14.9.07

"PRO NRW"-VORSTAND LÄDT MICH ZUM ESSEN EIN

Denn Andreas Akwara will "Pro NRW nach 'Links' ... lenken", um dann im Anschluss den Weltfrieden zu retten. Seine Bitte an mich: "Helfen Sie mit diesen Weg zu gehen. Er ist steinig und schwer." Und er meint all das keineswegs ironisch...

Herrje, mit Andreas Akwara hat Biedermanni sich ja einen tollen Kameraden angelacht! Sie erinnern sich vielleicht: Andreas Akwara, der Mann, der eine bessere Welt durch gemeinnützige Windeln erstrebt. Der Boss der Ein-Mann-"Bürgerbewegung Duisburg", die in Duisburg wirklich niemand kennt (und ich habe mit manchem Kenner der dortigen Politszene telefoniert!)

Unlängst jubelte Biedermanni, weil Akwara "pro NRW beigetreten" ist. Und in den "Pro NRW"-Vorstand wurde Akwara auch prompt gewählt. Wenn der Jubel mal nicht zu früh kam...


Pardon, aber beim Schreiben dieser Worte muss ich wirklich aufpassen, mir nicht vor Lachen die Hosen einzunässen. Akwara hat mich kontaktiert. Per Email. Ich schickte ihm daraufhin einen Brief. Per Schneckenpost an seine Duisburger Wohnung; um sicherzustellen, dass der Email-Schreiber auch wirklich derjenige ist, der er vorgibt zu sein. Was soll ich sagen: Akwara war's tatsächlich. Insgesamt vier Emails schrieb er mir. In der Letzten schlug er gar ein gemeinsames Mahl vor [4]:

Ich lade Sie gerne zum essen ein und dann erkläre ich Ihnen was genau in mir vorgeht und warum ich davon überzeugt bin das richtige zu machen.

Doch nicht nur ich, auch Biedermanni Rouhs wurde von Herrn Akwara kontaktiert [2]. Nun ist es amtlich: Biedermanni liest das Biedermanni-verliert-Blog! Denn, so versicherte Akwara mir:

Ich habe auch gestern Herrn rouhs mit den Inhalt Ihrer Seite konfrontiert. Er kannte den Inhalt.

Tja, an seinem Duisburger Statthalter wird Biedermanni noch viel Freude haben. Denn Akwara liegt nur halb auf der Linie von "Pro NRW", ist aber mit einem hohen Sendungsbewusstsein ausgestattet [2]:

Meine Arbeit wird es sein, die Schnittmenge aus den Kapitalismuskritischen Linken mit den Wertkonservativen Patrioten aufzubauen. ... Somit ist es folgerichtig zunächst eine Partei wie Pro NRW nach "Links" zu lenken.

Und Akwara fährt fort [2]:

Ebenfalls das erstarken des Kommunismus wird so entgegengetreten. Indem eine REALE Alternative für Kapitalismusgegner angeboten wird. Vor diesem Hintergrund sehe ich meine Arbeit bei Pro NRW.

In einer anderen Mail [3] schreibt er mir schließlich:

Sie wollen Rechtsextremismus bekämpfen- ich auch! [...] Wenn meine Arbeit in Pro NRW zu einem Linksruck führt, und das wird es, dann habe ich doch viel bewegt.

Na, das mit dem Linksruck bei "Pro NRW" wird wohl nix werden. Aber vielleicht kann Akwara ja wenigstens den Weltfrieden retten. Jedenfalls versetzt er sich schon einmal in die Rolle des US-Präsidenten "Busch" [3]. Und legt dar, was er an dessen Stelle besser gemacht hätte. So würde er sich, sagt Akwara, mit Saddam Hussein zu einem Abendessen getroffen und ihm erklärt haben, "das wir nicht seine Feinde sind". Zu spät! Auch nach Saudi-Arabien und Iran wäre er an Bushs Stelle geflogen, denn: "Nur durch dialog kann ich was bewegen."

Durch Dialog - und durch Sport. Wobei Akwara ganz nebenbei den Weltfußballverband überflüssig machen will [3]:


Fußballtniere [gemeint sind "Fußballturniere", demokrat4711] würde ich organiseren USA gegen Iraq, Iran, etc in den USA und dann dort etc etc

Schließlich fleht Akwara mich an: "Helfen Sie mit diesen Weg zu gehen. Er ist steinig und schwer." [3] Das steht in der Tat zu befürchten. Eine Mail später schreibt er: "ich freue mich auf den Dialog und ich überlege mir sogar wie ich mit Linken in Kontakt treten kann um dort Gespräche vorzubereiten." [4]

Offen gestanden: Ich war einem Dialog durchaus nicht abgeneigt, bot Akwara ein Interview an, "in dem Sie Ihre Positionen darlegen können" [5]. Leider blieb Akwara die Antwort auf unter anderem folgende Fragen bisher schuldig:

3. Sie schrieben mir: „Wenn vieleicht Herr Rouhs mal Fehler in seiner Jugend begangen hat, ist das nicht mein Problem. Mir gegenüber ist er immer anständig geblieben.“ [1] Welche Erfahrungen haben Sie konkret mit Herrn Rouhs gemacht?

4. Herr Rouhs blickt auf eine langjährige politische Karriere zurück: nach Zwischenstationen bei NPD, „Republikanern“ und „Deutscher Liga für Volk und Heimat“ landete er schließlich in der „Pro“-Bewegung. Welche der genannten Parteien würden Sie, Herr Akwara, als rechtsextrem bezeichnen? Und: Sind all diese Engagements Jugendfehler?

6. Sie versuchen, Ihre Positionen unter Hinweis auf „den Juden Ralph Giordano“ [1] zu untermauern. Giordano jedoch bezeichnete „Pro Köln“ als „lokale zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus". Wie geht das zusammen?

7. Neulich begrüßte „Pro NRW“ den Solinger Unternehmer Günther Kissel als neuen Bundesbruder, einen Holocaustleugner. Haben Sie dabei ein gutes Gefühl?

8. Sie schreiben: „Wir können es uns nicht leisten, das eigene Volk in 'gut und böse' aufzuteilen. Das ist alleine Gottes Aufgabe.“ [1] Sehen das die Schari'a-Freunde nicht ganz ähnlich?

11. Die Mehrheitsverhältnisse im nächsten Landtag könnten unübersichtlich werden, wenn neben CDU, SPD, FDP und Grünen auch „Pro NRW“ und Linkspartei in's hohe Haus einziehen. Neue Koalitionsmodelle könnten, müssten vielleicht sogar sehr schnell auf die Tagesordnung gesetzt werden. Vorab: Welche „Pro NRW“-Funktionäre wären denn gegebenfalls ministrabel?

12. Für die Kampagne „Deutsch ist geil!“ klaute „Pro Köln“ das Foto eines tschechischen Pornomodels von einer holländischen Homepage. Werden Sie darauf drängen, dass die Dame für ihre unfreiwilligen Dienste endlich anständig entlohnt wird?
Seufz! Ob er wohl noch antworten wird? Hoffentlich! Denn: Ich will mehr Sätze lesen, die von hohem Sachverstand und ausgeprägtem Geschichtsbewusstsein zeugen; mehr Sätze wie denjenigen, der mit den Worten "Als die NAZIS 1932 an die Macht kamen" [1] beginnt.


Quellen:

[1] Akwara-Email vom 10.9.2007, Betreff: "Grüß Gott". Dokumentiert: hier
[2] Akwara-Email vom 11.9.2007, Betreff: "Blog Eintrag II". Dokumentiert: hier
[3] Akwara-Email vom 13.9.2007, Betreff: "Sie und meine Wenigkeit". Dokumentiert: hier (Teil 1) und hier (Teil 2)
[4] Akwara-Email vom 14.9.2007, Betreff: "Re:Sie und meine Wenigkeit". Dokumentiert: hier
[5] Demokrat4711-Brief vom 11.9.2007, Betreff: "Interview". Dokumentiert: hier

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11.2.08

AKWARA HAT EINEN KONKRETEN ADRESSATEN FÜR SEINE MORDDROHUNGEN GEFUNDEN

Vor einiger Zeit hat der (mittlerweile: ehemalige?) "Pro NRW"-Vorstand Andreas Akwara mich mit dem Tode und mit allerlei weiterem Ungemach bedroht. Nachzulesen hier, hier und hier. Mich hat diese Drohung mehr oder minder kalt gelassen. Bisher. Weiß Akwara doch nicht, wer ich bin, also: wer dieses Weblog betreibt.

Jetzt jedoch gerinnt mir das Blut in den Adern. Akwara hat sich einen konkreten Adressaten für seine Morddrohungen auserkoren. In seinen Drohmails redet er mich nun mit einem konkreten Namen an. Und er schreibt: "Offenbar haben sie doch 2 Kinder!"

Ein konkreter Name? Es ist der Name eines Journalisten aus dem Rheinland. Und er hat tatsächlich Kinder, wie er mir sagte. Denn natürlich habe ich den von Akwara Bedrohten informiert. Müßig festzustellen: Ich bin nicht derjenige, für den Akwara mich hält. Sinnlose Forderung: Herr Akwara, hören Sie auf, Unschuldige, ja Kinder zu bedrohen!

Was schreibt Akwara? Dies:

Nun habe ich Sie überführt und all das Elend welches Sie bei anderen verbreiten, kann somit auf sie zurückkommen.

Wie es in der Natur Gesetz ist!

Genauso wie ich es angekündigt habe.

Zur Erinnerung: Angekündigt hatte Akwara, dass ich "am Strick baumeln" werde, wenn ich ihm, Akwara, einmal persönlich begegnen sollte. Nun schwadroniert er darüber, "richtig Macht über Sie" zu haben. Ich solle seine Spielregeln akzeptieren, fordert er ultimativ. Denn, so Akwara: "Sie befinden sich in einer beschissenen Situation. In Ihrer Haut möchte ich nicht stecken." Nicht zuletzt freut Akwara sich darüber, "was für ein Genie" er sei. Nun ja...

O-Ton Akwara (Mail vom 10. Februar)

Es wird Zeit, dass der Mann einen Schuss vor den Bug bekommt. Die Behörden sind informiert. Und offenbar aktiv. Im Übrigen bleibt noch festzustellen: Akwara schickt seine Drohmails teilweise in Kopie an "info@pro-nrw.org". Bisher haben die Musterdemokraten darauf nicht reagiert. Jedenfalls ist mir keine Reaktion bekannt.

Siehe auch: Offener Brief an den "Pro NRW"-Vorsitzenden Markus Beisicht


Nachtrag: Ende Dezember hatte Akwara über seine Bürgerbewegung Duisburg geschrieben: "Die Partei Pro NRW und wir arbeiten nun offiziel (!) nicht mehr zusammen...". Am 28. Januar schrieb Akwara: "In NRW fördern wir derweil die Partei Pro NRW...". Nachzulesen hier. So ganz scheinen sie nicht voneinander lassen zu können, die "Pro NRWler" und ihr Ex-Vorstand Akwara...


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12.12.07

AKWARA DEMENTIERT

Und der "Pro NRW"-Vorstand bedroht mich: "Möge das Schicksal Sie hart für Ihre Lügen bestrafen! Sehr hart!"

Andreas Akwara, Vorstandmitglied von "Pro NRW", bestreitet, dass jene E-Mail, in der er, Akwara, als "Messias" bezeichnet wird, von ihm, Akwara, selbst stammt. Gut, das hatte ich nicht behauptet. Aber doch für möglich gehalten. Und zwar nach einer Analyse der Rechtschreibfehlerstruktur sowohl diverser Akwara-Mails als auch der Messias-Mail (mehr dazu). Doch Akwara schrieb mir heute (alle Rechtschreibfehler im Original!):




Und Akwara droht:
Sie verstecken sich unter einer Anonymität im Netz. Über die Gesetze der Natur stehen Sie aber nicht.

Ich verspreche Ihnen, daß die Natur Mittel und Wege finden wird um Sie für Ihren Denunziantentum und die Lügen bezahlen zu lassen.

Diesen Tag beschwöre ich hinauf! Und er wird kommen! Möge das Schicksal Sie hart für Ihre Lügen bestrafen! Sehr hart!

Der Auseinandersetzung mit dem Schicksal sehe ich mit großer Gelassenheit entgegen. Und auch Akwaras Hasstiraden lösen nur ein Achselzucken bei mir aus: Der "Pro NRW"-Spitzenmann beschimpft mich (unter anderem!) als "betrüger", als "hinterlistiges Miststück", als "Computerjunkie der eine große Klappe hinter dem PC hat aber sich sicher in die Hose macht wenn er draußen seine Meinung frei äußern müßte" und, last not least, als "kleiner mieser, häßlicher, impotenter Versager der nichts im Leben erreicht hat und auch nichts erreichen wird".

Ich stelle fest: Über den Vorwurf, ich sei ein "Computerjunkie", ließe sich ernsthaft diskutieren. Ansonsten irrt Akwara.

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12.2.08

OFFENER BRIEF AN MARKUS BEISICHT


Sehr geehrter Herr Beisicht,

als Vorsitzender der "Bürgerbewegung Pro NRW“ haben Sie ein Problem. Sie wollen Ihre Partei als eine scheinbar demokratische Alternative zu den "Altparteien" etablieren. Doch immer wieder zeigen sich deutliche Risse in der potjomkinschen Fassade.

So wurde der bei Ihnen gern als Gast gesehene und von Ihnen oft gepriesene Rechtsextremist Bart Debie unlängst wegen einer Gewalttat zu vier Jahren Haft verurteilt, von denen er ein Jahr im Gefängnis absitzen muss ("Eén jaar effectief voor ex-commissaris Debie (VB)“, De Morgen vom 31. Januar 2008). Debie ist, da erzähle ich Ihnen nichts Neues, Führungsmitglied Ihrer flämischen Schwesterpartei Vlaams Belang.

Zwei Ihrer alten Kameraden aus Tagen der Deutschen Liga für Volk und Heimat sitzen in deutschen Gefängnissen: wegen dreifachen Mordes respektive wegen Totschlages und Leichenschändung.

Aktuell bedroht das (mehr oder minder:) ehemalige "Pro NRW“-Vorstandsmitglied Andreas Akwara mehrere Menschen mit dem Tode, darunter auch Kinder. Das wissen Sie bereits? Gewiss, denn Akwaras Drohmails gehen Ihnen ja teilweise in Kopie zu.

Dennoch schweigen Sie, Herr Beisicht...



Sollte ich an Ihren Anstand appellieren? Das ergäbe wohl wenig Sinn. Wird in Ihren Kreisen doch wenig Aufhebens gemacht um das Wohl Ihrer Gegner. Also appelliere ich an Ihren Verstand: Glauben Sie wirklich, dass Sie heile aus dieser Affäre kommen, indem Sie selbige aussitzen? Das wird nicht funktionieren. Denn Sie haben eine Bringschuld. Schließlich haben Sie den irren Akwara bestärkt in seinen Wahn, indem Sie zuließen, dass er Vorstandsmitglied und Duisburg-Beauftragter der "Bürgerbewegung Pro NRW" wurde.

Ich fordere Sie auf: Handeln Sie und zwar in Ihrem eigenen Interesse. Nehmen Sie Einfluss auf Akwara. Unterstützen Sie die Polizeibehörden bei deren Ermittlungen gegen Akwara. Distanzieren Sie sich von Akwaras Drohungen!

Und bitte seien Sie doch so freundlich, der Öffentlichkeit folgende Fragen zu beantworten:

  • Akwara wird auf der „Pro NRW“-Homepage noch immer als Vorstandsmitglied geführt. Warum?
  • Akwara schreibt: "Die Partei Pro NRW und wir arbeiten nun offiziel (!) nicht mehr zusammen..." Bestehen noch inoffizielle Kontakte zwischen „Pro NRW“ und Akwara?
  • Akwara behauptet ferner: "In NRW fördern wir derweil die Partei Pro NRW..." Halten Sie die Unterstützung eines Mannes für angemessen, der Journalisten und Kinder massiv bedroht? Falls nicht: Gehen Sie juristisch gegen diese Behauptung Akwaras vor?
Ich freue mich auf Ihre Antwort, die Sie bitte auf der Webseite www.pro-nrw.org veröffentlichen mögen. Besten Dank für Ihre Mühe!

Freundlicher Gruß

demokrat4711

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14.12.07

AKWARA WIDERSPRICHT "PRO NRW"-DARSTELLUNG

In einer an mich gerichteten Email bestreitet Andreas Akwara die Darstellung der "Pro NRW"-Führung, derzufolge "Pro NRW" sich von Akwara getrennt habe. Vielmehr sei es umgekehrt gewesen, schreibt Akwara:

ich habe meinen Austritt selbst aus Pro NRW erklärt ...

Die Darstellung ist plausibel: Wäre die "Trennung" von "Pro NRW" ausgegangen und gegen den Willen Akwaras erfolgt, so wäre ein aufwändiges Parteiausschlussverfahren die Folge gewesen. Auf der Webseite der "Bürgerbewegung Duisburg" schränkt Akwara diese Aussage indes ein:

Die Partei Pro NRW und wir arbeiten nun offiziel [sic!] nicht mehr zusammen, wir sind der Partei jedoch trotzdem freundschaftlich verbunden und wünschen ihr für den Einzug in den Landtag 2010 viel Erfolg!

In seiner Email erklärt Akwara ferner seinen Rückzug aus allen politischen Ämtern:


Politik jedenfalls, werde ich NICHT mehr machen.

Eigentlich habe ich dafür auch gar keine Zeit.

Auch mein Amt als Vorsitzender der BürgerBewegung Duisburg werde ich abgeben und vieleicht nur noch Redaktionell, hin und wieder, tätig sein.

Schließlich bestreitet Akwara, mich mit dem Tode bedroht zu haben:

Das ist keine Todesdrohung gewesen sondern beschreibt die Wahrscheinlichkeit, daß sie ein Sexualverbrecher sind und wenn das stimmt, das sie dann nach meiner, und übrigens vieler anderer, Auffasung an den "Strick" gehören.

Immerhin: Sein Wahnsystem ist ein geschlossenes.

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16.12.07

UND NOCH'NEN AKWARA-ARTIKEL

Akwara (hinten rechts) nach seiner Wahl in den "Pro NRW"-Vorstand


Auch die
WELT AM SONNTAG berichtet über die Morddrohungen des Herrn Akwara an meine Adresse:

Ein Vorstandsmitglied der rechtslastigen Politorganisation "Pro NRW" hat Kritiker auf seiner Internetseite und per Email mit dem Tod bedroht. Adressat der Drohung ist vor allem der anonyme Betreiber der Internet-Seite "Biedermanni verliert". Hinter der Seite steckt ein Journalist, der aus Angst vor Übergriffen seine Identität verbirgt. Weiter wurde in den Schreiben Detlef Schmalenberg, Redakteur des "Kölner Stadtanzeigers", beschimpft und bedroht.

Die beiden Männer setzen sich seit Monaten mit der rechtsextremen Klientel der Vereinigung "Pro Köln" und deren Spitzenfunktionär Manfred Rouhs auseinander. Die Organisation wird vom NRW-Verfassungsschutz beobachtet. Das Amt sieht nach eigenen Angeben "Anhaltspunkte für den Verdacht auf rechtsextreme Bestrebungen".

In seiner Drohung schreibt das Duisburger Vorstandsmitglied der Gruppe "Pro NRW", Andreas Akwara, an die Adresse der beiden Journalisten. Sie seien "Terroristen" und "Kinderpornokonsumenten". Und weiter: "Wer weiß, vielleicht bringt das Schicksal uns (...) einmal zueinander. Dann aber baumeln Sie am Strick!"

Die Drohungen Akwaras sind der lokalen Polizei seit Donnerstag bekannt. Die Morddrohungen und ein ausgesetztes Kopfgeld waren bis Redaktionsschluss über die Internet-Seite des Duisburger Funktionärs Akwara abrufbar. Die rechtslastige Bewegung Pro NRW versucht derweil Schadensbegrenzung. Akwara sei ausgeschlossen worden, teilte Pro Köln am Freitag mit.

14.12.07

"PRO NRW": ADE, AKWARA, WILLKOMMEN VERSCHWÖRUNGSTHEORIE!

"Pro NRW trennt sich von Andreas Akwara" ist die Meldung auf der "Pro NRW"-Webseite überschrieben: "Die Bürgerbewegung pro NRW trennt sich von ihrem Duisburger Funktionär Andreas Akwara, nachdem dieser auf seiner privaten Internetseite einen seiner Kritiker schriftlich bedroht hat."

Akwara, heißt es da, habe "als nachgeordneter Funktionär keine zentrale Rolle im Verband gespielt". Nun: Akwara war immerhin Mitglied im Landesvorstand von "Pro NRW". Und wird noch immer als solches aufgeführt: siehe hier, notfalls: hier. Zudem suggeriert der Text, Akwara sei ein staatlicherseits eingeschleuster Spitzel.

13.2.08

AKWARAS MORDDROHUNG IM ORIGINAL

Aus dem einen oder anderen Grunde erscheint es mir angemessen, Andreas Akwaras Morddrohung vom 13. Dezember 2007 nochmals im Original zu veröffentlichen. Das ist die entscheidende Passage:



Und hier finden Sie einen Screenshot von der kompletten E-Mail. Die WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG schrieb seinerzeit:

Angesprochen auf die Schlussworte seines offenen Briefes an den Kritiker - "Dann aber, baumeln Sie am Strick!" - verstieg sich Akwara in Sätzen voller Konjunktive. Wäre der Kritiker Kinderschänder, was Akwara im Grunde daraus herleitet, dass er seine Texte im Internet veröffentlicht, und würde es die Todesstrafe für Kinderschändung geben, und hätte Akwara die Einführung dieser unterstützt, dann könne er dem Kritiker eventuell dabei begegnen, wie er am Strick baumeln würde. Akwara nennt diesen sprachlichen Tanz "erklärende Relativierung". ... Die Polizei Duisburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Auf der Webseite der "Bürgerbewegung Pro NRW" wird Andreas Akwara derweil weiterhin als Vorstandsmitglied aufgelistet.

6.12.07

BLÖDR MESSIAS

Gar nicht mal so riesig: der Unterschied zwischen "bierdrmanni" und "Biedrmann"

"Pro NRW"-Vorstand Andreas Akwara kämpft. Und zwar um meine Gunst. Mit allen Mitteln. Nachdem er mich bereits vor einiger Zeit
zum Essen eingeladen hatte, schickte er mir am Samstag erneut eine E-Mail. Deren Fazit:

Sie als engagierter Mensch sollten ... an einer konstruktiven Lösung teilhaben und ihre Energie hierfür zur Verfügung stellen.

Der Betreff der elektronischen Post lautete:




Heute nun
schrieb mir ein gewisser "D.F." alias "nopossible@t-online.de":

Man glaubt es kaum, aber in Duisburg haben sich ein paar von meinen Kollegen ( ANTIFA) mal mit diesem rechtsradikalen Andreas Akwara getroffen. Sie waren irgendwie auf diesen "Sozialkapitalismus" schwacvhsinn neugierig geworden.

Nun kommen diese zurück als wenn sie den "Messias" getroffen und sind total begeistert von seinen Ideen.................

Und wie begrüßt mich der "D.F."? Na, so:





Von "bierdrmanni" zu "Biedrmann": Da nähert sich jemand der korrekten Schreibweise in Siebenmeilenstiefeln. Schönen Tag noch, Herr Akwara!

Nachtrag vom 12.12.2007: Akwara bestreitet, dass die "Messias"-Mail von ihm, Akwara, selbst stamme. Siehe: hier

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12.2.08

ACH, AKWARA!

Andreas Akwara rastet völlig aus. Wirklich unflätig beschimpft er den Familienvater, den er, natürlich zu Unrecht, für den Betreiber dieses Weblogs hält. Als Beleg für diese Vemutung führt er an, dass der arme Mann sich an die Polizei gewandt habe. Akwara argumentiert: Nur demokrat4711, der Herausgeber des Biedermanni-verliert-Blogs, hätte von seinen, Akwaras, Drohmails wissen können.

Quatsch! Eine simple Google-Recherche - und mir war klar, wen Akwara in's Visier genommen hat. Danach habe ich den Mann gewarnt. Wie es sich gehört. Schließlich steht eine Morddrohung im Raume.

Hintergrund:
AKWARA HAT EINEN KONKRETEN ADRESSATEN FÜR SEINE MORDDROHUNGEN GEFUNDEN

4.9.07

GEMEINNÜTZIGE WINDELN, BESSERE WELT

Erneut zeigen sich Biedermannis Kameraden nicht sehr wählerisch bei der Wahl ihrer Mitstreiter. Diesmal haben sie einen Wirrkopf und funktionalen Analphabeten zum "wichtigen Mitstreiter" erkoren. Der unterstützt nebenbei auch die Konkurrenz der "Pro"-Bewegung

Laut Eigenaussage hat "Pro NRW" neue Mistreiter gewonnen. Nun ja: zumindest einen. Diesmal im tiefsten Ruhrpott:

Andreas Akwara, Vorsitzender der Bürgerbewegung Duisburg, gehört zu den wichtigsten Unterstützern der Kandidatur der Bürgerbewegung pro NRW bei der Landtagswahl 2010...

Wer ist dieser Andreas Akwara? Wohnhaft in Duisburg, dort als Musiker mit Hang zu überzogenem Eigenlob tätig, betreibt der 42-Jährige in Ratingen die Ambulante Krankenpflege A. Akwara. Jeder braucht halt einen Brotberuf! Seine "Bürgerbewegung Duisburg", die den Zusatz "Sozialkapitalistische Arbeiter Bewegung" trägt, obwohl er Kleinunternehmer ist, scheint ein Eigengewächs zu sein. Ideologisch ist sie nicht an die "Bürgerbewegungen" wie "Pro Köln" oder "Pro NRW" angelehnt.

Nein,
Akwaras Programm ist noch wirrer. So schwafelt er ohne Sinn und Verstand und ohne Rücksicht auf Rechtschreibung und Zeichensetzung:

Das umfassendste Problem unserer Gesellschaft ist die Gesellschaftsform an sich. Jegliche Korrekturen am bestehendem politischen System sollte zuerst die Frage nach deren Notwendigkeit für das Gesamtbild der Gesellschaft lösen. Somit ist es klar, daß eine zukunftsweisende Bewegung zunächst diese Frage beantworten sollte um daraus logische Schlußfolgerungen für die politische Arbeit finden zu können. Dies ist die Grundlage für die Politik aus einem Guß.

Den Guß möchten Sie sehen? Dessen originellster Bestandteil ist die brillante Idee, dass nicht nur Vereine, sondern auch Waren (beziehungsweise: "Wahren") gemeinnützig sein sollen. Akwara:

Als Gemeinnützig sind u.a. folgende Artikel zu nennen (ausgenommen jeweilige Luxusartikel z.B. Kaviar bei Fischprodukte):

Teigwahren (Brot, Brötchen, Kuchen etc)
Milchprodukte
Obst und Gemüse
Fleisch-/ Fischprodukte
Kartoffel
Strom, Gas und Wasser.
Einfache Gastronomien
öffentliches Verkehrsnetz
Wohnungsbau für Familien und Sozialwohnungsbau
Medikamente
Hilfsmittel für Gesundheitsfürsorge
Windeln.
Einfache Textilprodukte.

Natürlich will der "Teigwahren"-Experte nicht nur Duisburg retten. Und nicht nur Deutschland. Nein, in seinem Visier steht der ganze Planet. Der soll am deutschen Wesen genesen. Im O-Ton:

Wir haben den Traum, dass ausgehend von Deutschland dieses Schule macht und das die Mehrheit der Bürger an der Umsetzung einer solchen Gesellschaftsform beteiligen, auf dem Boden unseres Grundgesetzes und unserer Verfassung.

Und, so macht der neue Mistreiter von Rouhs, Beisicht und Co. unmißverständlich klar:

Dadurch könnte unsere Welt eine bessere Welt für alle werden.


Ach ja, zu allem Überfluss wirbt der wichtige "Pro NRW"-Unterstützer auch noch für die Konkurrenz:

Die BürgerBewegung- Duisburg unterstüzt ... Parteien welche für geeignet erachtet werden ... Die Partei Rechtsstaatliche Offensive (Offensive D) ist eine solche Partei. ... Deshalb wird die Arbeit dieser Partei eng mit der Arbeit unserer Bewegung verzahnt.


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24.3.08

AKWARA TRÄUMT VOM BUNDESTAG

Wird seine "Bürgerbewegung Duisburg" zum Machtfaktor in ganz Deutschland?

Ab einer Zahl von mindestens 100.001 Mitgliedern will Andreas Akwara seine "Bürgerbewegung Duisburg" richtig groß raus bringen. Der ehemalige "Pro NRW"-Vorstand Akwara schreibt:




100.001 Mitglieder? Nun, das wird schwierig werden für die bisherige Ein-Mann-Partei. Es sei denn, jeder fünfte Duisburger würde ihr beitreten. Oder aber die "Bürgerbewegung Duisburg" nähme künftig auch Mitglieder aus Essen, Bochum, Hattingen, Regens-, Flens- und Magdeburg auf.

Doch auch dann wäre die Herausforderung durchaus keine geringe, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele Konkurrenzparteien deutlich weniger Mitglieder aufweisen. Um nur die Wichtigsten zu nennen:


  • Die Linke (71.000)
  • FDP (64.100)
  • Bündnis 90 / Die Grünen (44.700)
  • Partei Bibeltreuer Christen (4.100)
  • Tierschutzpartei (1.089)
  • Pogo-Partei (1.473)
  • Die Violetten – für spirituelle Politik (853)
  • Piratenpartei Deutschland (700)
  • "Pro Köln" (364)

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21.3.08

EX-"PRO NRW"-VORSTAND TREIBT IN DEN RUIN

Noch besitzt er Wertgegenstände: Andreas Akwara

Ex-"Pro NRW"-Vorstand Andreas Akwara ist mal wieder schwer in Fahrt. Wegen dieses kleinen, unbedeutenden Weblogs namens "Biedermanni verliert". Natürlich lässt der Duisburger es mal wieder an Realitätsnähe mangeln:





Netter Versuch, aber: Der Betreiber dieses Weblogs, demokrat4711, ist nicht identisch mit dem Leverkusener Journalisten Harry Schick. Ich muss es wissen: Denn ich bin demokrat4711. Und heiße weder Schick. Noch bin ich Leverkusener. Kann indes googeln.

Wer das Gegenteil glaubt - und seine Handlungen an diesem Glauben orientiert! - sitzt einem Irrtum auf. Einem Irrtum, der möglicherweise sehr, sehr teuer werden kann. Auch dieser "Vorwurf" gegen Harry Schick ist vielleicht ein ganz klein wenig ungeschickt:



Ich sage einfach mal: Landgericht Köln, Aktenzeichen 28 O 112 / 08. Und ergänze: 250.000 Euro sind kein Pappenstiel. Selbst wenn der Gerichtsvollzieher manchen Wertgegenstand wird pfänden können.

Der Abergläubige Akwara sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er wirklich seine Existenz auf's Spiel setzen will. Um weiterhin den Falschen zu attackieren. Beste Osterwünsche aus Köln nach Duisburg!


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3.12.07

DER ANLEITER

Sollten wir uns mit Biedermanni freuen ob der unerwarteten Aufwertung seiner Person? Oder sollte sich unsere Freude eher aus der unfreiwilligen Komik dieses Satzes speisen? Dieses Satzes? Dieses Satzes:

Im Rahmen eines weiteren landesweiten Aktionstages haben am Samstag gut 20 pro-NRW-Aktivisten unter der Leitung des stellvertretenden pro-NRW-Landesvorsitzenden Manfred Rouhs eine groß angelegte Verteilaktion im Herzen von Aachen durchgeführt.

Nun ja: Wenn man die "Pro"-Klientel kennt, wundert man sich nicht, dass sie einen Leiter braucht, wenn es gilt, ein "pro-NRW-Selbstdarstellungsflugblatt" in Aachener Briefkästen zu schmeißen. Ist ja auch ein komplexer Vorgang: Erst muss man sich dem Briefkasten nähern. Ihn sodann aufklappen. Ein Flugblatt reinschieben. Die Klappe loslassen. Und dann?

Dann darf man nicht einfach stehen bleiben vor lauter Freude darüber, all das unter Anleitung hinbekommen zu haben. Sondern muss weiter gehen. Zum
"Wo isser denn, Herr Rouhs?" nächsten Briefkasten.

Apropos Briefkasten: Dort fand ich gestern mal wieder eine Email des "Pro NRW"-Vorstandes Andreas Akwara. Er schrieb mir (alle Verstöße gegen die orthographical correctness im Original!):

Unterschätzen Sie allerdings nicht die Intelligenz der Bürger welche UNS nicht unterstützen weil sie in uns "rechtsradikale" sehen (dann könntne sie auch die NPD wählen)", sondern weil sie endlich bürgerliche Interessen vertreten wissen wollen welches aber nicht den Sozialismus hoffähig macht!
Keine Panik, Herr Akwara, ich unterschätze nicht die Intelligenz der Bürger, die Euch nicht unterstützen. Bitte überschätzen Sie im Gegenzug nicht die Intelligenz der Bürger, die "Pro NRW" eben nicht "nicht unterstützen". Gebongt?


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14.2.08

AKWARA: "PRO NRW" REAGIERT






Erste Reaktion auf meinen
Offenen Brief an Markus Beisicht in Sachen Akwaras Morddrohung: Nun wird Akwara nicht mehr als Vorstandsmitglied der "Bürgerbewegung Pro NRW" aufgelistet.

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NÄCHSTE AUFGABE FÜR DEN "PRO NRW"-WEBMASTER

Nachdem Andreas Akwara, der Bedroher von Kindern und Journalisten, nun auf der "Pro NRW"-Homepage nicht mehr als Vorstandsmitglied gelistet wird, steht für den Webmaster der Ultrachrechten auch schon der nächste Job an. Andreas Akwara (rechts hinten!) müsste aus folgendem Bild herausretuschiert werden:



Nach Informationen von "Biedermanni verliert" wäre es aus "Pro NRW"-Sicht klug, diesen Job schnell zu erledigen.

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6.9.07

PULVER VERSCHOSSEN

Die sogenannte "Rheinland-Offensive"von "Pro NRW" ist bereits beendet, wie wir einem Interview mit dem "Pro NRW"- und "Pro Köln"-Vorsitzendem Markus Beisicht entnehmen können. Wurde die Region im Sturm erobert? Nicht ganz:

Zum einen konnten wir für alle anvisierten Kreisverbände Beauftragte und namentliche Ansprechpartner benennen, die in den nächsten Monaten den Verbandsaufbau weiter voran treiben werden. Zum anderen wurde noch einmal deutlich, daß pro NRW in eine politische Lücke vorstößt, die in Nordrhein-Westfalen von keiner Partei wirklich abgedeckt wird.

Anvisiert sind nach meiner Zählung genau zwei Kreisverbände: in Leverkusen und Rhein-Sieg. Immerhin: Beauftragte sind auserkoren. Namentliche Ansprechpartner gibt's auch. Weil unnamentliche sich wahrscheinlich nicht so gut machen, selbst bei der in intellektuller Hinsicht eher bescheidenen Klientel der "Pro"-Bewegung. Fürwahr: Ein enormes Potenzial, das da ausgeschöpft wurde! Ach ja, auch in Duisburg gehts voran. Beisicht jubiliert:

Erst heute ist der Vorsitzende der Bürgerbewegung Duisburg, Andreas Akwara, pro NRW beigetreten!

Welch ein Gewinn: Andreas "Bessere Welt durch gemeinnützige Windeln" Alwara, der einer Dame ohne Unterleib vorsitzt, wahrscheinlich nicht nur Boss, sondern auch einziges Mitglied der "Bürgerbewegung Duisburg" ist. Derweil zerlegt sich die "anti-islamistische" Szene: Udo Ulfkotte, bisher Galionsfigur, ist in Ungnade gefallen. Keiner mag "Pro Köln". Und der Rest der Szene ist verwirrt: Kölner Demo abgesagt, Brüsseler Demo bleibt verboten! Sollen sie jetzt in in Soltau-Fallingbostel aufmarschieren?

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18.12.07

VERSCHWÖRUNG?

Getreu meinem Lebensmotto "Don't feed the trolls!" wollte ich mich in Sachen Akwara-Affäre eigentlich nicht mehr äußern. Doch jetzt ist eine interessante neue Verschwörungstheorie aufgetaucht, die zu heißen Debatten führt. Und der ich gerne die Grundlage entziehen würde. Das ist ihr Inhalt:

Mit Datum 13. 12 2007 (Donnerstag) kommentiert „Biedermanni“ [gemeint bin ich, demokrat4711] , was der Stadtanzeiger in seiner Freitagsausgabe gedruckt haben wird“ Hä??? Ich schaue nochmals hin; es stimmt. „Biedermanni“ kommentiert einen noch nicht erschienenen Artikel im StA. ... Macht mir glaubhaft, daß der gute alte Stadtanzeiger noch eine unabhängige Zeitung ist und nicht viel mehr Klopapier! Überführt mich des Irrtums! Ich warte darauf!

Schon ist von "Merkwürdigkeiten", "Meinungsmanipulation" und "Stimmungsmache" die Rede. Frank und frei: Gibt es eine heimliche Connection zwischen dem STADTANZEIGER und mir? Welche dunklen Machenschaften werden hier vom Establishment beschwiegen? Zu Frage eins: Nein. Zu Frage zwei: keine. Fakt ist: Der besagte STADTANZEIGER-Artikel erschien bereits am Abend des Donnerstag auf der Webseite des Blattes. Schaun'se mal da:



Das ist übrigens oft so: Die Tageszeitung stellt mitunter ihre Print-Inhalte des nächsten Tages am Vorabend online. Nett von ihr. Und ich lese die Artikel dann. Zumal die Firma Google mich freundlicherweise und zeitnah mit einem so genannten "Google Alert" darauf hinweist.


Und für die ganz Blöden:
  • Ich = demokrat4711, Betreiber des Weblogs Biedermanni verliert.
  • Biedermanni = Manfred Rouhs, Rechtsextremist, gescheiterter Verleger, Thema dieses Weblogs.

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31.10.07

BIEDERMANNI TOBT SCHON WIEDER!


Das sieht man bei PROs nicht gerne: Schon wieder ein längerer Artikel im STADTANZEIGER, der sich kritisch mit der "PRO"-Bewegung, ihrem Personal, ihrem Populismus auseinander setzt. Biedermanni ist nicht amüsiert. Man merkt ihm an: das schmerzt! Und das schreibt Biedermanni, der möchtegern-süffisante Sülzer von Sülz:

Der Neven-DuMont-Schreiber fürs Grobe, Detlef Schmalenberg, beschäftigt sich heute in einem groß aufgemachten - angeblich gut recherchierten - Hintergrundbericht ausführlich mit den politischen Aktivitäten von pro NRW auf Landesebene. Offensichtlich aufgeschreckt durch die außerordentlich erfolgreich angelaufene Anti-Islamisierungskampagne von pro NRW soll nun der politische Mitbewerber - kaum in der Landespolitik angekommen - schon einmal kräftig diffamiert bzw. stigmatisiert werden.

Pardon, aber: Der Artikel ist (in aller Bescheidenheit: ich kann es beurteilen!) ziemlich gut recherchiert. Redakteur Detlef Schmalenberg hat sich sogar den zweifelhaften Genuss eines Telefonats mit Andreas Akwara gegönnt. Zu Wort kommen lässt er auch den Politologen Christoph Butterwegge:

„Der Erfolg hängt schließlich davon ab, ob man die Bürger in Angst und Schrecken versetzen kann“, so Butterwegge. Die etablierten Parteien würden zu defensiv mit diesem Phänomen umgehen.


Ja, so ist das. Zumindest bis dato.

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14.9.08

POP- STATT "PRO"-STAR

Andreas Akwara hat seinen Abgang als "Pro"-Funktionär offenbar gut verschmerzt. Er ist jetzt nämlich Popstar. Und mit den beiden Jahrhundert-Hits "Blue Velvet" und "Synthetic Horizon" auf der Videoplattform YOUTUBE vertreten: