazer FPÖ-Spitzenkandiatin Susanne Winter über den "Propheten Mohammed", den Winter als "Kinderschänder" titulierte (dieses Blog berichtete).


Winter sagt nun beschwichtigend: "Ich habe es ja gar nicht bös' gemeint." Ihre Charme-Offensive nutzt ihr indes wenig: Inzwischen sind Drohvideos gegen Winter aufgetaucht. Weswegen Winter unter Polizeischutz steht. Was den österreichischen Steuerzahler 5.000 Euro kostet. Pro Tag. Zustände sind das!

Zustände, die "Pro"-Vorturner Markus Beisicht offenbar gut findet. Er lobt jedenfalls Winters "engagierten Wahlkampf, zu dessen Auftakt ich ... beitragen durfte".

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15.1.08

OB IN SPE FORDERT UND FÖRDERT MEHR AUTOUNFÄLLE

Ach ja, der "Pro Köln"-Kandidat für das Amt des kölschen Oberbürgermeisters, Markus Beisicht, hat sich ja durchaus das gemacht, was er für Gedanken hält. Einer davon: er wolle "einen sofortigen Abbau der vielen unsinnigen Blitzer, z.B. auf der Zoobrücke". Völlig unsinnige Blitzer? Nicht ganz. Denn, so der STADTANZEIGER:

Die Starenkästen auf der Zoobrücke zeigen offenbar Wirkung: Seit die fünf Radarfallen zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Ost und Amsterdamer Straße Ende Oktober scharfgeschaltet wurden, ist die Zahl der Unfälle in diesem Bereich deutlich gesunken. Das belegt die Unfallstatistik der Polizei für den Monat November: In dem überwachten Streckenabschnitt in Richtung Stadtzentrum registrierte die Polizei 30 Unfälle, neun weniger (23 Prozent) als im Vergleichsmonat des Vorjahrs. Die Zahl der Unfälle, bei denen Personen verletzt wurden, halbierte sich von zehn auf fünf.

Soweit zum Streckenabschnitt in Richtung Stadtzentrum. Die entgegengesetzte Fahrtrichtung kennt, ganz im Sinne Beisichts, noch keine "Blitzer":

Dort stieg die Zahl der Unfälle von 30 auf 54 (80 Prozent) an, die der Kollisionen mit Personenschaden blieb mit fünf unverändert.

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