10.4.08

"NUR LANGWEILIGE ZEITVERTREIBE"


Martin Schöppe, Jugendbeauftragter der "Bürgerbewegung Pro Köln", hat ein Interview gegeben. Und zwar einer Schülerzeitung für junge Rechtsdraußen namens "Blaue Narzisse".

Ignorieren Sie das Interview. Klicken Sie lieber den "meistgelesenen Artikel" des Blättchens an. Den mit dem poetischen Titel "Revolution und Fotze". Und erfahren Sie alles über die Sorgen und Nöte von Menschen wie Martin Schöppe. Zitat:

Ein junger Rechter hat es wirklich schwer. Die Lehrer mögen ihn nicht, versuchen ihm, im Geschichtsunterricht ein falsches Bewußtsein für seine Nation zu vermitteln, und seine Freunde würdigen seine Wertvorstellungen, seinen Sinn für Ordnung und Anstand, nicht. Und der junge Rechte von heute hat noch ein Problem: ein Motivationsproblem. Während der junge Linke für „Revolution und Fotze“ (Dávila) kämpft und poppt, bleiben für den Rechten nur die langweiligen Zeitvertreibe übrig.


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22.11.07

TÜR ZU, BIEDERMANNI KOMMT!

(Lokal-)Patriot? Lokalverbot...

"Für äußerst rechts Gesinnte", schreibt der STADTANZEIGER, "wird es immer schwerer, Versammlungsräume zu finden." Ein Trend, der nicht nur die NPD, sondern auch die "Pro"-Bewegung betrifft. Das musste Biedermanni Rouhs erfahren, als er "für das kommende Wochenende einen Veranstaltungsraum" in Efferen mieten wollte. Der Chef des Restaurant Burgpark ließ Biedermanni abblitzen, nachdem er erfahren hatte, wer bei ihm tagen wollte. Nämlich "Pro NRW". Der Wirt:

Ich habe Herrn Rouhs sofort abgesagt, weil ich weder mit extrem rechten noch mit extrem linken Gruppen etwas zu tun haben will.

Warum Biedermanni gerade bei dieser Gaststätte anrief? Weil dort unlängst eine rechtsextreme Veranstaltung stattfand. Die wurde zwar von Vermummten gestürmt und schnell beendet. Doch offenbar glaubte Biedermanni, einen rechtsdraußenfreundlichen Wirt gefunden zu haben. Ein Irrtum! Der Wirt sagt heute:

Ich war da blauäugig... In Zukunft werde ich über den Tellerrand schauen - sonst ruiniert man sich den Ruf seines Lokals, ohne dass man es vorher ahnt.


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14.11.07

JUGEND SCHÜTZT VOR TORHEIT NICHT

Nach "Pro Köln"-Angaben sind zwei im Schnitt 47 Jahre alte Mitglieder der "Jugend Pro Köln" Opfer eines brutalen Übergriffs geworden. Die beiden Jungspunde hatten nach dieser Darstellung das neu Werbeflugblatt ihrer Jugendorganisation verteilt, in dem es heißt:

Anstoß erregte aber wohl eher die rassistische Hetze, die verbale Gewalt in besagtem Flugblatt. Biedermanni verliert verurteilt jegliche Form von Gewalt, stellt aber nüchtern fest: Wer Hass sät, wird keine Gegenliebe ernten.

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31.10.07

BIEDERMANNI TOBT SCHON WIEDER!


Das sieht man bei PROs nicht gerne: Schon wieder ein längerer Artikel im STADTANZEIGER, der sich kritisch mit der "PRO"-Bewegung, ihrem Personal, ihrem Populismus auseinander setzt. Biedermanni ist nicht amüsiert. Man merkt ihm an: das schmerzt! Und das schreibt Biedermanni, der möchtegern-süffisante Sülzer von Sülz:

Der Neven-DuMont-Schreiber fürs Grobe, Detlef Schmalenberg, beschäftigt sich heute in einem groß aufgemachten - angeblich gut recherchierten - Hintergrundbericht ausführlich mit den politischen Aktivitäten von pro NRW auf Landesebene. Offensichtlich aufgeschreckt durch die außerordentlich erfolgreich angelaufene Anti-Islamisierungskampagne von pro NRW soll nun der politische Mitbewerber - kaum in der Landespolitik angekommen - schon einmal kräftig diffamiert bzw. stigmatisiert werden.

Pardon, aber: Der Artikel ist (in aller Bescheidenheit: ich kann es beurteilen!) ziemlich gut recherchiert. Redakteur Detlef Schmalenberg hat sich sogar den zweifelhaften Genuss eines Telefonats mit Andreas Akwara gegönnt. Zu Wort kommen lässt er auch den Politologen Christoph Butterwegge:

„Der Erfolg hängt schließlich davon ab, ob man die Bürger in Angst und Schrecken versetzen kann“, so Butterwegge. Die etablierten Parteien würden zu defensiv mit diesem Phänomen umgehen.


Ja, so ist das. Zumindest bis dato.

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22.10.07

WAS DIE UNO ALS RASSISTISCH BRANDMARKT...


... hält Biedermanni für einen Ausdruck eines "von multi-kulti-kritischen Inhalten geprägten Wahlkampfes"

Biedermanni jubelt: Die SVP, Möchtegern-Schwester-Partei der "Pro"-Bewegung, ist aus den schweizerischen Wahlen als stärkste Partei hervor gegangen. Biedermanni:


Die Schweizerische Volkspartei (SVP) des Justizministers Christoph Blocher hat nach einem von multi-kulti-kritischen Inhalten geprägten Wahlkampf ihren Stimmenanteil deutlich erhöht.


Multi-kulti-kritischer Wahlkampf: War da nicht dieses, nun ja, umstrittene Plakat? Biedermanni erinnert sich und uns daran:

Die Partei hatte unter anderem ein Plakat herausgegeben, auf dem weiße Schafe einen Artgenossen mit schwarzem Fell - der symbolisch für einen Straftäter steht - mit ihren Hinterläufen aus dem Land treten. Die Kampagne hatte im Ausland für Schlagzeilen gesorgt und war von den Vereinten Nationen als rassistisch gebrandmarkt worden.

Was für Biedermanni multi-kulti-kritisch ist, wird von der UNO also "als rassistisch gebrandmarkt". Jetzt sind sie auch auf globaler Ebene gegen den multi-kulti-kritischen Biedermanni und sein multi-kulti-kritischen Freunde.

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12.10.07

DOPPELT BELLT BESSER

Dieter Danielzick (rechts) ist Vize-Vorsitzender von "Pro NRW" und zugleich Generalsekretär einer Paranoiden-Partei. Letztere warnt vor einer Verschwörung von Juden, Angela Merkel, Freimaurern und Kommunisten

Sein bester Freund ist ein
Schäferhund namens Jeff. Er firmiert als "Generalsekretär" der Partei "Bündnis für Deutschland", einer obskuren rechtsextremen Sekte. Er übt gleich drei Berufe aus, ist "Gastwirt, Immobilienmakler und Politiker". Er heißt Dieter Danielzick.

Moment: Dieter Danielzick? Heißt so nicht auch ein Vorstandsvize von "Pro NRW"? Durchaus:




Schauen wir uns die Homepage von Dieter Danielzicks Erstpartei einmal genauer an. Interessant ist vor allem, welche Bücher von "Bündnis für Deutschland" vertrieben werden. Eines heißt: "Wem dient Merkel wirklich?" Und die Artikelüberschriften lassen keinen Zweifel daran, wessen Dienerin Frau Merkel nach Ansicht des Buchautoren ist: "Mit David Rockefeller in der Sauna", "Israel als Staatsräson", "Die Reise nach Jerusalem", "Deckname 'Shalom'".

Zudem wird der Bundeskanzlerin unterstellt, sie sei Marxistin-Leninistin.
Da ist sie wieder, die gute alte jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung, gegen die schon Hitler ankämpfte...




Juden, Bolschewisten
da fehlt doch noch eine Bevölkerungsgruppe, um die zünftige Verschwörungstheorie zu komplettieren. Richtig: die Freimaurer! Und drum trägt ein anderes Buch den Titel "Freimauersignale in der Presse". Im Klappentext lesen wir:


Ungefähr neun Zehntel aller geheimen Nachrichten und Befehle der Synagoge Satans [=Freimaurer] werden über die Massenmedien, hauptsächlich durch Signalphotos in der Presse, weitergegeben.

Wie geht das von statten? So:

Um die Kunde von ihrer [Freimaurer-]Logen-Mitgliedschaft, aber auch anderweitige geheime Botschaften nicht gar zu auffallend zu plazieren, haben sich die "Brüder" eine ganze Palette von harmlos wirkenden Hand- und Blickgesten einfallen lassen. Nur wer diese Geheimsignale kennt und sorgfältig beachtet, wird aus der Zeitung erfahren, was in Politik, Wirtschaft, Kultur und sogar im Sport (!) wirklich gespielt wird.

Sie wollen wissen, was wirklich gespielt wird? Dann beachten Sie bitte die folgenden "Geheimzeichen":

An ihren Geheimzeichen sollt ihr sie erkennen: Helmut Haussmann, Klaus Kinkel (beide FDP), Bill Clinton (USA)

Ach ja, nachdem wir erfahren haben, dass die Bundeskanzlerin dem Juden zu Willen ist, dass die Freimaurer (alias "Synagoge Satans") geheime Zeichen in Tageszeitungen platzieren, können wir uns nun dem Buch eines gewissen Dieter Danielzick zuwenden. Das wird natürlich ebenfalls auf der "Bündnis für Deutschland"-Homepage vertrieben:



Und worum geht's? Darum:
Dieter Danielzick hat am eigenen leibe erfahren, dass die politische Landschaft in Deutschland und seine Demokratie " wahre" Meinungsfreiheit nicht dulden.

Nun, als Spitzenfunktionär gleich zweier Rechtsdraußenparteien wird Dieter Danielzick Deutschlands Demokratie sicher bald erneuern.

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29.8.07

FRAU PIACHNOW-TSCHÜSSIKOWSKI VERLÄSST MAL WIEDER EINEN SAAL

Knallharte Opposition will sie sein, die "Bürgerbewegung Pro Köln". Doch das ist leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn das Personal eher nicht ganz so erstklassig ist. Beispiel gefälliig? Charlotte Piachnow war bis vor Kurzem "sachkundige Bürgerin" im Kulturausschuss des Rates. Dort sollte sie das große Wort zum Thema Moscheebau führen. Als sie ansetzte, sagte ihr irgendwer, sie könne ja gehen. Piachnow ging.

Das war im April. Mittlerweile - die Dame scheint ein echtes Multitalent zu sein - ist Piachnow "sachkundige Bürgerin" im Liegenschaftsausschuss. Der tagte zuletzt am 21. August, wobei nach Biedermannis Darstellung (Eintrag vom 28.8.) Folgendes geschah:

Sie mußte vor Eintritt in den nichtöffentlichen Teil den Tagungsraum verlassen. Zur Begründung äußerte der Ausschuß-Vorsitzende, ihm sei nichts davon bekannt, daß Frau Piachnow dem Ausschuß angehöre.

Offenbar reichten Piachnows kognitive und rhetorische Fähigkeiten nicht aus, um das Gegenteil ("Herr Vorsitzender, okay, ich melde mich erstmals zu Wort, aber ich stehe in Ihrer Liste, schauen Sie doch bitte einfach mal nach!") zu belegen. Sie ging nach Hause. In die nächste Eckkneipe. Oder Shoppen. Jedenfalls: fort. Schon wieder!

Vielleicht sollte Piachnow lieber als sachkundige Bürgerin im Sportausschuss agieren. Mit Bewegung kennt sie sich ja aus.

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12.7.07

NEUES VON DER SCHWEIGESPIRALE

Die Medien ignorieren die Bedürfnisse der "Pro Köln"-Klientel. Wie in Köln, so in Kürten-Biesfeld

Das Medienschweigen zu enorm wichtigen Themen – es wird nicht nur von Biedermanni Rouhs beklagt. In einem Posting eines "Christoph Heger", das in Rats"dame" Regina Wildens Webforum "Infotalk" veröffentlicht wurde, lesen wir:


"Es ist ja auch nur eine kleine Meldung im Lokalteil der lokalen Zeitung wert, daß in Kürten-Biesfeld nun schon zum wiederholten Male ein Wegkreuz böswillig beschädigt wurde."

Die großen Medien schweigen dazu. Kein Wunder, dass der kleine Mann nicht rechtsextrem wählt! Derweil hat irgendwer "Pro Köln" gesteckt, dass der EXPRESS gestern einen großen Bericht über das angeblich drohende Entstehen eines "Moschee-Viertels" gebracht hatte. Jedenfalls bricht Biedermannis Gurkentruppe nun "mit einiger Verspätung" ihr diesbezügliches Schweigen. Während das "Pro Köln"-Schweigen zu Günter Wallraffs geplanter "Satanische Verse"-Lesung ("notfalls unter Polizeischutz") fortwährt.

Biedermanni verliert meint: Möglicherweise schweigen die Medien ja gar nicht. Möglicherweise sind Biedermannis Kameraden schlicht zu blöd, die Zeitung zu lesen.

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26.6.07

"SEHR DEUTLICH BELEGT"


Wer ist eigentlich mediengeiler: Biedermanni oder Rats"dame" Regina Wilden? Schwierige Frage!

Regina Wilden ist sauer. Der Grund: Sowohl "Pro Köln" als auch die Linkspartei versuchen ihren Honig aus der jüngsten kölschen Korruptionsaffäre zu saugen. Aber "Pro Köln" wird in der lokalen Presse (Boulevard- und Intelligenz-Blatt) einfach nicht erwähnt. Gemein! Wilden:

Die Fraktion pro Köln ... hat ... eine Sondersitzung des Rates der Stadt Köln zu diesem neuerlichen Skandal beantragt. Darüber informiert weder Express noch der Kölner Stadt-Anzeiger, beide aus dem Hause DuMont.

Aber die Linkspartei...! Rats"dame" Wilden:

Express berichtet heute: "Die Linkspartei fordert, dass alle Dienstreisen künftig nicht mehr hinter verschlossenen Türen, sondern im Rat behandelt werden."

"Wieder einmal, so Wilden, werde "sehr deutlich belegt", dass die Linke "von dieser Presse gefördert wird." Wehret den Anfängen!, ruft Wilden, ahnt jedoch die Vergeblichkeit ihres Tuns. Der Durchmarsch in die rot-rote Diktatur ist nicht mehr zu stoppen, glaubt sie. Wilden, resigniert: "Und später will es wieder keiner gewesen sein." Wie 1945...

Ja, die Ermordung von sechs Millionen Juden und das Nicht-permanent-Erwähnen einer winzigen Ratsfraktion sind schon schlimme Menschheitsverbrechen!

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26.5.07

RADIKALER MEINUNGSSCHWENK

Leben wir nun in einer (Gesinnungs-)Dikatur, in der Oppostionelle ausgegrenzt und diffamiert werden? Oder aber in einer vorbildlichen Demokratie? "Pro Köln" ist sich da nicht so sicher

Bisher beklagte Biedermanni Rouhs immer wieder (vermeintliche oder tatsächliche!) Demokratie-Defizite in unserer Stadt und unserer Republik. Biedermanni schrieb noch Anfang April:

Organisierte Oppositionelle, die sich nicht an die Regeln der "political correctness" halten wollen, werden sogar gezielt persönlich diffamiert und ausgegrenzt.

Hört sich eher nach einer Diktatur an, finden Sie nicht auch? Biedermanni über seine Gegner, also die "Altparteien":

Jene, die ständig das Wort "Demokratie" im Mund führen, zeigen somit erneut, was sie von echter "Volksherrschaft" halten.

Nämlich: nichts. So zumindest Biedermannis Interpretation. Des Krefelders Resümee:

Die Bürgerbewegung pro Köln ist und bleibt daher der einzig wirkliche Garant für Meinungsfreiheit und demokratische Kontrolle der Herrschenden in Köln!

Klare Worte. Wenn auch nicht wahre Worte. Doch nun: die 180-Grad-Wende! Biedermannis Sprechpuppe lobt die deutsche Demokratie als vorbildlich. Da ertönt das Lob "zivilisierter, demokratischer Umgangsformen", die in Deutschland herrschten. Da wird Köln keineswegs ein Mangel "in Sachen Demokratie und Meinungsfreiheit" attestiert. Im Gegenteil! Wie kommt's?

Lesen Sie selbst! Und bewundern Sie bitte auch das erste Foto von Charlotte Piachnow-Tschüssikowksi, der "kulturpolitischen Sprecherin" von "Pro Köln".


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4.5.07

PRO KÖLN: STIMMT GEGEN UNSER BEGEHREN!

Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Jetzt fordert die "Pro Köln"-Fraktionsvorsitzende ihre politischen Gegner auf, gegen das Anliegen des "Pro Köln"-Bürgerbegehrens zu stimmen. Tatsache? Tatsache! Biedermanni zitiert Judith "Fraktionsvorsitz" Wolter mit folgenden Worten:



Anders formuliert: Wolter fordert einen Bürgerentscheid zum Thema Neubau der Ehrenfelder DITIB-Moschee. Damit es zum Bürgerentscheid kommen kann, müssen die "politisch Verantwortlichen der Domstadt" zweierlei Entscheidungen im Stadtrat treffen. Zweitens müssen sie den Forderungen des "Pro Köln"-Bürgerbegehrens nicht entsprechen. Siehe Paragraf 26 der Gemeindeordnung NRW:

(6) ... Entspricht der Rat dem zulässigen Bürgerbegehren nicht, so ist innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid durchzuführen. Entspricht der Rat dem Bürgerbegehren, so unterbleibt der Bürgerentscheid. ...
Im Klartext: Der Stadtrat muss nach Wolters Willen Nein! sagen. Denn bei einem Ja! des Stadtrates "unterbleibt der Bürgerentscheid". Weil der Rat dann ja im Sinne der Bürgerbegehrer entschieden hat. Wolter fordert also ein Nein! des Stadtrates ein. Was es zu beweisen galt.


PS: Und erstens? Erstens muss der Stadtrat zunächst die rechtliche Zulässigkeit des Bürgerbegehrens feststellen. Die Entscheidung darüber fällt der Rat der Stadt Köln am 15. Mai unter Tagesordnungspunkt 4.3.1. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie der Stadtrat sich entscheidet. Denn natürlich ist das "Pro Köln"-Bürgerbegehren rechtlich keineswegs zulässig.

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