5.3.08

REGINA SAGT "SORRY" UND GEHT OFFLINE

Das Forum "Infotalk - politisch und korrekt", betrieben von Regina "Ratsdame" Wilden, ist nicht mehr. Und es kommt auch nicht wieder:





Zur Geschichte des "Infotalk"-Forums siehe:


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5.11.07

DER GROßE VORSITZENDE

Da strahlt er wieder: Biedermanni Rouhs, im Amt des Bundesvorsitzenden der "Bürgerbewegung Pro Deutschland" bestätigt. Ihm zur Seite sitzen: Ein Antisemit, ein Möchtergern-Bademeister, der Vater von REPI und – Regina Wilden

Zuletzt musste er leiden: Damit er bei "Pro NRW" mitspielen durfte, sollte Biedermanni zu Kreuze kriechen. Ja, so nickte er ab, "Pro NRW" (Vorsitz: Markus Beisicht) sei wichtiger als "Pro Deutschland" (Vorsitz: Biedermanni). Mitunter wurde er an den Katzentisch verbannt. Seine Leistungen beim Aufbau der "Pro"-Bewegung wurden offensiv herabgewürdigt. Kurz: Biedermanni spielte nicht mehr annähernd die Rolle, die er zu spielen wünscht.

Doch noch ist sein Steckenpferd ja nicht tot, vielmehr hebt "Pro Deutschland" Biedermannis Laune: "Pro Deutschland" könne nun einen "Qualitätssprung" verzeichnen, lesen wir bei "Pro Deutschland". Grund dafür sei die "zweite ordentliche Bundesversammlung", auf der ein grandioser Erfolg zu verzeichnen war: "Im neuen Vorstand sind vier kommunale Mandatsträger aus drei Bundesländern vertreten...". Biedermanni jubiliert obdessen:

"... pro Deutschland dient mit zunehmend sichtbarem Erfolg der Vernetzung zukunftsorientierter, demokratischer Nonkonformisten, die in ihren jeweiligen Regionen bei Wahlen erfolgreich sind."

Und wer ist und bleibt der Boss von "Pro Deutschland"? Na, niemand anderes als Manfred "Biedermanni" Rouhs. Gleichwohl (vier Mandatsträger hin, vier Mandatsträger her) wirkt "Pro Deutschland" auch weiterhin eher wie eine Dame ohne Unterleib. Denn aus den Reihen von "Pro Köln" und "Pro NRW" war neben Biedermanni offenbar nur Regina "Ratsdame" Wilden anwesend.

Auch sie wurde in den Bundesvorstand gewählt. Damit kennen wir auch schon die erste Hälfte der vier Mandatsträger: Biedermanni und Wilden. Wer sind die anderen beiden? Der
Möchtegern-Bademeister Lars Seidensticker und Alfred Dagenbach, als Republikaner in den Rat der Stadt Heilbronn gewählt. Dagenbach ist auch Gestalter des Republikaner-Maskottchens REPI:

Das ist REPI. Wann kommt PROdi?

Soweit zur Qualitätsoffensive durch kommunale Mandatsträger. Im Vorstand sitzt nun auch Peter Werner, ein antisemitischer Verschwörungstheoretiker und ehemaliger NPD-Freund. So wurde er 2003 im NPD-Parteiorgan DEUTSCHE STIMME wie folgt zitiert:

Die wahren Herrscher der BRD heißen nicht Kohl oder Schröder, sondern Großkapitalist, Hochzins-Bankier, Börsenhai, Medienmogul und Rothschild.


Sein Ratschlag:

Wir Wähler sollten diese Agenten und Marionetten der Plutokraten in die Wüste schicken. Wenn NPD oder DVU nicht auf der Wählerliste stehen, dann wählen wir den TSV 1860 München statt der CSU oder den ADAC statt der SPD. Alles klar?

Alles klar, klaro! Mittlerweile plädiert Werner dafür, statt ADAC oder NPD doch lieber die "Pro"-Bewegung zu wählen. Werner ist nämlich Frontmann von "Pro München". Im Vorstand von "Pro Deutschland" ist er für den Bereich "Organisation" zuständig. Zudem ist er Biedermannis Stellvertreter. Ihnen zur Seite sitzt nun Christian Perbandt, der ehemalige REPUBLIKANER-Chef in Niedersachsen.

Ein ehemaliger Kamerad
schreibt über ihn, Perbandt sei "ein Gescheitert[r]", der "am extremistischen Rand" stehe. Mitunter distanziert sich Perbandt immerhin von Stiefelfaschisten, wenn auch lau. Tolles Team, Biedermanni!

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11.10.07

WILDENS WAHLHELFER

Teil sieben der Reihe O-Ton Regina

Ach ja, die Distanzierung vom Dritten Reich: sie will nicht immer gelingen. Eva "Braun" Herman wurde deswegen neulich aus der Talkshow KERNER geschmissen: sie hatte die Familienpoltik der Nazis gelobt, wollte sich von diesen Aussagen bei Kerner nicht distanzieren.





"Pro Köln"-Rats"dame" Regina W. ist über den Rauswurf begeistert,
ruft: "Nur weiter so!" Denn:

Das bringt Wählerstimmen für die Rechten. Leute wie Kerner & Co. sind unsere besten Wahlhelfer.
Potenzielle "Pro"-Wähler sind also Menschen, die verärgert sind. Verärgert darüber, dass Dumpfbacken, die den Nationalsozialismus loben, aus Talkshows geschmissen werden. Schluß mit der Distanzierung vom Dritten Reich! Menschen, die auf Grund ihrer Verärgerung dann die "Pro"-Bewegung wählen. Meint zumindest Regina W., die sich bekanntlich mit Eva Herman solidarisiert. Wilden:

Meine Wertschätzung hast Du, liebe Eva. Wir brauchen Frauen wie Dich.
Wie gesagt: Die Distanzierung vom Dritten Reich - sie will nicht immer gelingen. Weil manch eine zu nah dabei steht, um sich glaubhaft zu distanzieren.


Nachtrag: Ach, schau einmal an...



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4.10.07

LUSTREISE NACH ANTWERPEN

Warum hat die "Pro"-Bewegung eigentlich eine solch starke Abneigung gegen Muslime? Weil die nicht saufen wie die Tiere - im Gegensatz zu den "Pro"pulisten. Rekonstruktion einer "Lern"-Tour in "die schönste Stadt Europas"

Charlie kommt schwer in's Schwitzen, ist aber nicht aus der Ruhe zu bringen. Der Wirt des Leeuw Van Vlaanderen leistet echte Schwerstarbeit. Der Zapfhahn droht heiß zu laufen. Nur gut, dass Charlie, Ex-Boss der Kneipen Sus Antigoon und Hill Diar, sein Handwerk gelernt hat.



Wir schreiben den 31. August 2007. Rund ein Dutzend "Pro Köln"- und "Pro NRW"-Mitglieder sind nach Antwerpen gereist, um, so Markus Beisicht, "in der schönsten Stadt Europas" zu "lernen". "Lernen", wie man "mit patriotischen Ideen Mehrheiten gewinnen" könne. "Lernen" vom Vlaams Belang, der Schwesterpartei, die im Gemeenteraad der flämischen Metropole zwanzig von 54 Ratsmitgliedern stellt. "Lernen" - so kann man eine Sauftour natürlich auch nennen...



Schon zum Empfang der "Pro"-Delegation wird Bier und Sekt kredenzt. Nicht nur "Pro NRW"-Vize Markus Wiener langt kräftig zu.



Lediglich Rats"dame" Regina Wilden betrachtet das feucht-fröhliche Treiben mit skeptischem Blick. Die Hausfrau, die den weltlichen Genüssen eher abhold ist, umfasst verkrampft ein Buch. Das will und wird sie später Vlaams-Belang-Spitzenmann Filip Dewinter überreichen.



Doch bevor es so weit ist und bevor die Party richtig los geht, wird geredet. Geredet. Geredet! "Pro NRW"-Vorsitzender Markus Beisicht spricht von "einem großen Tag", beschwört die Freundschaft der europäischen Rechtsdraußenparteien und betont: "Wir vertreten das anständige Europa!" Wie gewohnt verhaspelt der langjährige Rechtsextremist sich in seinen bei Freund und Feind gefürchteten Schachtelsätzen.



Das anständige Europa, vertreten durch Rechtsdraußen? Vlaams Belang-Redner Bart Debie setzt noch Einen drunter in Sachen Geschmacklosigkeit: Der verurteilte Ex-Prügelpolizist belobigt das "gute belgische Bier". Nein, beim deutsch-flämischen Patriotentreffen ist man wirklich vor nix fies.



Anlässlich einer "alternativen Stadtführung" regen sich die Alkoholfreunde und Islamfeinde mächtig auf: über einen Döner-Imbiss, zwei Kopftuch tragende Frauen, einen Müllhaufen auf dem Bordstein. Was der guten Stimmung überraschenderweise keinen nachhaltigen Abbruch tut...



So eingestimmt, versacken die selbst ernannten "Populisten" aus zwei Ländern schließlich in jener Kneipe, die den Zweitnamen Beest, Tier, nicht ganz zu Unrecht trägt. Dem Leeuw Van Vlaanderen. Charlie, noch'ne Runde! Prost! Die Tassen hoch! Und los geht's von vorn...










Schließlich tritt die Delegation die Heimreise nach Nordrhein-Westfalen an. Mit einem Bus des des Reiseunternehmens Heeß aus Troisdorf, das ansonsten Urlauber nach Italien und Spanien verfrachtet und Clubreisen organisiert. Der Busfahrer dürfte also Kummer gewohnt sein, wenn auch keine Lustreisenden, die gegen Lustreisen wettern....

Ach ja, die Lustreisen. Drei Tage vor der Antwerpentour war die neue "Pro Köln"-Postille erscheinen. Themenschwerpunkt? Drei Mal dürfen Sie raten!


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9.9.07

KOPFTOPF UND KOCHTUCH

Wenn's nach Regina Wilden ginge, müsste Biedermanni seine Eier nicht selber braten. Teil sechs der Reihe O-Ton Regina

Ganz Deutschland drischt auf Eva Herman ein, die tumbe Nuss und Ex-Talkshow-Moderatorin, die den
Gebärmaschinenkult der Nazis lobte. Regina Wilden jedoch, Ratsdame von "Pro Köln", hat in braun' Eva ein Idol gefunden. Wilden wörtlich:

Meine Wertschätzung hast Du, liebe Eva. Wir brauchen Frauen wie Dich.
Im Gegenzug wettert Wilden, ironisch im Rahmen ihrer begrenzten intellektuellen und rhetorischen Möglichkeiten, gegen "Überfrauen, die ihre Männer nicht mehr bewundern, die ihren Männern abends kein Spiegelei mehr braten wollen, die keine Kinder mehr bekommen wollen oder ihre Kinder schon vor der Geburt in der Kita anmelden".

Eigentlich müsste sie von den Islamfundis begeistert sein: denn die entsprechen Wildens Geschlechterrollenbild auf's Vorzüglichste. Während Biedermanni (ob blond, ob braun: kein Weib mag ihn bewundern, keine holde Maid ihn bekochen) seine Eier selber brät.

Ich jedoch sage Euch: Die braune Eva und die wirre Regina - ab mit ihnen ab den Kochtopf! Damit's eine Ruhe hat!

(Bitte jetzt kein falsches Mitleid mit dem Kopftuch..., äh Kochtopf.)

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3.9.07

BIZARRE WELT

Diese Anti-Islam(isten)-Szene wird immer bizarrer: da soll am 11. September jeweils eine Demonstration in Köln und in Brüssel stattfinden. Gegen die "schleichende Islamisierung" Europas. Veranstalter ist Pax Europa, ein Verein des etwas merkwürdigen Journalisten Dr. Udo Ulfkotte. "Pro Köln" spielt den Trittbrettfahrer, behauptet, Mitinitiator der Demonstration zu sein. Was Ulfkotte in einer Pressemitteilung, die er zusammen mit Ralph Giordano verfasste, bestreitet:

In einer an Niederträchtigkeit nicht zu überbietenden Art und Weise versucht die „Bürgerbewegung Pro Köln“ als Trittbrettfahrer einer Großdemonstration gegen die schleichende Islamisierung Europas am 11. September 2007 in Köln aufzutreten.

Okay, wir erhöhen langsam die Komplexität: Ralph Giordano ist der Hauptredner der Kölner Demonstration. Als zweiter Hauptredner war der Schweizer Abgeordnete Dr. Ulrich Schlür vorgesehen. Der ist, man darf das wohl behaupten, Antisemit. Jedenfalls erscheinen in der Zeitschrift Schweizerzeit (Chefredakteur und Gründer: Schlür) immer wieder antisemitische Artikel. Bitte anschnallen! Ulfkotte wollte also einen Holocaustüberlebenden (Giordano) und einen Antisemiten (Schlür) reden lassen. Jedenfalls wollte er das bis Samstag. Seitdem ist Dr. Schlür aus der Rednerliste gestrichen.

Doch es kommt noch besser: "Pro Köln" behauptet, Ulfkotte habe am 31. August einen Vortrag für die "Bürgerbewegung Duisburg" gehalten, also bei einer "Pro Köln"-Partner-Organisation. "Pro Köln"? Ist, schreibt Ulfkotte, eine am "extremen rechten Rand des politischen Spektrums stehende Gruppe". Mit der Ulfkotte angeblich nichts zu tun haben will. Und die sein Hauptredner Giordano als "lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus" bezeichnet. Aber: "Pro Köln" spricht immer die halbe Wahrheit und nicht mehr und nicht weniger als die halbe Wahrheit. Sie werden keine Klage Ulfkottes riskieren. Oder, wie es in einem Kommentar im Wir-hassen-den-Islam-Blog Politically incorrect heißt:

Ich schätz mal, dass Giordano abgesprungen wäre, hätte Ulfkotte sich von Pro Köln nicht distanziert.

Was Regina Wilden zu all dem zu sagen hat - ich werde es heute nicht mehr lesen. Ich werde stattdessen erstmal eine Aspirin einnehmen.

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2.9.07

PROLETARIER ALLER BUNDESLÄNDER, VEREINIGT EUCH!

In der DDR lebten, in den fünf neuen Bundesländern leben noch immer weitaus weniger Ausländer als in der alten Bundesrepublik respektive den alten Bundesländern. Es war eben nicht nur fast unmöglich, aus der DDR raus, sondern auch nicht ganz einfach, in die DDR rein zu kommen. Sofern man ein entsprechendes Bedürfnis verspürte.

Jeder Trottel weiß das. Wirklich jeder Trottel? Nein, nicht wirklich
jeder. Regina Wilden jedenfalls glaubt: Die Zuwanderung nach Deutschland sei kommunistischer Philosophie gefolgt, also dem von Wilden zitierten Motto: "Proletarier aller Länder vereinigt Euch". Deswegen würden die Deutschen zur Minderheit - und zwar in Deutschland. Und Schuld daran sind Honecker und Genossen...

Die DDR ist Geschichte. Jeder Trottel... ach was, zitieren wir Wilden doch direkt: "Jetzt hat der Kommunismus noch einen gewaltigen Aufschwung bei uns erlebt, seit wir die DDR wiedervereinigt haben."* Alles wird also noch schlimmer, weil wir nun alle der kommunistischen Philosophie folgen. Natürlich hat das alles auch noch mit einer (geplanten) Weltregierung zu tun.

Die "Pro Köln"-Ratsherrin, verzweifelt: "Normal ist diese ganze Entwicklung nicht." Nun ja, Frau Wilden: Normal ist so manche(s) nicht.

* Nur am Rande: Aus irgendwelchen Gründen glaube ich zu wissen, dass nicht die DDR, sondern Deutschland wiedervereinigt wurde.

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29.8.07

REGINA KAUFT IHRE BILD-ZEITUNG BEIM TÜRKEN

Gleich und gleich gesellt sich gern: Rats"dame" Wilden mag gerne die dicken, platten und nicht zuletzt wilden Pfirsiche

Regina Wilden, mitunter rabiate, stets jedoch reichlich verwirrte "Pro Köln"-Rats"dame", kauft gerne "die wilden dicken plattgedrückten überaus süßen Pfirsiche" in türkischen Lebensmittelgeschäften. Das geht aus einem
Wilden-Posting im Wilden-Webforum INFOTALK hervor. An selber Stelle berichtet Wilden, die den Islam ebenso manisch hasst wie den Kölner Stadtanzeiger, sie habe heute bei einem Türken das Intelligenz-Blatt "Bild-Zeitung" erworben.

Ausdrücklich betont Wilden das für sie keineswegs Selbstverständliche: "Ich war nicht auf Krawall aus...".
Deshalb habe sie freundlich gegrüßt und den Laden freiwillig verlassen. Auch das ist nicht selbstverständlich: mitunter wird Wilden, die ihre von vielen als über Gebühr bunt empfundenen Kleider im Bonner Shop der Welthungerhilfe ersteht, wegen ihrer Randaleaktionen aus dem Saal getragen.

Heute also keine Randale: Sollte Wilden dazu gelernt haben? Oder fühlt sie sich nur in der Gruppe stark?
Müßige Spekulation! Denn: Wer kann (und will!) schon in den Kopf der Rechtsdraußen-Rentnerin schauen?

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12.7.07

NEUES VON DER SCHWEIGESPIRALE

Die Medien ignorieren die Bedürfnisse der "Pro Köln"-Klientel. Wie in Köln, so in Kürten-Biesfeld

Das Medienschweigen zu enorm wichtigen Themen – es wird nicht nur von Biedermanni Rouhs beklagt. In einem Posting eines "Christoph Heger", das in Rats"dame" Regina Wildens Webforum "Infotalk" veröffentlicht wurde, lesen wir:


"Es ist ja auch nur eine kleine Meldung im Lokalteil der lokalen Zeitung wert, daß in Kürten-Biesfeld nun schon zum wiederholten Male ein Wegkreuz böswillig beschädigt wurde."

Die großen Medien schweigen dazu. Kein Wunder, dass der kleine Mann nicht rechtsextrem wählt! Derweil hat irgendwer "Pro Köln" gesteckt, dass der EXPRESS gestern einen großen Bericht über das angeblich drohende Entstehen eines "Moschee-Viertels" gebracht hatte. Jedenfalls bricht Biedermannis Gurkentruppe nun "mit einiger Verspätung" ihr diesbezügliches Schweigen. Während das "Pro Köln"-Schweigen zu Günter Wallraffs geplanter "Satanische Verse"-Lesung ("notfalls unter Polizeischutz") fortwährt.

Biedermanni verliert meint: Möglicherweise schweigen die Medien ja gar nicht. Möglicherweise sind Biedermannis Kameraden schlicht zu blöd, die Zeitung zu lesen.

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10.7.07

REGINA UND DIE HÜBSCHEN JUNGS


Während der formelle "Pro Köln"-Vorsitzende Markus "UJOP" Beisicht das "Millionenheer einheimischer Arbeitsloser" beklagt, schaut sich Regina Wilden hübsche Jungs auf dem alternativen CSD an. Und sie schießt Fotos mit Kameras der Firma Kashio Keisanki Kabushiki-gaisha alias "Casio", wie der folgende Bildausschnitt belegt:





Biedermanni verliert
rügt: Na, na, Frau Wilden, der Kauf japanischer Produkte sichert keine Arbeitsplätze in Deutschland!

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7.7.07

SOWJETREPUBLIK KÖLN?

Oberbolschewistenmeister Fritz-Wladimir Schramma hisst die Sowjetflagge auf dem Kölner Ratshaus. Im Hintergrund: Regina Wilden kocht vor Wort. Teil 4 der Serie O-Ton-Regina

In Köln ist die "Räteherschaft" ausgebrochen, "Pro Köln" ist die "Widerstandsbewegung" und Fritz Schramma kann man eine "Gesinnungsjustiz sozialistischster Machart" unterstellen. Und die Medien berichten nicht darüber. Trotz Sommerloch.

Ist das offensichtlicher Unfug ohne jeglichen Realitätsbezug? Das sollte man meinen, zumindest, wenn man noch ansatzweise bei Verstand ist. Doch was sagt Rats"dame" Regina Wilden zu den obigen Vorwürfen? Sie sagt:



Sie sollte sich entspannen. Wie wußte doch schon Konrad Adenauer? Richtig: "In Deutz beginnt der Bolschewismus". Und Deutz ist rechtsrheinisch.

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3.7.07

GESETZ UND STRAFE

O-Ton Regina – Teil 3 der Serie. Heute erklärt "Pro Köln"-Rats"dame" Wilden uns den demokratischen Rechtsstaat. Und zwar so:

Du mußt Dich nur an das Strafgesetzbuch halten bzw. an die österreichischen Gesetze. Das verlangt der Staat, und im Fall der Zuwiderhandlung gibt es Strafe, jedenfalls meistens.

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26.6.07

DEUTSCHE, LERNT DEUTSCH!

Angemessene Forderung an den Stadtrat: Integrationskurse zuerst für "Pro Köln"-Fans! Damit sie endlich den Weg zum Aldi finden...

Während Biedermanni an all die Korruptionsskandale des Fritz Schramma erinnert, ohne Zeit zu finden, endlich einmal die Frage zu klären, wo all das Geld für all die irrsinnigen Propaganda-Schlachten seinen Ursprung hat, bemächtigen sich Halbalphabeten heimtückisch der "Pro Köln"-Homepage! Verwiesen sei auf den – nun ja: – Text namens "Eine Reise nach Vingst", der reich an Rechtschreibfehlern, dafür arm an, um nicht zu sagen: gänzlich frei von Gedanken ist.

Geschrieben sei er von einem "regelmäßigen Leser unserer Internetseite", heißt es in einem kurzen redaktionellen Einleitungstext. Der eigentliche Reisebericht fängt schon gut an: gleich beim dritten Wort gilt es, einen Grammatikfehler zu konstatieren (korrekt: "kommend", im Original: "kommen"). "Hinter den Tunnel", heißt es sodann, hole den "Betrachter die Vingster Multikulti-Realität ein."

In dieser Realität können deutsche Wandermänner nicht zwischen Akkusativ und dem korrekten Dativ ("hinter dem Tunnel") unterscheiden. Schlimm! Das muss und wird Konseqenzen haben bei der nächsten Kommunalwahl...


Knallhart recherchiert: "Wenn der Bürger nun die Ostheimerstraße weiter ... geht, kommt er nach einigen Metern an die Kreuzung Kuhtstraße."


Biedermannis Autor fragt: "Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?" Eine grammatisch korrekt formulierte, gleichwohl etwas scheinheilige Frage. Natürlich gibt es "ein Licht" – dort hinter dem Tunnel. Sonst wären die nun folgenden, leider nicht sehr aussagekräftigen Fotos schließlich gänzlich unbelichtet geblieben, oder? (Regina Wilden, fürwahr auch keine Intellektuelle, wäre dieser Widerspruch aufgefallen!)

Was mich stutzig macht: Der Schreiber behauptet, dass die "Großen Discounterketten" bereits vor Jahren "das Feld geräumt" hätten. Darunter auch ALDI. Doch was sehen wir dann? Na, das:



Offenbar scheinen sich andere Menschen im Stadtteil besser zu Recht und daher den Weg zum ALDI zu finden. Möglicherweise ist das auch eine Frage der Intelligenz.

Der "langjährige Leser" hat offenbar Biedermannis Schwäche in Sachen Großschreibung und Kleinschreibung übernommen. Jedenfalls schreibt er über eine "eine
Historische Maschine", Geschäfte, die "in Deutscher Hand sind" und über "Türkische Geschäfte". Auch ist die Rede von Ladenlokalen, "die über Jahre hinweg schon lehr stehen".

Vielleicht sollte er einfach 'mal die von ihm beschriebenen "tü+rkischen Jugendlichen" ansprechen. Denn erstens sind die gute Christenleut', darauf deutet zumindest das Kreuz zwischen dem "Ü" und dem "R" hin. Und zweitens, darauf halte ich jede Wette, sprechen und schreiben sie ein besseres Deutsch als Biedermannis K(r)ampfschreiber.

(Nein, diese Ausländer! Jetzt nehmen sie uns auch noch die Sprache weg...)

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"SEHR DEUTLICH BELEGT"


Wer ist eigentlich mediengeiler: Biedermanni oder Rats"dame" Regina Wilden? Schwierige Frage!

Regina Wilden ist sauer. Der Grund: Sowohl "Pro Köln" als auch die Linkspartei versuchen ihren Honig aus der jüngsten kölschen Korruptionsaffäre zu saugen. Aber "Pro Köln" wird in der lokalen Presse (Boulevard- und Intelligenz-Blatt) einfach nicht erwähnt. Gemein! Wilden:

Die Fraktion pro Köln ... hat ... eine Sondersitzung des Rates der Stadt Köln zu diesem neuerlichen Skandal beantragt. Darüber informiert weder Express noch der Kölner Stadt-Anzeiger, beide aus dem Hause DuMont.

Aber die Linkspartei...! Rats"dame" Wilden:

Express berichtet heute: "Die Linkspartei fordert, dass alle Dienstreisen künftig nicht mehr hinter verschlossenen Türen, sondern im Rat behandelt werden."

"Wieder einmal, so Wilden, werde "sehr deutlich belegt", dass die Linke "von dieser Presse gefördert wird." Wehret den Anfängen!, ruft Wilden, ahnt jedoch die Vergeblichkeit ihres Tuns. Der Durchmarsch in die rot-rote Diktatur ist nicht mehr zu stoppen, glaubt sie. Wilden, resigniert: "Und später will es wieder keiner gewesen sein." Wie 1945...

Ja, die Ermordung von sechs Millionen Juden und das Nicht-permanent-Erwähnen einer winzigen Ratsfraktion sind schon schlimme Menschheitsverbrechen!

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21.6.07

WENN BEKÄMPFEN, DANN IGNORIEREN

O-Ton Regina: Die Pro Köln-Rats"dame" äußert sich mehr oder minder intelligent zu mehr oder minder weltbewegenden Themen. Teil 1 der Serie – Regina Wilden über den korrekten Umgang mit Neonazis:

"Daß auf verschiedenen rechten und rechtsextremen Seiten Aufrufe zu der Demo von Pro Köln sind, ist nicht verwunderlich. Erstens kann es Pro Köln nicht verhindern ... und vermutlich ist es Pro Köln sogar gar nicht unlieb, denn es kommen eventuell und paar Mann mehr. [...]

Man sollte auch ein Mindestmaß an Fairneß der rechten politischen Szene zubilligen, und wenn man sie bekämpfen will, dann sollte man sie ignorieren oder wenigstens ... mit demokratischen Mitteln vorgehen."

Regina Wilden, damals "Pro Köln"-Sympathisantin, am 08. März 2002


Teil 2 der Serie demnächst in diesem Weblog:
Warum Regina Wilden sich dann doch nicht zum Islam bekehren ließ

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20.6.07

"PRO KÖLN"-WILDEN: DIKTATUR DROHT – RECHTZEITIG AUSWANDERN, LEUTE!

Adi, Khomeini, Gysi: 3 Männer, 1 Terror, warnt Regina Wilden

"Pro Köln"-Ratsmitglied Regina Wilden fürchtet die Etablierung einer "rot-roten" Diktatur in Deutschland. Die nach ihrer Ansicht drohenden Schrecken vergleicht Wilden indirekt mit denen "der Nazizeit" sowie des iranischen Mullahregimes des Ajatollah Ruhollah Musaw Khomeini.

"Es steht", schreibt die 61-Jährige, "viel auf dem Spiel in Deutschland".
Vor diesem Hintergrund rät Wilden den Lesern ihres Webforums INFOTALK zur Emigration: "Wer kann, sollte sich darauf vorbereiten, daß er notfalls einen Wohnsitz im Ausland beziehen kann für den Fall, daß wir eine rot-rote Regierung bekommen."

Die Flucht aus Deutschland, mahnt Wilden, müsse jedoch rechtzeitig erfolgen. Sie verweist auf das Beispiel der DDR, die "eine Mauer" gebaut habe, "damit ihr die Leute nicht davonliefen". Nach Regina Wildens (nicht ganz freiwilliger) Auswanderung wird wahrscheinlich der Rechtsanwalt Volker Jung in die "Pro Köln"-Ratsfraktion nachrücken.

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19.6.07

HÖRT, HÖRT!









PS: Wilden bezieht diesen Analyse
nicht auf ihren Parteifreund Biedermanni. Nein, wirklich nicht.

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17.6.07

"ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN"

Rechte Rats"dame" macht sich ein eigenes Bild von der Realität

Regina Wilden, Ratsmitglied, "Pro Köln",
über den gestrigen Marsch der 207:

In Anbetracht der Hetze und der Desinformation, die längere Zeit hinweg im Vorfeld der Demo erfolgt ist, war die Beteiligung mehr als zufriedenstellend, hat die Erwartungen übertroffen.

Zur Erinnerung: Laut Polizei nahmen 150, laut meiner Zählung 207 (")Bürger(") an dem Aufmarsch "gegen Islamismus und Großmoschee" teil. Dazu mobilisiert wurde in Deutschland, Belgien und Österreich. Und was die angebliche "Hetze" gegen "Pro Köln" betrifft, so sollte die Katholikin Regina Wilden eine Tatsache nachdenklich stimmen: Radio Vatikan ist sowas von gar nicht auf Wildens Seite. Die Papst-Stimme wörtlich:

So ist es, und so sollte es nicht sein.


PS:
Regina Wilden war so freundlich, ihren Mangel an Realitätsnähe ein weiteres Mal offen darzulegen. Sie schreibt: "Auf dem Foto unten sieht man, wie jemand sein Fenster geschmückt hatte - stellvertretend für die vielen, die an der Demo ... nicht teilgenommen haben."

Und wie haben die (in den Augen Wildens:) "Pro Köln"-Sympathisanten das Fenster geschmückt? Na, so:



Fasse jede Verhöhnung als Sympathiebekundung auf, und der Tag gehört Dir!

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16.6.07

DER AUFMARSCH DER 207

Biedermanni verliert präsentiert: weitere Bilder von der heutigen "Pro Köln"-Demonstration "gegen Islamismus und Großmoschee". Sie zeigen sehr kahle Demonstrations-"Ordner". Und sie belegen: der LKW wurde bei einem politischen Gegner gemietet, den Biedermanni sonst als korrupt bezeichnet...



Der gesamte "Pro Köln"-Aufzug: Nach Polizeiangaben 150, nach meiner Zählung 207 und nach Biedermannis "Rechnung" 601 Demonstranten


"Pro Köln"-Vorsitzender Markus Beisicht kurz vor Beginn des Aufmarsches, rechts daneben: Rats"dame" Regina Wilden




Der "Pro Köln"-Demonstrations-LKW...




... wurde bei bei der Firma "Kölner Flitzer" gemietet. Deren Geschäftsführer Ralph Sterck ist Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion. Unter der Überschrift "Tango Korrupti" schreibt Biedermanni:




Koen Dillen, Europa-Abgeordneter der rechtsextremen Partei "Vlaams Belang", auf dem Weg zum "Pro Köln"-Aufmarsch [Korrektur vom 22.6.: Nein, das Bild zeigt nicht Dillen, sondern die FPÖ-Politiker Harald Vilimsky sowie Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Mehr dazu: hier]



Biedermannis Demonstranten



Dito!


Einige "Ordner" der "Pro Köln"-Demonstration



Bernd "Bernibär" Schöppe (hellgrünes Sakko) im Kreise kahler Mit-"Ordner"



Chaoten? "Ordner"!



Rats"dame" Regina Wilden (heute friedlich)



Besten Dank an L#####@gmx.net für die freundliche Unterstützung!

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ÖSTERREICHISCHER FÜHRER WILL KÖLN RETTEN

206 Menschen klatschen. Biedermanni rechnet vor: Kosten der heutigen "Pro Köln"-Demonstration liegen für den Steuerzahler "im siebenstelligen Bereich"

Jedem der 207 Teilnehmer der heutigen "Pro Köln"-Demonstration, sofern er nicht dreifach sah, ist klar, dass er nicht einer von 600 Demonstranten war.
Jeder der 207 Teilnehmer weiß: der heutige "Trauermarsch" (Markus Beisicht) war kein Triumphmarsch.

Im Gegenteil: Die 207 Teilnehmer wurden auf der gesamten Wegstrecke beschimpft. Sprechchöre und Trillerpfeifen begleiteten den kompletten Marsch. Nicht zuletzt waren über 1000 Polizisten nötig, um den 207 Demonstranten die Straße frei zu halten.



Und obwohl jeder der 207 Teilnehmer all dies weiß, berichtet Biedermanni von 601 Teilnehmern ("600 Bürger sowie der österreichische Oppositionsführer HC Strache"). Biedermanni schreibt, dass "aus den Fenstern immer wieder 'Wir alle wählen Euch!' erschall", während "am Straßenrand die Schaulustigen" applaudiert hätten. Sein Fazit: "Voller Erfolg für Kölner Moschee-Gegner".

Soweit Biedermannis Bericht aus seinem ganz persönlichen
Second Life. Im richtigen Leben waren immer wieder Rufe wie "Schämt Euch!" oder "Haut ab!" zu vernehmen. Was aus der Demonstration mit "Deutschland, Deutschland über alles!"-Gegröhle quittiert wurde. So von einem "Pro Köln"-Demonstranten, auf dessen Plakat "Nein zum Wüsten-Bolschewismus!" stand.



Zu Gute halten kann man Biedermanni nur Eines: Seine Rede war die beste des Tages. Die beiden ausländischen Gastredner konnten Biedermanni nicht das Wasser reichen. Punkt! Biedermanni gelang es gar, mit seinen Zuhörern in einen Dialog zu treten. Biedermanni: "Tun wir hier etwa was Unanständiges?" "Nein!", riefen seine 206 Fans.

Klingt nach Kasperltheater? Die dort entscheidende Frage – "Seid Ihr alle da?" – wagte Biedermanni nicht zu stellen. "Ja", wäre die Antwort gewesen, "mehr sind wir nicht!"

Irgendwann zückte Biedermanni eine BILD-Zeitung. Das Blatt werde am Montag vorrechnen, dass der Polizeieinsatz einen Geldbetrag "im siebenstelligen Betrag" verschlungen habe.


Im "siebenstelligen Bereich"? Biedermanni bestritt diese Aussage nicht. Also wurde mindestens eine Million Euro verpulvert für den Aufmarsch der 207. Macht pro Teilnehmer mehr als 5.000 Euro. Kein billiger Tag für den Steuerzahler, der "Pro Köln" demnächst wieder über leere Kassen wird klagen hören...



Die Auflagen der Polizei: Pro 50 Teilnehmer war eine Fahne gestattet. Entsprechend waren drei Deutschland- und eine Köln-Flagge zu sehen. Das "geschlossene Marschieren in Blöcken, Reihen und Zügen" war seitens der Polizei ebenso untersagt worden wie "Embleme oder Symbole, die im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus" stehen. Man hielt sich daran.

Zumal die NPD diesmal nicht dabei war. Nach
Medienberichten versuchte die Konnkurrenzpartei von "Pro Köln" eine eigene "Spontandemonstration", die jedoch von der Polizei unterbunden worden sei. 17 NPD-Sympathisanten seien von der Polizei in Gewahrsam genommen worden.



Davon bekamen die Teilnehmer des "Pro Köln"-Aufmarsches nichts mit. Dessen Redner bedankten sich fast allesamt bei dem "Tabubrecher" Ralph Giordano, alle Redner bedienten plumpe Feindbilder. Dem P(r)öbel gefiel's. Er beklatschte sogar das Gestammel der "Pro Köln"-Vorständlerin Marylin Anderegg. Anderegg war mit der Aufgabe, eine Rede vom Blatt abzulesen, heillos überfordert.

Einmal bat sie gar um Entschuldigung, nachdem sie einen Satz in der Mitte abgebrochen hatte. Ihre Ehrlichkeit wurde beklatscht. Der heftigste Applaus jedoch wallte jedesmal auf, wenn die Wortkombinantion "Kölner Dom" fiel. Besonders anspruchsvoll ist die "Pro Köln"-Klientel offenbar nicht...




Und der "Starredner": HC Strache, der "österreichische Oppositionsführer"? Das Fernsehen seines Heimatlandes fasst seinen Auftritt wie folgt zusammen: "Strache will Köln vor Großmoschee 'retten'". Aber offenbar wartet Köln nicht darauf, von einem österreichischen (Oppositions-)Führer errettet zu werden.

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