22.3.08

SAUBERMANNIS SECHSTER JOB



Setzt Biedermanni nun auf offenen Betrug von Anlegern? Sein neues Projekt GEWINNBEREICH.DE klingt jedenfalls reichlich dubios

Biedermanni Rouhs knechtet bekanntlich als
"Pro Köln"-Fraktionsgeschäftsführer, als (Selbst-)Verleger, als Herausgeber des Magazins NATION24, ferner als Internet-Service-Anbieter sowie als Gelegenheitsmitarbeiter für seinen Parteifreund Bernd "Bernibär" Schöppe. Doch von fünf Jobs allein kann er offenbar nicht leben. Working Poor nennt man Menschen wie Biedermanni in den USA.


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Nun hat Biedermanni einen sechsten Strohhalm ergriffen. Gewinnbereich.de heißt sein neues Projekt. Und es klingt windig. Verdammt windig...

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Gewinnbereich.de: Durchschauen Sie die Strategie?

Offen gestanden: So ganz verstanden habe ich nicht, welchen Service mir Biedermanni anzubieten trachtet. Offenbar geht es um Geldanlage ("Wir sind derzeit für den DAX mittelfristig bärisch, langfristig aber bullisch eingestellt.").
Geld anlegen? Natürlich bei Biedermanni. Im Gegenzug wird Biedermanni , na klar, meinen "Barbestand ... mit 3,00 Prozent verzinsen", möglicherweise pro Monat, möglicherweise pro Jahr ...

... möglicherweise aber überhaupt nicht. Denn
Biedermanni behauptet eine ganze Menge, so auch, dass er einen Mitarbeiter in Asien beschäftige:



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Sorry, Biedermanni, aber Hooi Ling Soh sieht so aus:



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16.3.08

BIEDERMANNI KEIN JOGGINGHOSEN-FETISCHIST?

"Manni Rouhs ... bekam immer alte Joggin-Buxen ins Büro geschickt", berichtet ein alter Bekannter des Biedermanni

Ich gebe zu: das ist keine wirklich seriöse Quelle. Aber ein Dialog in den Kommentarspalten der Nazi-Webseite altermedia entkräftet den schlimmen Verdacht, Biedermanni Rouhs sei Jogginghosen-Fetischist. Der Fairness halber soll dieser Dialog an dieser Stelle dokumentiert werden:


GenoZID :
[...]
Manni Rouhs kenne ich auch noch, der bekam immer alte Joggin-Buxen ins Büro geschickt, als er noch nen eigenen Versandt am Ring hatte. [...]


Schwarzes Schaf :

[...] Das hab ich jetzt nicht verstanden. Was hat Biedermanni Rouhs mit den getragenen Jogging-Hosen gemacht? War das so eine Art Fetisch bei ihm? [...]


GenoZID :

@Schwarzes Schaf:
Nööö, das war mehr so ein Insider ;o)
Wir haben ihm damals (aus Spaß) eine Jogging-Hose mit in eine CD-Lieferung gepackt, als Packmaterial wenn man so will.
Am Tag, als er das Paket bekam, rief er an und fragte ob nun bei uns einer nackig rumrennt, weil er ne Jogging-Bux geschickt bekommen hatte…
War damals DER Brüller :o))


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11.3.08

FEIND, TODFEIND, PARTEIFREUND


Biedermanni Rouhs und Jörg Uckermann sind bald in der selben Partei. Vor gar nicht allzu langer Zeit warfen die beiden Herren sich noch gegenseitig "Kadavergehorsam", Mangel an "charakterlichen Qualitäten" und "Diffamierung" respektive Volksverhetzung vor

Aus
gegebenem Anlass sei an eine Rechtstreitigkeit erinnert, die noch gar nicht so lange zurück liegt. "Schwere Niederlage für CDU-Bürgermeister Uckermann" überschrieb Biedermanni seinen Selbstlobartikel. Man schrieb den 28. September 2006. Die Überschrift war nicht ganz korrekt. Denn Uckermann war ja nicht Bürgermeister. Sondern stellvertretender Bezirksbürgermeister Ehrenfelds. Doch das ist nur eine Randbemerkung.

Biedermanni jedenfalls war seinem baldigen Parteifreund Uckermann damals (damals?) durchaus nicht wohl gesonnen. Und die Abneigung basierte auf Gegenseitigkeit. Jedenfalls verklagte Uckermann Biedermanni seinerzeit (seinerzeit?). Wegen eines aus Uckermanns Sicht volksverhetzenden Flugblatts.

Doch Biedermanni bekam einen Freispruch dritter Klasse: Der Staatsanwalt stellte das Verfahren ein, denn Biedermannis "Schlußfolgerungen – so falsch sie sein mögen – stacheln jedoch weder zum Haß gegen Teile der Bevölkerung auf, noch stellen sie einen Angriff auf die Menschenwürde dar."


Und Biedermanni, schwer beflügelt, weil sein Schlussfolgerungen, "so falsch sie auch sein mögen", formell nicht den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllten, Biedermanni schoss schwer gegen Uckermann. Biedermanni:

Der Einstellungs-Bescheid der Staatsanwaltschaft datiert vom 21. September 2006. Er ist an Jörg Uckermann als Strafantragsteller gerichtet und dürfte dem CDU-Politiker zumindest seit einigen Tagen vorliegen. Es kennzeichnet die charakterlichen Qualitäten von Herrn Uckermann, daß ich von ihm nach dieser eindeutigen rechtlichen Bewertung seines Strafantrages durch die Staatsanwaltschaft bislang kein Wort der Entschuldigung gehört habe.

Biedermanni klagte bitterlich ob Uckermanns Gemeinheit:

Mit seinem ganz offenbar auf Diffamierung abzielenden Strafantrag hat Herr Uckermann der Bezirksvertretung und den Moscheebau-Befürwortern ... keinen Gefallen getan.

Und Biedermanni forderte die Bezirksvertretung Ehrenfeld indirekt zur Abwahl Uckermanns auf:

Die Ehrenfelder Bezirksvertreter werden sich überlegen müssen, ob sie geneigt sind, sich künftig von einem stellvertretenden Bezirksbürgermeister vertreten zu lassen, dem von Herrn Oberstaatsanwalt Wolf sozusagen offiziell attestiert worden ist, daß er Probleme mit einem ‚der vornehmsten Menschenrechte überhaupt’ hat, nämlich dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Vielleicht sollte man sich an diese Abwahl-Aufforderung erinnern, wenn man "Pro NRW" (stellvetretender Vorsitz: Biedermanni Rouhs) heute tönen hört:

Der langjährige Ehrenfelder CDU-Vorsitzende und stellvertretende Bezirksbürgermeister schließt sich ... der Bürgerbewegung pro Köln an.
Tja, Biedermanni und Uckermann, eines habt Ihr beide zumindest gemeinsam: Euer beider "Karriere" startete in der Jungen Union. Immerhin, ein Thema für den Gesprächsanfang. Und vielleicht kriegt Ihr ja auch den vom 21. August 2007 datierenden Vorwurf vom Tisch, Uckermann handele "in treuem Kadavergehorsam".


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29.2.08

PRO APARTHEID

14 Jahre nach dem Ende der Apartheid in Südafrika: Noch immer propagieren rechtsextreme Dumpfbacken die angeblichen Vorzüge der mörderischen "Rassentrennung". Auch in Deutschland – mit der (technischen) Unterstützung von Biedermanni Rouhs


Es wird rassistischer Klartext geschrieben. In einer Offenheit, die selbst in rechtsextremen Kreisen mittlerweile als verpönt, weil nicht opportun gilt. Da ist in bewunderndem Tonfall von Hendrik Frensch Verwoerd die Rede, der die Weißen Südafrikas habe schützen wollen, "besonders gegen Blutvermischung". Deshalb habe Verwoerd eine "eine Politik der getrennten Entwicklung", also der "Rassentrennung" verfolgt. Bejubelt wird hier
die Apartheid.



Der südafrikanische Politiker Verwoerd, zunächst Minister für "Eingeborenenfragen", dann Regierungschef, nicht zuletzt aber Begründer und Architekt der Apartheid-Politik und von der Rassenideologie der Nationalsozialisten stark beeinflusst, wird offensiv verteidigt. Denn seine Apartheids-Politik, so wird behauptet, habe er auch zum "Wohl der Schwarzen" betrieben:


Die Apartheid, eine Wohltat für weiße und schwarze Südafrikaner? Das propagiert zumindest das zitierte "HILFSKOMITEE SÜDLICHES AFRIKA". Seit seiner Gründung im Jahre 1976. Und auch heute noch, 14 Jahre, nachdem Nelson Mandela unter dem Jubel der Weltöffentlichkeit erster schwarzer Präsident der Republik Südafrika wurde.


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Die Apartheid, laut UNO ein Verbrechen gegen die Menschheit, soll also eine Wohltat gewesen sein. Was aber hat das rechtsextreme "
HILFSKOMITEE", was hat seine offen rassistische Propaganda mit Biedermanni Rouhs und der "Pro"-Bewegung zu tun? Nun, die Hasswebseite des "HILFSKOMITEES" ist nur dank Biedermanni online.



Zum Beleg: Biedermanni ist administrativer Ansprechpartner der Webseite, wie eine Abfrage der Denic-Datenbank belegt. Biedermanni ist damit bevollmächtigt und verpflichtet, "sämtliche die Domain hilfskomitee-suedliches-afrika.de betreffenden Angelegenheiten verbindlich zu entscheiden".



Biedermanni wird zudem als technischer Ansprechpartner aufgeführt. Kein Wunder: Die Daten der Webseite, die in Bits und Bytes gebannten Hasstiraden, liegen auf Biedermannis Rheinserver ("Technik auf dem neuesten Stand").

Dort geben sich die Apartheids-Daten ein fröhliches Stelldichein mit den Webseiten von "Pro Köln" und "Pro Deutschland". Mit der Webseite der "Medienservice"-Klitsche von "Pro Köln"-Ratsherr Bernd Schöppe. Und der privaten Homepage des Biedermanni Rouhs. Sowie 22 weiteren Seiten meist aus dem Dunstkreis der "Pro"-Bewegung. Nachzulesen hier, abgecheckt da.


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Die Pro-Apartheids-Propaganda – ohne Biedermannis Hilfe, ohne Biedermannis Rheinserver stünde sie nicht im Netz. Natürlich wird er auch weiterhin vehement bestreiten, ein Rassist zu sein. Zumindest in der Öffentlichkeit...



Siehe auch:

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20.12.07

BIEDERMANNI UND DAS MUSIKKORPS LEIBSTANDARTE ADOLF HITLER

Na, das ist ja mal eine Überraschung: Da versucht Biedermanni Rouhs jahrelang, sich als mustergültigen Demokraten darzustellen. Und was bietet er dann auf seiner (Beleg) Webseite NATION24.DE zum Verkauf an? Die CD "Heimat Deine Sterne: Der Soldatensender Oslo". Aus der Produktbeschreibung:

Nach der Besetzung von Norwegen durch die deutschen Truppen [also Hitlers Wehrmacht, im April 1940 war's, demokrat4711] wurde der Soldatensender Oslo installiert, der für die Soldaten in den skandinavischen Ländern und die einheimische Bevölkerung ein abwechslungsreiches Programm sendete.

Ein extrem abwechselungsreiches Programm. Mein persönlicher Favorit und wohl der größte Hit auf Biedermannis CD:



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1.12.07

MANNI IN JUTTAS STIEFELN

Gegen Joschka und Naturzerstörung, für Basisdemokratie und Klappradelei: Ist Biedermanni Rouhs neuerdings ein grüner Fundi?

Mir wächst spontan eine Latzhose: Die "Pro"-Bewegung, schreibt Biedermanni, sei neuerdings "basisdemokratisch". Und vorgestern wetterte er dagegen, dass ein
"einmaliges Stück Natur" im Kölner Süden gefährdet sei.

Des Öfteren wird Manni als Klappradfahrer gesichtet, wie ein Sülzer Bürger diesem Weblog glaubhaft versicherte. Mannis Nachbar: "Ich glaube, der gute Mann hatte die Hose auf dem Radl hochgekrempelt und trug diese Metallklemmen um das Bein, die verhindern, dass die Hose im Wind flattert bzw. dass die Hose in die Speichen gerät."


Nanu! Steht Manni unter dem Einfluss seines "Pro NRW"-Vorstands-Kollegen Henryk Dykier, dem Freund von Sanddornsaft, Kräutertee und Vollkornartikeln? Die Älteren unter uns werden sich jetzt an die Scherze über rechtsextreme Ökos erinnern. Den "Öko-Faschisten" wurde gerne folgende Aussage in den Mund gelegt: "Hitler war ein prima Führer. Wenn er nur nicht die Autobahnen gebaut hätte..."

Doch voll auf dem Ökotripp ist Manni keineswegs. Neulich erstand er einen neuen Spiegel. Und zwar nicht, um sich darin zu betrachten, während er seinen neuen selbstgestrickten Pulli trägt. Handelt es sich doch um einen Außenspiegel für sein Automobil.

Manfred Rouhs
ein Manni voller Widersprüche.

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22.11.07

TÜR ZU, BIEDERMANNI KOMMT!

(Lokal-)Patriot? Lokalverbot...

"Für äußerst rechts Gesinnte", schreibt der STADTANZEIGER, "wird es immer schwerer, Versammlungsräume zu finden." Ein Trend, der nicht nur die NPD, sondern auch die "Pro"-Bewegung betrifft. Das musste Biedermanni Rouhs erfahren, als er "für das kommende Wochenende einen Veranstaltungsraum" in Efferen mieten wollte. Der Chef des Restaurant Burgpark ließ Biedermanni abblitzen, nachdem er erfahren hatte, wer bei ihm tagen wollte. Nämlich "Pro NRW". Der Wirt:

Ich habe Herrn Rouhs sofort abgesagt, weil ich weder mit extrem rechten noch mit extrem linken Gruppen etwas zu tun haben will.

Warum Biedermanni gerade bei dieser Gaststätte anrief? Weil dort unlängst eine rechtsextreme Veranstaltung stattfand. Die wurde zwar von Vermummten gestürmt und schnell beendet. Doch offenbar glaubte Biedermanni, einen rechtsdraußenfreundlichen Wirt gefunden zu haben. Ein Irrtum! Der Wirt sagt heute:

Ich war da blauäugig... In Zukunft werde ich über den Tellerrand schauen - sonst ruiniert man sich den Ruf seines Lokals, ohne dass man es vorher ahnt.


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13.11.07

ÄRGER WEGEN STRAßBURGER TREFFEN: "PRO"-BEWEGUNG SCHWEIGT



Das
Straßburger Treffen europäischer Rechtsdraußenparteien vom 25. September schlägt hohe Wellen. Diesmal im Osten der Republik: Der Leipziger Honorarprofessor Michael Vogt, der an der Zusammenkunft teilgenommen haben soll, hat mächtig Ärger. Das berichtet SPIEGEL ONLINE. Vogt musste alle seine Seminare absagen. Kritiker fordern, dass er nicht mehr lehren dürfe. Vogt bestreitet seine Teilnahme. Und behauptet, "rassistisches, antisemitisches oder nazistisches Gedankengut prinzipiell abzulehnen".

An dem Treffen, das Vogt nun den Job kosten könnte, haben mehrere deutsche Parteien teilgenommen: neben NPD, DVU und "Republikanern" auch Vertreter von "Pro NRW" (konkret: Markus Beisicht und Markus Wiener). Das Treffen stieß selbst in der Rechts-Postille JUNGE FREIHEIT auf massive Kritik wegen der "Beteiligung von NPD und DVU". Denn die NPD sehe sich "in der Tradition des Nationalsozialismus und des Dritten Reiches". Auch der stellvertretende "Republikaner"-Boss Johann Gärtner betont heute:

Ich war geschockt, auf Leute wie Udo Voigt und Holger Apfel von der NPD zu treffen. Mit denen wollen wir nichts zu tun haben.

Immer mehr
(halbgare) Distanzierungen vom Straßburger Treffen: Nur "Pro NRW" schweigt bis dato. Kein Wunder, fühlte sich die "PRO"-Bewegung doch massiv aufgewertet durch ihre Teilnahme.

Quelle: www.npd.de

Der Fairness halber wollen wir aber feststellen: Nicht nur die Vertreter von NPD, DVU und "Pro NRW", nein, auch diejenigen der "Republikaner" unterschrieben seinerzeit einhellig die Erklärung "Gemeinsam für ein Europa der Vaterländer". Und Harald Neubauer, einst Biedermannis und Beisichts Idol, berichtet, dass in Straßburg eine "ebenso sachliche wie freimütige Aussprache über Situation und Zukunftschancen der deutschen Rechten" stattgefunden habe. So weit zum Schock der "Republikaner"...

Die deutschen Rechtsdraußenparteien bei aller Konkurrenz sind sie dann doch vor allem Eines: Fleisch vom selben Fleische.


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22.10.07

WAS DIE UNO ALS RASSISTISCH BRANDMARKT...


... hält Biedermanni für einen Ausdruck eines "von multi-kulti-kritischen Inhalten geprägten Wahlkampfes"

Biedermanni jubelt: Die SVP, Möchtegern-Schwester-Partei der "Pro"-Bewegung, ist aus den schweizerischen Wahlen als stärkste Partei hervor gegangen. Biedermanni:


Die Schweizerische Volkspartei (SVP) des Justizministers Christoph Blocher hat nach einem von multi-kulti-kritischen Inhalten geprägten Wahlkampf ihren Stimmenanteil deutlich erhöht.


Multi-kulti-kritischer Wahlkampf: War da nicht dieses, nun ja, umstrittene Plakat? Biedermanni erinnert sich und uns daran:

Die Partei hatte unter anderem ein Plakat herausgegeben, auf dem weiße Schafe einen Artgenossen mit schwarzem Fell - der symbolisch für einen Straftäter steht - mit ihren Hinterläufen aus dem Land treten. Die Kampagne hatte im Ausland für Schlagzeilen gesorgt und war von den Vereinten Nationen als rassistisch gebrandmarkt worden.

Was für Biedermanni multi-kulti-kritisch ist, wird von der UNO also "als rassistisch gebrandmarkt". Jetzt sind sie auch auf globaler Ebene gegen den multi-kulti-kritischen Biedermanni und sein multi-kulti-kritischen Freunde.

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21.10.07

KEINE WERBUNG

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12.10.07

"PRO"-SCHWESTERPARTEI UND DOPPELMORD

Aus dem Umfeld selbst ernannter "Populisten" von ganz rechts gegen immer wieder Mörder hervor. Wie in Köln, so in Antwerpen

In Antwerpen ist ein Doppelmörder zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Die Tat hat nach Einschätzung der Richter einen klar rassistischen Hintergrund. Was der Täter nicht leugnet.
Und:

Der geständige Todesschütze ist in einem rechtsradikalen Umfeld aufgewachsen. Seine Tante Frieda Van Themsche sitzt für den Vlaams Belang im belgischen Parlament. Sein Vater gehört zu den ersten Mitgliedern der Partei, die bis 2004 unter dem Namen Vlaams Blok firmierte.

Was hat das mit uns zu tun? Nun, der Vlaams Belang ist die belgische Schwesterpartei der "Pro"-Bewegung. "Pro NRW"-Vorsitzender Markus Beisicht hält die Vlaams-Belang-Hochburg Antwerpen gar für die "schönste Stadt Europas". Was scheren ihn da zwei Morde, begangen von einem Täter aus dem Vlaams-Belang-Milieu? In Belgien hingegen hatte der Doppelmord eine heftige Debatte über eine Mitverantwortung des Vlaams Belang ausgelöst:

Von Schande und Scham sprechen die flämischen Zeitungskommentatoren in seltener Eintracht und verweisen auf die Aufrufe zum Rassenhass, die vom „Vlaams Belang“ seit langem ausgehen. Auch sonst haben Mitglieder der Partei bereits ihr eher laxes Verhältnis zur Gewalt bewiesen.

Wie ihre Kölner Freunde spielen die belgischen Rechtsdraußen die verfolgte Unschuld:

Vorstandsmitglieder der Partei, die bei der Kommunalwahl in Antwerpen 1999 mit einem Drittel der Stimmen stärkste Kraft wurde, wiesen jede Verbindung mit der Tat von sich. "Der Vlaams Belang ist hierfür weder moralisch noch politisch verantwortlich", sagte Parteichef Frank Vanhecke der Zeitung "De Standaard". Kommentatoren, liberale Politiker und Muslime warfen der Partei hingegen vor, den Nährboden für rassistische Gewalt bereitet zu haben. ... Vor allem ziehen die Vlaams-Politiker in ihren Reden und Pamphleten immer wieder gegen Ausländer zu Felde.

Immer wieder gegen Ausländer: das kommt Ihnen bekannt vor? Aus Köln, aus NRW, aus Deutschland? Doch zurück nach Belgien. Kurz vor dem Doppelmord forderte...

... der bekennende Rechtsextremist Paul Belien, die Belgier zu bewaffnen, um sich gegen Ausländer, „diese Raubtiere, die Messer tragen, zur Wehr zu setzen“. Belien ist Ehemann und Mitarbeiter einer Abgeordneten des Vlaams Belang, der rassistischen Partei flämischer Separatisten, die in Antwerpen bei einem Stimmanteil von über 30 Prozent liegt.

30 Prozent der Stimmen wird die "Pro"-Bewegung bei uns nie erringen. Aus gegebenem Anlass sei allerdings daran erinnert, dass auch aus der "Pro Köln"-Vorläufer-Partei DLVH ein
Mörder sowie ein Totschläger und Leichenschänder hervorgingen.

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4.10.07

LUSTREISE NACH ANTWERPEN

Warum hat die "Pro"-Bewegung eigentlich eine solch starke Abneigung gegen Muslime? Weil die nicht saufen wie die Tiere - im Gegensatz zu den "Pro"pulisten. Rekonstruktion einer "Lern"-Tour in "die schönste Stadt Europas"

Charlie kommt schwer in's Schwitzen, ist aber nicht aus der Ruhe zu bringen. Der Wirt des Leeuw Van Vlaanderen leistet echte Schwerstarbeit. Der Zapfhahn droht heiß zu laufen. Nur gut, dass Charlie, Ex-Boss der Kneipen Sus Antigoon und Hill Diar, sein Handwerk gelernt hat.



Wir schreiben den 31. August 2007. Rund ein Dutzend "Pro Köln"- und "Pro NRW"-Mitglieder sind nach Antwerpen gereist, um, so Markus Beisicht, "in der schönsten Stadt Europas" zu "lernen". "Lernen", wie man "mit patriotischen Ideen Mehrheiten gewinnen" könne. "Lernen" vom Vlaams Belang, der Schwesterpartei, die im Gemeenteraad der flämischen Metropole zwanzig von 54 Ratsmitgliedern stellt. "Lernen" - so kann man eine Sauftour natürlich auch nennen...



Schon zum Empfang der "Pro"-Delegation wird Bier und Sekt kredenzt. Nicht nur "Pro NRW"-Vize Markus Wiener langt kräftig zu.



Lediglich Rats"dame" Regina Wilden betrachtet das feucht-fröhliche Treiben mit skeptischem Blick. Die Hausfrau, die den weltlichen Genüssen eher abhold ist, umfasst verkrampft ein Buch. Das will und wird sie später Vlaams-Belang-Spitzenmann Filip Dewinter überreichen.



Doch bevor es so weit ist und bevor die Party richtig los geht, wird geredet. Geredet. Geredet! "Pro NRW"-Vorsitzender Markus Beisicht spricht von "einem großen Tag", beschwört die Freundschaft der europäischen Rechtsdraußenparteien und betont: "Wir vertreten das anständige Europa!" Wie gewohnt verhaspelt der langjährige Rechtsextremist sich in seinen bei Freund und Feind gefürchteten Schachtelsätzen.



Das anständige Europa, vertreten durch Rechtsdraußen? Vlaams Belang-Redner Bart Debie setzt noch Einen drunter in Sachen Geschmacklosigkeit: Der verurteilte Ex-Prügelpolizist belobigt das "gute belgische Bier". Nein, beim deutsch-flämischen Patriotentreffen ist man wirklich vor nix fies.



Anlässlich einer "alternativen Stadtführung" regen sich die Alkoholfreunde und Islamfeinde mächtig auf: über einen Döner-Imbiss, zwei Kopftuch tragende Frauen, einen Müllhaufen auf dem Bordstein. Was der guten Stimmung überraschenderweise keinen nachhaltigen Abbruch tut...



So eingestimmt, versacken die selbst ernannten "Populisten" aus zwei Ländern schließlich in jener Kneipe, die den Zweitnamen Beest, Tier, nicht ganz zu Unrecht trägt. Dem Leeuw Van Vlaanderen. Charlie, noch'ne Runde! Prost! Die Tassen hoch! Und los geht's von vorn...










Schließlich tritt die Delegation die Heimreise nach Nordrhein-Westfalen an. Mit einem Bus des des Reiseunternehmens Heeß aus Troisdorf, das ansonsten Urlauber nach Italien und Spanien verfrachtet und Clubreisen organisiert. Der Busfahrer dürfte also Kummer gewohnt sein, wenn auch keine Lustreisenden, die gegen Lustreisen wettern....

Ach ja, die Lustreisen. Drei Tage vor der Antwerpentour war die neue "Pro Köln"-Postille erscheinen. Themenschwerpunkt? Drei Mal dürfen Sie raten!


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1.10.07

"PRO NRW"-LOBER KRITISIERT TREFFEN ZWISCHEN NPD UND "PRO NRW"

Die JUNGE FREIHEIT - sie ist das Leib- und Magen-Blättchen der Rechtsdraußen mit Abitur. Vor ein paar Tagen noch hatte sie die "Bürgerbewegung Pro NRW" gelobt, und zwar als "ernsthafte Chance", die "verwaiste Lücke ... zwischen Christdemokraten und den als rechtsextremistisch eingestuften Parteien" zu füllen. Für Biedermanni und Kameraden war dieser Artikel eine Art Ritterschlag. Dass die JF dabei "Pro NRW"-Boss Markus Beisicht konsequent "Manfred Beisicht" nannte, ist dabei nur eine Randanekdote.

Nun jedoch geht JF-Chefredakteur Dieter Stein auf die Barrikaden: wegen jenes Straßburger Treffens diverser europäischer Rechtsparteien, an dem auch die deutschen Parteien NPD, DVU und "Pro NRW" teilnahmen. Chefredakteur Stein sagt, er sei darüber "entsetzt". Er hat in der Folge seine Kooperation mit Andreas Mölzer gekündigt. Denn Mölzer, Abgeordneter der FPÖ, ist einer der treibenden Motoren des neuen Ganz-rechts-Bündnisses auf kontinentaler Ebene. Stein schreibt:

Lieber Andreas Mölzer,

wie ich Dir schon gestern am Telefon mitgeteilt habe, bin ich entsetzt, daß es in Straßburg auf Deine Initiative zu einem Gespräch zu Kooperationen von Rechtsparteien in Deutschland im Hinblick auf eine gemeinsame Europawahlliste unter Beteiligung von NPD und DVU gekommen ist.

Ich habe mit Dir Anfang August in Kärnten ein ausführliches Gespräch geführt, nachdem ich erfahren habe, daß es Überlegungen geben soll, in Kooperationsgespräche mit NPD und DVU einzutreten. Ich habe Dir schon damals deutlich gemacht, weshalb ich es für eine katastrophale Fehleinschätzung der Lage in Deutschland, im Besonderen aber der NPD und DVU halte, wenn man glaubt, diese Parteien für ein „rechtsdemokratisches“ Projekt für diskutabel zu halten.

Ich habe Dir meine Einschätzungen zur NPD – und diese ist schließlich der entscheidende Faktor in diesem sogenannten „Volksfrontbündnis“ – genannt. Daß sich diese Partei nicht nur nach Auffassung linksgerichteter Antifa-Journalisten, sondern ausweislich ihrer eigenen Verlautbarungen in der Tradition des Nationalsozialismus und des Dritten Reiches sieht, daß sie offen mit neo-nationalsozialistischen, tatsächlich rechtsextremen Kameradschaften, Freien Nationalisten kooperiert und deren Führungsfiguren sogar in ihre Vorstände holt. Auf dem jüngsten NPD-Parteitag in Niedersachsen durfte sogar Christian Worch, die Leitfigur der deutschen Neonazi-Szene sprechen und erhielt große Zustimmung. [...]

Mehr denn je ist sie in ihrem harten Kern ein Transmissionsriemen einer bizarren neo-nationalsozialistischen Subkultur. Ihre Nähe zum Dritten Reich muß man nicht entlarven, sie bekennt sich ungeschminkt dazu, und dies ist offenkundig der Wesenskern der erotischen Anziehung auf den Großteil des NPD-Umfeldes.

Soweit Stein, Boss eines durchaus weit rechts stehenden Blattes. Ob er vor diesem Hintergrund "Pro NRW" auch weiterhin als "Chance" betrachtet? Schließlich rühmt sich ja auch "Pro NRW", in Straßburg dabei gewesen zu sein. NPD? Ach, herrje...


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25.9.07

KLEINER FORTSCHRITT

Offenbar haben sich Rouhs, Beisicht und die anderen meine gestrige Kritik an ihrem peinlichen "Maßnahmenkatalog gegen die Islamisierung" zu Herzen genommen. Zwar fordern sie heute einen "einen Maßnahmenplan zur Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung in Köln". Sie beweisen dabei immerhin genug Augenmaß, um einzusehen, dass andere es besser können. Und zwar soll diesmal die Verwaltung...
... einen Maßnahmenplan für die Einhaltung der Bestimmungen der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Köln ... erarbeiten...
Genau! Biedermanni, lass' das mal lieber die (Verwaltungs-)Profis machen. In's Visier geraten übrigens Alkoholiker, Skateboarder und Bettler. Menschen, die mit peinlichen Pappschildern vor Bauch und Rücken demonstrieren gehen, sollen aber offenbar ungeschoren davon kommen.

Schließlich lobt der Antrag die Republik Singapur, weil dort "die Straßen sauber" seien. Ob auch die in Singapur beliebte Prügelstrafe (schon für Ordnungswidrigkeiten) in Köln eingeführt werden sollte, ließ "Pro Köln" offen.

Vorsicht, Biedermanni! Für solche Aktionen wird man in Singapur von Staats wegen verprügelt...


Was Biedermanni, dem Bundesprozesshansel, an SIngpapur gefallen dürfte, ist die Tatsache, dass kritische Geister dort oft mundtot geklagt werden, sofern sie nicht gleich dem Henker anheim fallen. Wobei die Regierenden Singapurs - im Gegensatz zu Biedermanni - nicht den Unwägbarkeiten ausgesetzt sind, die ein Gerichtsverfahren mit freien Richtern nun mal so mit sich bringt.

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13.9.07

SPITZENTREFFEN?

Die politisch links stehende Initiative "Kein Bock auf Pro Köln" erhebt schwere Vorwürfe: Am vorgestrigen Dienstag habe in Köln ein Treffen zwischen hochrangigen "Pro NRW"- sowie NPD-Politikern stattgefunden. Unter anderem sollen die "Pro NRW"-Vorständler Markus Beisicht, Makrus Wiener, Daniel und Bernd "Bernibär" Schöppe sich zu einem Vortrag des führenden NPD-Hetzers Holger Apfel eingefunden haben.

Apfel ist Chef der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag und stellvertretender Bundesvorsitzender der Janz-weit-rechtsdraußen-Partei. Apfel habe zum Thema "Nationale Politik im Landtag" referiert. Stattgefunden habe das Treffen im "Parkrestaurant Kasino".

"Kein Bock auf Pro Köln" veröffentlichte zudem Fotos, die "Pro NRW"-Organisationsleiter Daniel Schöppe vor dem "Kasino" zeigen, ferner sind auch Markus Beisicht, der "Pro NRW"-Vorsitzende, und sein Generalsekretär Markus Wiener zu sehen.


Wie weit nach rechts driftet die "Pro"-Bewegung, nachdem Markus Beisicht die Zügel in die Hand genommen hat? Fakt ist: Sie sammelt ehemalige Republikaner (meist vom rechten Flügel der Rechtsdraußenpartei, sie sammelt Ex-DVUler (die sie als Gerade-eben-noch-Jusos ausgibt). Sie hat einen neuen millionenschweren Finanzier: den Holocaustleugner Günther Kissel ("ein langjähriger Unterstützer der patriotischen Bewegung").

Nun traf sie sich offenbar mit einem führenden Kopf der NPD - zu der sie offiziell seit einiger Zeit Distanz hält. Aus Imagegründen.

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16.7.07

SCHÄM DICH, KLEPTOMANNI!

Gestern schrieb ich bezogen auf einen Artikel in Biedermannis Postille NATION 24, "dass Biedermanni ganze Passagen von der renomierten Wissenschafts-Homepage ARCHÄOLOGIE ONLINE klaute. Wortwörtlich. Nach dem Prinzip: Kopieren und Einfügen."

Heute stelle ich fest: Auch der Rest des Textes ist geklaut. Bestohlen wurden der Arbeitskreis selbstständiger Kulturinstitute (siehe hier!) und das Deutsche Hygiene-Museum Dresden (siehe: da!). Biedermanni hat also Textpassagen von drei Homepages entnommen, und zwar wortwörtlich, hat sie zu einem "neuen" Text zusammengefügt und so getan, als sei es sein eigener. Nein, wie preiswert!

Kein Wunder, dass dieser Text sich in punkto Niveau so wohltuend von dem restlichen Geschreibsel in Biedermannis Stinkkäseblättchen abhebt. Biedermanni? Man könnte ihn auch Kleptomanni nennen.

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1.7.07

IRONIE DER GESCHICHTE

Dass Köln bundesweit nicht mehr als die Dom-, sondern als die Moschee-Stadt wahrgenommen wird, das verdanken wir "Pro Köln". Dabei ist noch nicht mal ein Grundstein gelegt worden. Saubere Leistung, Biedermanni!

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27.6.07

WER FINANZIERT DIE "PRO"-PAGANDA?


»Ey, haste mal einen Euro? Nee, nee, nicht zum Versaufen. Bloß für'n paar zehntausend Flugblätter. Ehrlich!«

Laut Biedermanni hat die "Bürgerbewegung Pro Köln" exakt 259 Mitglieder. Gleichzeitung leistet sie sich immer wieder enorme Materialschlachten:

  • Verschickt mehrfarbige Zeitungen "an alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer".
  • Lässt ein "neues Selbstdarstellungsflugblatt" drucken und verkündet: "Insgesamt 100.000 Stück werden in den nächsten Monaten in die Massenverteilung gehen."
  • Verteilt, wenn auch oft erfolglos, die "Schülerzeitung Objektiv" an dutzenden Kölner Schulen.
  • Schreibt nach der großen "Panne beim Bürgerbegehren": "100.000 zusätzliche Flugblätter sind bereits im Druck."

Mal eben so! Und das sind nur einige, willkürlich heraus gegriffene Beispiele.
Selbst wenn diese Zahlen (deutlich) zu hoch angesetzt sein sollten, wovon auszugehen ist, muss doch eine Frage gestattet sein: Ist das nicht ein enormer Papierausstoß für eine 259-Männeken-Partei?

Denn es fallen ja immer Kosten für den Mehrfarb-Druck und oft für Porto an. Tausendfach. Da nützt es dann auch wenig, wenn bei den Honoraren für abgebildete
Pornomodels eisern gespart wird...

Also, her mit der Wahrheit, Biedermanni: Woher kommt all das Geld, das Sie verpulvern? Treibt "Pro Köln" dermaßen viele Spenden beim Kölner Normalbürger ein? Dann wäre die "Bürgerbewegung" ein Unikat. Denn die etablierten Parteien werben ja nicht umsonst – legal oder illegal – so gerne (Dankeschön!-)Spenden der Wirtschaft ein...

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26.6.07

DEUTSCHE, LERNT DEUTSCH!

Angemessene Forderung an den Stadtrat: Integrationskurse zuerst für "Pro Köln"-Fans! Damit sie endlich den Weg zum Aldi finden...

Während Biedermanni an all die Korruptionsskandale des Fritz Schramma erinnert, ohne Zeit zu finden, endlich einmal die Frage zu klären, wo all das Geld für all die irrsinnigen Propaganda-Schlachten seinen Ursprung hat, bemächtigen sich Halbalphabeten heimtückisch der "Pro Köln"-Homepage! Verwiesen sei auf den nun ja: Text namens "Eine Reise nach Vingst", der reich an Rechtschreibfehlern, dafür arm an, um nicht zu sagen: gänzlich frei von Gedanken ist.

Geschrieben sei er von einem "regelmäßigen Leser unserer Internetseite", heißt es in einem kurzen redaktionellen Einleitungstext. Der eigentliche Reisebericht fängt schon gut an: gleich beim dritten Wort gilt es, einen Grammatikfehler zu konstatieren (korrekt: "kommend", im Original: "kommen"). "Hinter den Tunnel", heißt es sodann, hole den "Betrachter die Vingster Multikulti-Realität ein."

In dieser Realität können deutsche Wandermänner nicht zwischen Akkusativ und dem korrekten Dativ ("hinter dem Tunnel") unterscheiden. Schlimm! Das muss und wird Konseqenzen haben bei der nächsten Kommunalwahl...


Knallhart recherchiert: "Wenn der Bürger nun die Ostheimerstraße weiter ... geht, kommt er nach einigen Metern an die Kreuzung Kuhtstraße."


Biedermannis Autor fragt: "Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?" Eine grammatisch korrekt formulierte, gleichwohl etwas scheinheilige Frage. Natürlich gibt es "ein Licht" dort hinter dem Tunnel. Sonst wären die nun folgenden, leider nicht sehr aussagekräftigen Fotos schließlich gänzlich unbelichtet geblieben, oder? (Regina Wilden, fürwahr auch keine Intellektuelle, wäre dieser Widerspruch aufgefallen!)

Was mich stutzig macht: Der Schreiber behauptet, dass die "Großen Discounterketten" bereits vor Jahren "das Feld geräumt" hätten. Darunter auch ALDI. Doch was sehen wir dann? Na, das:



Offenbar scheinen sich andere Menschen im Stadtteil besser zu Recht und daher den Weg zum ALDI zu finden. Möglicherweise ist das auch eine Frage der Intelligenz.

Der "langjährige Leser" hat offenbar Biedermannis Schwäche in Sachen Großschreibung und Kleinschreibung übernommen. Jedenfalls schreibt er über eine "eine
Historische Maschine", Geschäfte, die "in Deutscher Hand sind" und über "Türkische Geschäfte". Auch ist die Rede von Ladenlokalen, "die über Jahre hinweg schon lehr stehen".

Vielleicht sollte er einfach 'mal die von ihm beschriebenen "tü+rkischen Jugendlichen" ansprechen. Denn erstens sind die gute Christenleut', darauf deutet zumindest das Kreuz zwischen dem "Ü" und dem "R" hin. Und zweitens, darauf halte ich jede Wette, sprechen und schreiben sie ein besseres Deutsch als Biedermannis K(r)ampfschreiber.

(Nein, diese Ausländer! Jetzt nehmen sie uns auch noch die Sprache weg...)

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25.6.07

MAßSTÄBE VERSCHOBEN

Auszug aus einem STADTANZEIGER-Bericht

Biedermanni hat Recht, wenn er eine Sondersitzung des Stadtrates fordert: Schließlich erhebt der SPIEGEL schwere Vorwürfe gegen die Stadtspitze, schließlich ermittelt die Staatsanwaltschaft "gegen mehr als 100 Kölner Politiker, hohe Verwaltungsbeamte, Vorstandsmitglieder und Arbeitsnehmervertreter städtischer Gesellschaften". Darunter: Oberbürgermeister Fritz Schramma.

Schließlich geht es um Summen im (unter dem Strich) sechsstelligen Bereich.
Was das den Steuerzahler wieder kostet, mag man da ausrufen. Sei verdammt, Colonia corrupta! Biedermanni, der auf den medialen Zug (SPIEGEL, STADTANZEIGER) aufspringt, ohne neue Fakten zu liefern, ereifert sich derweil. Er schimpft:

Wenige tausend Euro Mehrkosten für eine Sondersitzung des Rates zur islamistischen Terrorgefahr im Jahr 2005 lösten eine wahre Empörungswelle bei den Nutznießern eben solcher Reisen aus – was für eine unverschämte Doppelmoral!

Aber: Wer von Steuergeldverschwendung im sechsstelligen Bereich redet, darf zur Steuergeldverschwendung im siebenstelligen Bereich nicht schweigen. Gelder im siebenstelligen Bereich jedoch kostete den Steuerzahler Biedermannis Aufmarsch der 207. Sagt: Biedermanni. Steuergelder im siebenstelligen Bereich – für einen Aufmarsch, den Radio Vatican wie folgt zusammen fasst:



Wo bleibt die Sondersitzung des Stadtrates?

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