24.3.08

AKWARA TRÄUMT VOM BUNDESTAG

Wird seine "Bürgerbewegung Duisburg" zum Machtfaktor in ganz Deutschland?

Ab einer Zahl von mindestens 100.001 Mitgliedern will Andreas Akwara seine "Bürgerbewegung Duisburg" richtig groß raus bringen. Der ehemalige "Pro NRW"-Vorstand Akwara schreibt:




100.001 Mitglieder? Nun, das wird schwierig werden für die bisherige Ein-Mann-Partei. Es sei denn, jeder fünfte Duisburger würde ihr beitreten. Oder aber die "Bürgerbewegung Duisburg" nähme künftig auch Mitglieder aus Essen, Bochum, Hattingen, Regens-, Flens- und Magdeburg auf.

Doch auch dann wäre die Herausforderung durchaus keine geringe, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele Konkurrenzparteien deutlich weniger Mitglieder aufweisen. Um nur die Wichtigsten zu nennen:


  • Die Linke (71.000)
  • FDP (64.100)
  • Bündnis 90 / Die Grünen (44.700)
  • Partei Bibeltreuer Christen (4.100)
  • Tierschutzpartei (1.089)
  • Pogo-Partei (1.473)
  • Die Violetten – für spirituelle Politik (853)
  • Piratenpartei Deutschland (700)
  • "Pro Köln" (364)

Labels: , , ,

22.3.08

SAUBERMANNIS SECHSTER JOB



Setzt Biedermanni nun auf offenen Betrug von Anlegern? Sein neues Projekt GEWINNBEREICH.DE klingt jedenfalls reichlich dubios

Biedermanni Rouhs knechtet bekanntlich als
"Pro Köln"-Fraktionsgeschäftsführer, als (Selbst-)Verleger, als Herausgeber des Magazins NATION24, ferner als Internet-Service-Anbieter sowie als Gelegenheitsmitarbeiter für seinen Parteifreund Bernd "Bernibär" Schöppe. Doch von fünf Jobs allein kann er offenbar nicht leben. Working Poor nennt man Menschen wie Biedermanni in den USA.


***

Nun hat Biedermanni einen sechsten Strohhalm ergriffen. Gewinnbereich.de heißt sein neues Projekt. Und es klingt windig. Verdammt windig...

***


Gewinnbereich.de: Durchschauen Sie die Strategie?

Offen gestanden: So ganz verstanden habe ich nicht, welchen Service mir Biedermanni anzubieten trachtet. Offenbar geht es um Geldanlage ("Wir sind derzeit für den DAX mittelfristig bärisch, langfristig aber bullisch eingestellt.").
Geld anlegen? Natürlich bei Biedermanni. Im Gegenzug wird Biedermanni , na klar, meinen "Barbestand ... mit 3,00 Prozent verzinsen", möglicherweise pro Monat, möglicherweise pro Jahr ...

... möglicherweise aber überhaupt nicht. Denn
Biedermanni behauptet eine ganze Menge, so auch, dass er einen Mitarbeiter in Asien beschäftige:



***

Sorry, Biedermanni, aber Hooi Ling Soh sieht so aus:



Labels: , , , , , , , , ,

21.3.08

EX-"PRO NRW"-VORSTAND TREIBT IN DEN RUIN

Noch besitzt er Wertgegenstände: Andreas Akwara

Ex-"Pro NRW"-Vorstand Andreas Akwara ist mal wieder schwer in Fahrt. Wegen dieses kleinen, unbedeutenden Weblogs namens "Biedermanni verliert". Natürlich lässt der Duisburger es mal wieder an Realitätsnähe mangeln:





Netter Versuch, aber: Der Betreiber dieses Weblogs, demokrat4711, ist nicht identisch mit dem Leverkusener Journalisten Harry Schick. Ich muss es wissen: Denn ich bin demokrat4711. Und heiße weder Schick. Noch bin ich Leverkusener. Kann indes googeln.

Wer das Gegenteil glaubt - und seine Handlungen an diesem Glauben orientiert! - sitzt einem Irrtum auf. Einem Irrtum, der möglicherweise sehr, sehr teuer werden kann. Auch dieser "Vorwurf" gegen Harry Schick ist vielleicht ein ganz klein wenig ungeschickt:



Ich sage einfach mal: Landgericht Köln, Aktenzeichen 28 O 112 / 08. Und ergänze: 250.000 Euro sind kein Pappenstiel. Selbst wenn der Gerichtsvollzieher manchen Wertgegenstand wird pfänden können.

Der Abergläubige Akwara sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er wirklich seine Existenz auf's Spiel setzen will. Um weiterhin den Falschen zu attackieren. Beste Osterwünsche aus Köln nach Duisburg!


Labels: , , , ,

18.3.08

“FRIEDENSPAKT” ZWISCHEN NPD UND "PRO NRW"?

"Pro NRW"-Boss Markus Beisicht und sein ungeliebter Stellvertreter Biedermanni Rouhs: Neonazis diskutieren den Nutzen der beiden "Pro"tagonisten für die extreme Rechte

Im Neonazi-Forum Altermedia wird mal wieder über die "Pro"-Bewegung diskutiert. Konkret: über die für das "nationale Lager" kontraproduktive Konkurrenz zwischen "Pro NRW" und NPD. Motto: "Muss das sein? – NPD vs. pro Köln". Interessant sind einige Aussagen des Kommentators "Rheinländer". Der Neonazi schreibt:

Sicherlich hat (”Bieder-”)Manni Rouhs schon seit Jahren gegen die NPD geschossen. Bei Beisicht ist dieses systematische Distanzieren von der NPD erst gekommen, als die NPD-NRW versucht hat, die Pro-Bewegung [zu] attackieren.


Das ist auch meine Einschätzung. Biedermanni ist, verglichen mit Beisicht, halt der weniger unkluge Taktiker. "Rheinländer" weiter:

Die einzige vernünftige Alternative bestünde darin, daß in NRW die NPD und die Pro-Bewegungen eine Art “Friedenspakt” schließen, indem man sich nicht in die Quere kommt. Keine Hetze von Pro NRW und keine Sabotageakte von der NPD-NRW.


Nun ja, die Forderung mag aus rechtsextremer Sicht sinnvoll sein. Jetzt wird's interessant. "Rheinländer", offenbar ein Insider, fährt fort:

Aus internen Pro-Kreisen ist hören, daß z.B. Anfragen ..., ob die Pro-Bewegung zur nächsten Landtagswahl in Sachsen Schützenhilfe leisten könnte, negativ beantwortet worden sind mit dem Hinweis auf die bereits vorhandene NPD-Fraktion.

Offenbar sind sich die "Pros" einig, der NPD nicht in die Quere kommen zu wollen. Schließlich kommentiert "Rheinländer":

Markus Beisicht mag kein charakterlich toller Mensch sein, aber durch Pro Köln ist nach NRW Bewegung gekommen. Sich in den Elfenbeinturm der Radikalität zu verziehen, halte ich für keine gute Option. Die Bevölkerung von NRW muß mindestens schrittweise für Themen wie Verausländerung, Selbstbedienungsmentalität der etbalierten Politikerriege etc. pp. sensibilisiert werden.

"Pro NRW" als vermeintlich "weiche" Einstiegsdroge? Darauf setzt der harte Neonazi "Rheinländer". Kamerad "Martin", auch er offenbar gut informiert, ist da skeptischer:

Vieles wurde schon von Markus Beisicht angekündigt, was sich später als falsch erwies.
"Martin", der von sich behauptet, ein Mitarbeiter der französischen "Pro"-Kameraden des Front National zu sein, resümiert:

Was den politischen Wert von Pro Köln/Pro NRW angeht, so muss man erst einmal die Zukunft abwarten, denn im Gegensatz zur NPD hat diese Partei ausserhalb Kölns noch nichts zuwege gebracht ... Politische Instabilität à la Beisicht und Rouhs ist auf Dauer kein Garant für politischen Erfolg.


Labels: , , , , , , ,

WAS VERSCHWEIGT UWE "PROFI" BERGER?

Sein Ziel werde es sein, Ziele zu erreichen. Sagt Berger. Doch: Welche Ziele meint der ansonsten Nicht-so-Schweigsame?

Eigentlich kennt "Pro NRW"-Multifunktionär Uwe Berger keine Tabus. Selbst seine Krankenakte ist öffentlich (
"...wie viele Psychologen ... mir immer wieder einreden wollten, wie schwer psychisch gestört ich doch sei, habe ich irgendwann aufgehört zu zählen ...").

Seinen Flirt mit der Sado-Maso-Szene hat Berger alias "Master Odin" gut dokumentiert. Und der äußerst umtriebige 43-jährige Frührentner beschweigt auch nicht, Mitglied der äußerst rechten NPD gewesen zu sein, bevor er dann "letztlich sehr überzeugt bei pro NRW meinen politischen Frieden gefunden habe".


Ein Thema jedoch gibt es offenbar, über das selbst Uwe Berger nicht so gerne spricht: Seine politische Agenda. Nach der Aufzählung einiger – tja: – Programmpunkte verkündet Berger, "mein Ziel wird es sein, ... auch andere Ziele zu erreichen, die hier und an dieser Stelle allerdings nicht hingehören."

Mensch, Berger, wir können doch über alles reden. Wirklich: über alles. Raus mit der Sprache: Was zur Hölle planen Sie nun schon wieder?

Labels: , , , , , , ,

15.3.08

DICHTUNG UND WAHRHEIT

Dichtung:




Wahrheit:






(Oder hausen sie in einem Postfach?)


Labels: , , , , , , , ,

12.3.08

UCKERMANN MACHT MÄNNCHEN




Der neue starke Mann von "Pro Köln": Jörg Uckermann

Labels: , , , , ,

NICHT ZU TOPPENDER UNSINN

Ist nach eigenen Aussagen verdeckter Ermittler im Bereich Sadomasochismus: "Pro NRW"-Kader Uwe Berger, der sich dafür entschuldigt, seine Leser "mit diesem Unsinn belästigen zu müssen"

Uwe "Profi" Berger hat mal wieder Bezug genommen auf dieses kleine, unbedeutende Weblog namens BIEDERMANNI VERLIERT. Das er so verdammt gerne ignorieren würde. Wenn er denn könnte...


Berger ist im Internet als "Master Odin" unterwegs, referierte ich gestern. Nun schreibt Berger wie zur Entschuldigung, er habe "eine zeitlang im Bereich BDSM ermittelt". Und er behauptet:

Natürlich werden im Rahmen verdeckter Ermittlungen Identitäten angelegt, um mit Betrügern wie auch physisch gefährlichen Leuten auf einer Ebene zu sprechen, weil man anderenfalls keinerlei Informationen bekommt.


Wir stellen fest:
  • Erstens ermittelt Berger nach eigener Aussage verdeckt (Amtsanmaßung, ick hör dir trappsen!)
  • Zweitens: Er spricht mit Betrügern und physisch gefährlichen Leuten auf einer Ebene.
  • Drittens: Um an Informationen zu kommen, legt er Identitäten an. Nämlich:


Aber ist es, viertens, dann nicht etwas unklug, ausgerechnet die eigene Identität zu wählen? Den eigenen Namen, den eigenen Wohnort und das eigene Foto; auf dass die "physisch gefährlichen Leute" wissen, bei wem sie anklopfen sollten? Zumal Bergers Adresse mit Hilfe dieser Angaben extrem leicht zu recherchieren ist...



Freuen wir uns mit Herrn Berger, dass Sadomasochisten sich (abgesehen von ihrer harmlosen sexuellen Neigung) nicht von anderen Normalbürgern unterscheiden. Also im Alltag auch keineswegs gewalttätiger sind als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Bergers Erklärung beginnt übrigens mit der Überschrift "Nicht zu toppen".

Und sie endet mit den Worten:




Labels: , , , , ,

11.3.08

NICHT NUR PROFI, SONDERN ÜBERGOTT

Sehr beliebt bei Rechtsextremisten: Germanengott Odin

Uwe "Profi" Berger, für "Pro NRW" nicht mehr und nicht weniger als "Bezirksbeauftragter Bezirksverband Sauerland", "Kreisbeauftragter Kreis Mettmann", "Kreisbeauftragter Herne", "Kreisbeauftragter Märkischer Kreis" sowie "Administrator pro NRW Netzwerk", ist den irdischen Sphären nun offenbar gänzlich entschwoben.

Im Netzwerk "ISuDi" jedenfalls tritt Berger unter dem Spitznamen "Master_Odin" auf. Dazu führt der "Pro NRW"-Funktionär aus:
Odin ist ein germanischer Gott... sozusagen ein Übergott, der väterlich über seine 'Götterwelt' wacht, sie beherrscht und steuert ;-) Der Name ist nicht zufällig gewählt sondern entspricht schon ziemlich meiner Natur ;-)

Ob Spitznamens-Patron Odin das wohl genau so sieht? Darüber kann ich nur Mutmaßungen anstellen. Der Übergott war für eine Stellungnahme bisher leider nicht zu erreichen.


Labels: , , , , , , ,

FEIND, TODFEIND, PARTEIFREUND


Biedermanni Rouhs und Jörg Uckermann sind bald in der selben Partei. Vor gar nicht allzu langer Zeit warfen die beiden Herren sich noch gegenseitig "Kadavergehorsam", Mangel an "charakterlichen Qualitäten" und "Diffamierung" respektive Volksverhetzung vor

Aus
gegebenem Anlass sei an eine Rechtstreitigkeit erinnert, die noch gar nicht so lange zurück liegt. "Schwere Niederlage für CDU-Bürgermeister Uckermann" überschrieb Biedermanni seinen Selbstlobartikel. Man schrieb den 28. September 2006. Die Überschrift war nicht ganz korrekt. Denn Uckermann war ja nicht Bürgermeister. Sondern stellvertretender Bezirksbürgermeister Ehrenfelds. Doch das ist nur eine Randbemerkung.

Biedermanni jedenfalls war seinem baldigen Parteifreund Uckermann damals (damals?) durchaus nicht wohl gesonnen. Und die Abneigung basierte auf Gegenseitigkeit. Jedenfalls verklagte Uckermann Biedermanni seinerzeit (seinerzeit?). Wegen eines aus Uckermanns Sicht volksverhetzenden Flugblatts.

Doch Biedermanni bekam einen Freispruch dritter Klasse: Der Staatsanwalt stellte das Verfahren ein, denn Biedermannis "Schlußfolgerungen – so falsch sie sein mögen – stacheln jedoch weder zum Haß gegen Teile der Bevölkerung auf, noch stellen sie einen Angriff auf die Menschenwürde dar."


Und Biedermanni, schwer beflügelt, weil sein Schlussfolgerungen, "so falsch sie auch sein mögen", formell nicht den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllten, Biedermanni schoss schwer gegen Uckermann. Biedermanni:

Der Einstellungs-Bescheid der Staatsanwaltschaft datiert vom 21. September 2006. Er ist an Jörg Uckermann als Strafantragsteller gerichtet und dürfte dem CDU-Politiker zumindest seit einigen Tagen vorliegen. Es kennzeichnet die charakterlichen Qualitäten von Herrn Uckermann, daß ich von ihm nach dieser eindeutigen rechtlichen Bewertung seines Strafantrages durch die Staatsanwaltschaft bislang kein Wort der Entschuldigung gehört habe.

Biedermanni klagte bitterlich ob Uckermanns Gemeinheit:

Mit seinem ganz offenbar auf Diffamierung abzielenden Strafantrag hat Herr Uckermann der Bezirksvertretung und den Moscheebau-Befürwortern ... keinen Gefallen getan.

Und Biedermanni forderte die Bezirksvertretung Ehrenfeld indirekt zur Abwahl Uckermanns auf:

Die Ehrenfelder Bezirksvertreter werden sich überlegen müssen, ob sie geneigt sind, sich künftig von einem stellvertretenden Bezirksbürgermeister vertreten zu lassen, dem von Herrn Oberstaatsanwalt Wolf sozusagen offiziell attestiert worden ist, daß er Probleme mit einem ‚der vornehmsten Menschenrechte überhaupt’ hat, nämlich dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Vielleicht sollte man sich an diese Abwahl-Aufforderung erinnern, wenn man "Pro NRW" (stellvetretender Vorsitz: Biedermanni Rouhs) heute tönen hört:

Der langjährige Ehrenfelder CDU-Vorsitzende und stellvertretende Bezirksbürgermeister schließt sich ... der Bürgerbewegung pro Köln an.
Tja, Biedermanni und Uckermann, eines habt Ihr beide zumindest gemeinsam: Euer beider "Karriere" startete in der Jungen Union. Immerhin, ein Thema für den Gesprächsanfang. Und vielleicht kriegt Ihr ja auch den vom 21. August 2007 datierenden Vorwurf vom Tisch, Uckermann handele "in treuem Kadavergehorsam".


Labels: , , , , , ,

6.3.08

"MIT ENTSPRECHENDEN DAUERSCHÄDEN"

Psychologen, Neurologen, Fachärzte: Sie alle halten Uwe Berger für "schwer psychisch gestört". Nun hat er einen neuen Lebensinhalt gefunden: Berger ist Multi-Funktionär der "Bürgerbewegung Pro NRW"

Seine Visitenkarte muss sich durch Übergröße auszeichnen. Zumindest, wenn sie alle Funktionen auflistet, die Uwe Berger in der "Bürgerbewegung Pro NRW" bekleidet. Er ist nach eigener Aussage [1]:


  • Bezirksbeauftragter Bezirksverband Sauerland
  • Kreisbeauftragter Kreis Mettmann
  • Kreisbeauftragter Herne
  • Kreisbeauftragter Märkischer Kreis
  • Administrator pro NRW Netzwerk
Und er betreibt in eigener Regie die Webseite pro-nrw-patriot.de, für Berger „DAS Portal für patriotische Menschen in Europa“.



All diese Aufgaben erfüllt er, obwohl er nach eigenen Angaben schwer gesundheitlich geschädigt ist, oft „tagelang nicht erreichbar“ sei, weil er "einfach nicht kann“ [2]. Das hört sich nach Frühverrentung an. Was auch erklären würde, warum Berger so viel Zeit für seine vielen "Pro"-Ehrenämter übrig hat...

***

Berger sagt von sich, er sei „ein multimorbider Krüppel mit leider sehr progresssiv verlaufender Polyneuropathie und heute nicht mehr behandelbaren Bandscheibenvorfällen“. Er leide an den „Spätfolgen eines lange Zeit nicht behandelten Diabetes“. Und er habe, last not least, zwei Schlaganfälle erlitten – „mit entsprechenden Dauerschäden“ [2].

Nun wähnt Mittvierziger [3] Berger sich verfolgt: „Zahllose Orthopäden, Neurologen, Internisten und Schmerzmediziner“ hätten sich zu „einem Heer an Gegnern“ formiert. All diese Ärzte sahen und sehen, referiert Berger, in ihm einen Neurotiker und Simulanten [2]. Und nicht nur sie zweifeln an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit. Berger schreibt:

.... wie viele Psychologen (von mir fortan lediglich noch als Weichspüler bezeichnet) mir immer wieder einreden wollten, wie schwer psychisch gestört ich doch sei, habe ich irgendwann aufgehört zu zählen ... [2]
Gewiss wäre es denkbar, dass all diese Psychologen, Neurologen und sonstigen Fachärzte irren. Gewiss wäre es denkbar, dass Berger seine Schlaganfälle überstanden hat, ohne geistige Substanz abzubauen; dass er nicht "schwer psychisch gestört" ist...

Indes: Nicht alles was denkbar ist, ist auch wahrscheinlich. Zu diesem Ergebnis sind offenbar auch „sämtliche großen Nachrichtenmagazine, Online-Portale und andere Medien“ (Berger) gekommen, die Berger nach eigenen Aussagen auf seinen „Fall“ aufmerksamen zu machen versuchte. Berger: „Fehlanzeige, keine Chance, Medien waren daran nicht interessiert.“ [2]

***

Doch Medien und Mediziner sind nicht die Einzigen, die Berger übel mitspielten. Auch sein Internet-Projekt Network-Secure [4] zog offenbar böse Menschen an. Berger:

Viel zu oft sprangen in den letzten Jahren scheinbare Wohltäter auf den bekannten Zug Network-Secure auf. Rückblickend betrachtet, weil sie sich davon wohl eigene Reputation und Bekanntwerden erhofften. [2]
Dabei habe er nicht einmal Dank, sondern lediglich Respekt erwartet [2].

***

Fiese Verschwörungen, ein "Heer an Gegnern", kein Dank, kein Respekt? Hoffen wir, dass „Pro NRW“ ihn nicht auch enttäuschen wird. Noch wird Berger auf der "Pro NRW"-Webseite [5] als "
weitere personelle Verstärkung" aufgeführt:

Mit dem neuen Kreisbeauftragten für Mettmann und Herne, Uwe Berger aus Heiligenhaus, erhält auch der Niederbergische Raum ... sowie Herne als wichtige Ruhrgebietsstadt eine seriös agierende patriotische Opposition in Form der Bürgerbewegung pro NRW.
Doch solch euphorische Einschätzungen können sich innerhalb der "Pro"-Bewegung bekanntlich schnell ändern [6] wenn es opportun erscheint...


Quellen und Anmerkungen:

[1] Uwe Berger: Artikel "Interviews und andere journalistische Anfragen", auf der Webseite pro-nrw-patriot.de. Link und Screenshot (Stand: 6. März 2008)
[2] Uwe Berger: Artikel "Etwas zu mir... ", auf der Webseite network-secure.de. Der Inhalt wurde von Berger flugs gelöscht, aber da sind ja noch der Screenshot (Stand: 6. März 2008) und der Google-Cache des Inhalts.
[3] Uwe Berger: Artikel "Über mich", auf der Webseite pro-nrw-patriot.de. Link und Screenshot (Stand: 6. März 2008)
[4] URL: http://www.network-secure.de. Link
[5] Artikel "Weitere personelle Verstärkung für pro NRW", auf der Webseite pro-nrw.org. Link und Screenshot (Stand: 6. März 2008)
[6] Siehe das Beispiel Andreas Akwara: Gestern noch "Hosianna!", heute schon "Kreuzigt ihn!".

Labels: , , , , , , , , ,

3.3.08

WOHLWOLLEND BEGLEITETER STRATEGISCHER FEHLER


Während Biedermanni den Wahlantritt von "Pro München" als grundsätzlich "legitim" bezeichnet, spricht "Pro NRW"-Boss Markus Beisicht von einem "schweren strategischen Fehler“. Er, Beisicht, lasse nicht zu, dass das Wahlergebnis von München nun Pro Köln und Pro NRW angelastet werde. Beisicht attackiert die "deutschlandweiten Aktivitäten von Pro Deutschland", er schießt sich also auf Biedermanni Rouhs ein.

Das geht aus einem Bericht der Rechtspostille JUNGE FREIHEIT hervor. Das Blatt referiert Beisichts Position wie folgt:


Aus gutem Grund hätten sich Pro Köln und Pro NRW daher darauf geeinigt, sämtliche Ressourcen auf Köln und Nordrhein-Westfalen zu konzentrieren. Nur hier könne über die weitere Entwicklung des Politikmodells der „Pro-Bewegungen“ entschieden werden. Daher hätten sowohl Pro Köln als auch Pro NRW eine klare Trennungslinie zur Partei „Pro Deutschland“ gezogen. Das Wahlergebnis von München habe die Richtigkeit dieses Kurses noch einmal bestätigt, sagte Beisicht.

Beisicht versucht also, den schwarzen Peter an Biedermanni weiterzugeben, den Vorsitzenden von "Pro Deutschland":

Es habe in der Vergangenheit nicht ohne Grund mehrfach Beschlüsse gegeben, die deutschlandweiten Aktivitäten von Pro Deutschland bis nach den Kommunalwahlen in NRW im nächsten Jahr auf Eis zu legen. Daher lasse er es jetzt auch nicht zu, daß das Wahlergebnis von München nun Pro Köln und Pro NRW angelastet werde, sagte Beisicht.

Andererseits:
Klare Trennungslinie zu "Pro Deutschland" nebst "Pro München"? Auf dass die Schmach der Niederlage an Biedrmanni heften bleibe? Dann doch nicht ganz. Denn Beisicht redet sich mal wieder um Kopf und Kragen:

Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT schwächte Beisicht die Aussagen der Pressemitteilung ab. Man habe den Wahlkampf von Pro München wohlwollend begleitet.




Übrigens hatte Beisicht im September noch angekündigt, "Pro München" werde bei der Kommunalwahl ein "politisches Erdbeben" auslösen. "Ganz herzlich" begrüßte Beisicht seinerzeit einen "alten politischen Weggefährten von mir", nämlich den "Pro München"-Vorsitzenden
Rüdiger Schrembs. Währenddessen hing ein Transparent hinter Beisicht. Auf dem stand: "PRO München + PRO Köln für die Bürger unserer Heimatstädte".


Ich verrate Euch was: Sollte Beisicht in die Geschichtsbücher eingehen, dann als der Mann, der die schweren strategischen Fehler seiner alten politischen Weggefährten durchaus wohlwollend begleitete, indem er eine klare Trennungslinie zog, die (k)ein Erdbeben auslöste, was wiederum die Richtigkeit des von Beisicht eingeschlagenen Kurses bestätigte. Noch Fragen?

Labels: , , , , , , , ,

11.2.08

AKWARA HAT EINEN KONKRETEN ADRESSATEN FÜR SEINE MORDDROHUNGEN GEFUNDEN

Vor einiger Zeit hat der (mittlerweile: ehemalige?) "Pro NRW"-Vorstand Andreas Akwara mich mit dem Tode und mit allerlei weiterem Ungemach bedroht. Nachzulesen hier, hier und hier. Mich hat diese Drohung mehr oder minder kalt gelassen. Bisher. Weiß Akwara doch nicht, wer ich bin, also: wer dieses Weblog betreibt.

Jetzt jedoch gerinnt mir das Blut in den Adern. Akwara hat sich einen konkreten Adressaten für seine Morddrohungen auserkoren. In seinen Drohmails redet er mich nun mit einem konkreten Namen an. Und er schreibt: "Offenbar haben sie doch 2 Kinder!"

Ein konkreter Name? Es ist der Name eines Journalisten aus dem Rheinland. Und er hat tatsächlich Kinder, wie er mir sagte. Denn natürlich habe ich den von Akwara Bedrohten informiert. Müßig festzustellen: Ich bin nicht derjenige, für den Akwara mich hält. Sinnlose Forderung: Herr Akwara, hören Sie auf, Unschuldige, ja Kinder zu bedrohen!

Was schreibt Akwara? Dies:

Nun habe ich Sie überführt und all das Elend welches Sie bei anderen verbreiten, kann somit auf sie zurückkommen.

Wie es in der Natur Gesetz ist!

Genauso wie ich es angekündigt habe.

Zur Erinnerung: Angekündigt hatte Akwara, dass ich "am Strick baumeln" werde, wenn ich ihm, Akwara, einmal persönlich begegnen sollte. Nun schwadroniert er darüber, "richtig Macht über Sie" zu haben. Ich solle seine Spielregeln akzeptieren, fordert er ultimativ. Denn, so Akwara: "Sie befinden sich in einer beschissenen Situation. In Ihrer Haut möchte ich nicht stecken." Nicht zuletzt freut Akwara sich darüber, "was für ein Genie" er sei. Nun ja...

O-Ton Akwara (Mail vom 10. Februar)

Es wird Zeit, dass der Mann einen Schuss vor den Bug bekommt. Die Behörden sind informiert. Und offenbar aktiv. Im Übrigen bleibt noch festzustellen: Akwara schickt seine Drohmails teilweise in Kopie an "info@pro-nrw.org". Bisher haben die Musterdemokraten darauf nicht reagiert. Jedenfalls ist mir keine Reaktion bekannt.

Siehe auch: Offener Brief an den "Pro NRW"-Vorsitzenden Markus Beisicht


Nachtrag: Ende Dezember hatte Akwara über seine Bürgerbewegung Duisburg geschrieben: "Die Partei Pro NRW und wir arbeiten nun offiziel (!) nicht mehr zusammen...". Am 28. Januar schrieb Akwara: "In NRW fördern wir derweil die Partei Pro NRW...". Nachzulesen hier. So ganz scheinen sie nicht voneinander lassen zu können, die "Pro NRWler" und ihr Ex-Vorstand Akwara...


Labels: , , , , ,

22.12.07

BRAUNER SUMPF BEJUBELT "PRO NRW"

Und "Pro NRW" bejubelt den Jubel des braunen Sumpfes

Kurz vor dem Weihnachtsfest herrscht große Freude in der "Pro"-Bewegung: denn zwei Postillen haben freundlich über Biedermanni, Besicht und Kameraden berichtet. Die Rede ist von den Blättern "Nation & Europa" sowie "Die Aula". Nie gehört? Kein Wunder. Es handelt sich um Blätter, die im braunen Sumpf gedeihen. WIKIPEDIA
berichtet über "Die Aula":

Nach der rechtskräftigen Verurteilung des damaligen Chefredakteurs Herwig Nachtmann wegen seines Artikels „Naturgesetze gelten für Nazis und Antifaschisten“ Mitte 1994 wurden alle Fördermittel der FPÖ sowie des Landes Steiermark gestrichen. ... Chefredakteur der Aula ist heute Martin Pfeiffer, seine Vorgänger waren der unter anderem wegen NS-Wiederbetätigung verurteilte Herwig Nachtmann, gefolgt vom ehemaligen NSDAP-Mitglied und SA-Sturmführers Otto Scrinzi, der gleichzeitig Herausgeber und Verleger ist. ...

Das [österreichische] Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) erwähnte das „Medienwerk AULA Ausgabe 9/2000“ im Verfassungsschutzbericht 2000, weil darin das Buch „Deutsche Bausteine – Grundlage nationaler Politik“ besprochen und beworben worden war. Es wurde, wegen Verdachtes des „Befürwortens, Gutheißens und Verbreitens nationalsozialistischer Ideologie“, Anzeige gemäß dem Verbotsgesetz erstattet ....

Im jährlich erscheinenden „Rechtsextremismus-Bericht“ des Innenministeriums, die ein „besonderes Augenmerk“ auf „unterschwellig ausgehende rechtsextreme Ideologieverbreitung im Sinne des Sicherheitspolizeigesetzes“ hat, wird die Zeitschrift Aula im Jahr 2001 erwähnt.

Von österreichischen Sozial- und Politikwissenschaftlern wird die Aula als rechtsextrem eingestuft. Auch das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und der ehemalige Informationsdienst gegen Rechtsextremismus stufen die Zeitschrift als rechtsextrem ein.Laut dem Journalisten Hans-Henning Scharsach fungiert die Aula als publizistische Kontaktbörse zwischen den Anhängern der FPÖ und dem etablierten Rechtsextremismus. ...

Die Aula wird auch als Werbeplattform für rechtsextreme und deutschnationale Parteien genutzt. So schaltete die NPD in der Ausgabe 2/1999 ein Inserat für ihre Zeitschrift Deutsche Stimme.

In ihrer Ausgabe 3/2006 warb "Die Aula" gleich für drei rechtsextreme deutsche Parteien: für "Republikaner", NPD und DVU. "Nation & Europa" wirbt derweil für den Holcaustleugner David Irving, vertreibt Irvings Buch "Meine Gefängnisse". Und dazu: "Standardwerke" zum Thema "Waffen-SS", mitunter "[h]erausgegeben von 'Ehemaligen'", sprich: von den Waffen-SS-Männern selbst.

Labels: , , , , , , , , , ,

20.12.07

AUF DEM WEG ZUR 30-PROZENT-PARTEI?

Entgegen anders lautenden Ankündigungen: Noch ist offenbar gar nicht sicher, ob "Pro NRW" überhaupt bei der Landtagswahl antreten wird. Das geht aus einem Interview hervor, das Vorsitzender Markus Beisicht einem rechtsextremen Blatt gab

Er spuckt gerne große Töne, der Markus Beisicht. Die "Bürgerbewegung Pro NRW", so deren Vorsitzender, werde "es mit mathematischer Sicherheit schaffen, bis Ende 2008 stärkste Kraft rechts der CDU in Nordrhein-Westfalen zu werden“ [1]. "Pro NRW" vertrete Positionen, die "in der einheimischen Bevölkerung absolut mehrheitsfähig sind" [2]. Weswegen mit der "Bürgerbewegung" "in der Landespolitik ... zu rechnen" sein werde [3].

Und weiter im Text: Es sei beschlossene Sache, dass "Pro NRW" sich "sowohl an den Kommunalwahlen 2009 als auch an der Landtagswahl 2010 beteiligen" werde. Denn, so Beisicht, "wir sind... von unserem Modell überzeugt, das im Prinzip auf jede andere größere Stadt übertragen werden kann... Wir in Köln sehen uns derzeit bereits bei einem zweistelligen Stimmenpotential - das ist prinzipiell überall möglich!" Beisicht kündigte auch schon "gewaltiges Fanal bei der Kommunalwahl 2009 in Nordrhein-Westfalen" an
[4].

Und nicht der Einzug in den NRW-Landtag ist quasi gebongt, nein, das Ergebnis wird ebenfalls grandios sein. Zweistellig - also zehn, elf Prozent? Ach, was: "... über 30 Prozent der Stimmen! Erfolge, an die pro Köln und die ... Bürgerbewegung pro NRW in Zukunft anknüpfen wollen." [
5]

Doch dann gab Beisicht der rechtsextremen Postille "Nation & Europa" ein Interview [6]. Und siehe da, auf einmal hört sich alles ganz anders an:



Labels: , , , , ,

12.12.07

AKWARA DEMENTIERT

Und der "Pro NRW"-Vorstand bedroht mich: "Möge das Schicksal Sie hart für Ihre Lügen bestrafen! Sehr hart!"

Andreas Akwara, Vorstandmitglied von "Pro NRW", bestreitet, dass jene E-Mail, in der er, Akwara, als "Messias" bezeichnet wird, von ihm, Akwara, selbst stammt. Gut, das hatte ich nicht behauptet. Aber doch für möglich gehalten. Und zwar nach einer Analyse der Rechtschreibfehlerstruktur sowohl diverser Akwara-Mails als auch der Messias-Mail (mehr dazu). Doch Akwara schrieb mir heute (alle Rechtschreibfehler im Original!):




Und Akwara droht:
Sie verstecken sich unter einer Anonymität im Netz. Über die Gesetze der Natur stehen Sie aber nicht.

Ich verspreche Ihnen, daß die Natur Mittel und Wege finden wird um Sie für Ihren Denunziantentum und die Lügen bezahlen zu lassen.

Diesen Tag beschwöre ich hinauf! Und er wird kommen! Möge das Schicksal Sie hart für Ihre Lügen bestrafen! Sehr hart!

Der Auseinandersetzung mit dem Schicksal sehe ich mit großer Gelassenheit entgegen. Und auch Akwaras Hasstiraden lösen nur ein Achselzucken bei mir aus: Der "Pro NRW"-Spitzenmann beschimpft mich (unter anderem!) als "betrüger", als "hinterlistiges Miststück", als "Computerjunkie der eine große Klappe hinter dem PC hat aber sich sicher in die Hose macht wenn er draußen seine Meinung frei äußern müßte" und, last not least, als "kleiner mieser, häßlicher, impotenter Versager der nichts im Leben erreicht hat und auch nichts erreichen wird".

Ich stelle fest: Über den Vorwurf, ich sei ein "Computerjunkie", ließe sich ernsthaft diskutieren. Ansonsten irrt Akwara.

Labels: , , , , ,

9.12.07

VIEL FEIND, VIEL MÄR

Ein Überfall mit 20 Angreifern? Das ist nicht einmal ein Zehntel der Wahrheit!

Der Vorwurf klang schrill. Am 14. November konnten wir auf der "Pro Köln"-Homepage
lesen:

Tätlicher Angriff auf jugendlichen pro-Köln-Verteiler:
Hetzjagd vor der Johannes-Gutenberg-Realschule in Godorf

Rund 20 Jugendliche mit „Migrationshintergrund“ überfallen 19jährigen pro-Köln-Sympathisanten und schlagen ihn zu Boden – Opfer trägt zahlreiche Schürfwunden und Prellungen davon – Mehrere Polizeifahrzeuge im Einsatz



Ein wenig verwunderlich war, dass an diesem Tag nur eine einzige Polizeimeldung für Godorf vorlag:


Metalldiebe in Köln-Godorf

Köln (ots) - Unbekannte haben zwischen dem 03. November und dem 12 November Metallrohre im Wert von etwa 60.000 Euro von einem Werksgelände in Köln-Godorf entwendet.


Warum nur fand der brutale Übergriff nicht seinen Weg über die Polizeipressestelle in die Öffentlichkeit? Nun, vielleicht, weil er gar nicht so brutal war. Mittlerweile existiert jedenfalls eine zweite Darstellung dieses Vorfalls. Und eine dritte. Und eine vierte:

Schülersprecherin Büsra sagt, dass sich nicht zwanzig, sondern nur zwei Schüler - ein deutscher und ein ausländischer - mit dem 19-jährigen „Pro Köln“-Sympathisanten angelegt hätten, um ihm vor dem Schuleingang die Flugblätter wegzunehmen. Von brutaler Gewalt oder gar einer Hetzjagd ist auch der Polizei nichts bekannt. Jutta Schreiber, zuständige Dezernentin bei der Bezirksregierung, spricht von einer „inszenierten Schlägerei, um die Legitimation für weitere Propaganda zu haben.“

Labels: , , , , , , , ,

6.12.07

BLÖDR MESSIAS

Gar nicht mal so riesig: der Unterschied zwischen "bierdrmanni" und "Biedrmann"

"Pro NRW"-Vorstand Andreas Akwara kämpft. Und zwar um meine Gunst. Mit allen Mitteln. Nachdem er mich bereits vor einiger Zeit
zum Essen eingeladen hatte, schickte er mir am Samstag erneut eine E-Mail. Deren Fazit:

Sie als engagierter Mensch sollten ... an einer konstruktiven Lösung teilhaben und ihre Energie hierfür zur Verfügung stellen.

Der Betreff der elektronischen Post lautete:




Heute nun
schrieb mir ein gewisser "D.F." alias "nopossible@t-online.de":

Man glaubt es kaum, aber in Duisburg haben sich ein paar von meinen Kollegen ( ANTIFA) mal mit diesem rechtsradikalen Andreas Akwara getroffen. Sie waren irgendwie auf diesen "Sozialkapitalismus" schwacvhsinn neugierig geworden.

Nun kommen diese zurück als wenn sie den "Messias" getroffen und sind total begeistert von seinen Ideen.................

Und wie begrüßt mich der "D.F."? Na, so:





Von "bierdrmanni" zu "Biedrmann": Da nähert sich jemand der korrekten Schreibweise in Siebenmeilenstiefeln. Schönen Tag noch, Herr Akwara!

Nachtrag vom 12.12.2007: Akwara bestreitet, dass die "Messias"-Mail von ihm, Akwara, selbst stamme. Siehe: hier

Labels: , , , , , , ,

3.12.07

DER ANLEITER

Sollten wir uns mit Biedermanni freuen ob der unerwarteten Aufwertung seiner Person? Oder sollte sich unsere Freude eher aus der unfreiwilligen Komik dieses Satzes speisen? Dieses Satzes? Dieses Satzes:

Im Rahmen eines weiteren landesweiten Aktionstages haben am Samstag gut 20 pro-NRW-Aktivisten unter der Leitung des stellvertretenden pro-NRW-Landesvorsitzenden Manfred Rouhs eine groß angelegte Verteilaktion im Herzen von Aachen durchgeführt.

Nun ja: Wenn man die "Pro"-Klientel kennt, wundert man sich nicht, dass sie einen Leiter braucht, wenn es gilt, ein "pro-NRW-Selbstdarstellungsflugblatt" in Aachener Briefkästen zu schmeißen. Ist ja auch ein komplexer Vorgang: Erst muss man sich dem Briefkasten nähern. Ihn sodann aufklappen. Ein Flugblatt reinschieben. Die Klappe loslassen. Und dann?

Dann darf man nicht einfach stehen bleiben vor lauter Freude darüber, all das unter Anleitung hinbekommen zu haben. Sondern muss weiter gehen. Zum
"Wo isser denn, Herr Rouhs?" nächsten Briefkasten.

Apropos Briefkasten: Dort fand ich gestern mal wieder eine Email des "Pro NRW"-Vorstandes Andreas Akwara. Er schrieb mir (alle Verstöße gegen die orthographical correctness im Original!):

Unterschätzen Sie allerdings nicht die Intelligenz der Bürger welche UNS nicht unterstützen weil sie in uns "rechtsradikale" sehen (dann könntne sie auch die NPD wählen)", sondern weil sie endlich bürgerliche Interessen vertreten wissen wollen welches aber nicht den Sozialismus hoffähig macht!
Keine Panik, Herr Akwara, ich unterschätze nicht die Intelligenz der Bürger, die Euch nicht unterstützen. Bitte überschätzen Sie im Gegenzug nicht die Intelligenz der Bürger, die "Pro NRW" eben nicht "nicht unterstützen". Gebongt?


Labels: , , , , ,

1.12.07

MANNI IN JUTTAS STIEFELN

Gegen Joschka und Naturzerstörung, für Basisdemokratie und Klappradelei: Ist Biedermanni Rouhs neuerdings ein grüner Fundi?

Mir wächst spontan eine Latzhose: Die "Pro"-Bewegung, schreibt Biedermanni, sei neuerdings "basisdemokratisch". Und vorgestern wetterte er dagegen, dass ein
"einmaliges Stück Natur" im Kölner Süden gefährdet sei.

Des Öfteren wird Manni als Klappradfahrer gesichtet, wie ein Sülzer Bürger diesem Weblog glaubhaft versicherte. Mannis Nachbar: "Ich glaube, der gute Mann hatte die Hose auf dem Radl hochgekrempelt und trug diese Metallklemmen um das Bein, die verhindern, dass die Hose im Wind flattert bzw. dass die Hose in die Speichen gerät."


Nanu! Steht Manni unter dem Einfluss seines "Pro NRW"-Vorstands-Kollegen Henryk Dykier, dem Freund von Sanddornsaft, Kräutertee und Vollkornartikeln? Die Älteren unter uns werden sich jetzt an die Scherze über rechtsextreme Ökos erinnern. Den "Öko-Faschisten" wurde gerne folgende Aussage in den Mund gelegt: "Hitler war ein prima Führer. Wenn er nur nicht die Autobahnen gebaut hätte..."

Doch voll auf dem Ökotripp ist Manni keineswegs. Neulich erstand er einen neuen Spiegel. Und zwar nicht, um sich darin zu betrachten, während er seinen neuen selbstgestrickten Pulli trägt. Handelt es sich doch um einen Außenspiegel für sein Automobil.

Manfred Rouhs
ein Manni voller Widersprüche.

Labels: , , , , , , , ,