20.6.07

PRO UND CONTRA

Laut einer Umfrage fände eine Moschee in abgespeckter Form eine Zwei-Drittel-Mehrheit in der Kölner Bevölkerung

Nachdem Biedermanni seine Politfolklorespielchen beendet hat, kommt nun endlich die demokratische Debatte über den Ehrenfelder Moscheebau in Fahrt. So präsentiert der STADTANZEIGER eine Befragung von 500 Kölnern.


Ihr zu Folge sind 35,6 Prozent der Kölner für den Neubau in der geplanten Form. 27 Prozent sagen ja, aber bitte alles eine Nummer kleiner. 31,4 Prozent lehnen auch eine abgespeckte Variante der Moschee ab. Fast ebenso viele sind generell dagegen, dass Muslime in Deutschland überhaupt Moscheen errichten dürfen.

Es ist also keineswegs so, dass 80 Prozent der Bürger den Bau ablehnen, wie Biedermanni und Co. nicht müde wurden zu betonen.
Der STADTANZEIGER titelt: "Kölner gegen Moschee in geplanter Größe" und "Zwei Drittel der Kölner halten Bau generell für richtig". Beides ist korrekt.

Zu Wort kommen Ditib-Justiziar
Mehemt Günet ("erforderlich, auch in der vorgesehenen Größe zu bauen"), Moschee-Architekt Paul Böhm ("Planen ist ein Prozess") und Oberbürgermeister Fritz Schramma ("noch Gesprächsbedarf").

Und "Pro Köln"? Wird nur noch da erwähnt, wo die Partei steht: am Rande. Und zwar dergestalt:

Den Rechtsextremen gelang es nicht, sich [der Moscheedebatte] zu bemächtigen: Hinter dem „pro Köln“-Plakat mit dem scheinheilig zitierten Einspruch Ralph Giordanos gegen die Moschee versammelten sich 0,01 Prozent der Kölner. Die überwältigende Mehrheit hat mit ausländerfeindlichen Parolen nichts zu tun und will sich nicht missbrauchen lassen.


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MANNI SPIELT DEN HONECKER

Fast hundert Prozent Zustimmung für die Moscheebaugegner! Jedenfalls nach Biedermannis Rechnung...

Biedermanni Rouhs strebt offenbar weiterhin danach, die Moschee-Debatte zu chaotisieren. Unter der Überschrift "Deutliche Mehrheit gegen die Kölner Großmoschee!" verkündet er:

Endlich gibt es ein seriöses Stimmungsbild über die Einstellung der Kölner Bevölkerung zur geplanten Großmoschee im Stadtteil Ehrenfeld.

Soweit, so wahr. Dieses Blog hatte einen halben Tag vor Biedermanni darüber berichtet. Biedermanni weiter:

Das Ergebnis ist eine eindeutige Bestätigung für alle Gegner der Großmoschee: Insgesamt 58,5 Prozent lehnen den gigantischen DITIB-Entwurf mit riesiger Moscheekuppel und zwei 55-Meter Minaretten ab. Und 31,4 Prozent der Bürger sind sogar generell gegen den Bau einer Kölner Zentralmoschee, egal ob nun mit Minaretten oder ohne.

58,5 Prozent plus 31,4 Prozent ist gleich 89,9 Prozent, oder? Gibt es so viele Moscheegegner in Köln? Es sind noch viel mehr, suggeriert Biedermanni:

Interessant ist zudem, daß sich diese Zahlen auf alle Bewohner Kölns beziehen, also sowohl Inn- [sic!] als auch Ausländer! Die Ablehnungsquote der Großmoschee bei der einheimischen Bevölkerung dürfte dementsprechend noch höher sein!

Klingt nach einer Mehrheit auf Honecker-Niveau! Aber: Hat Biedermanni Recht? Nicht ganz. Zu den Fakten:

  • 35,6 Prozent der Befragten wollen eine Moschee in der geplanten Form
  • 27 Prozent stimmen einer Moschee in anderer Form zu.

Macht also 62,6 Prozent, die die Moschee in der einen oder anderen Form befürworten. Grundsätzlich abgelehnt wird der Bau, der eigentlich ein Umbau ist, von 31,4 Prozent. Dieses Zahl hat Biedermanni korrekt wiedergegeben.

Fazit: Eine Mehrheit der Befragten ist grundsätzlich für den Moscheebau. Eine (andere) Mehrheit lehnt den Bau zumindest in der geplanten Form ab. Das – und nicht Biedermannis Gebrabbel! – sollte und wird wohl auch die weitere Gesprächsgrundlage sein. Nenn es Demokratie, Babe!

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27.3.07

MOSCHEE DANK BIEDERMANNI

Wer brachte Kölns CDU auf eindeutigen Pro-Moschee-Kurs? Biedermanni!

Eine interessante Argumentation hat Biedermanni da zusammengebastelt: Die CDU muss auf Pro-Moschee-Kurs blieben, weil sie sonst auf "Pro Köln"-Linie landen würde. Und das geht nicht. Biedermanni berichtet über den Parteitag der Kölner CDU:




Was heißt das im Umkehrschluss? Dass es um das Anliegen der Mosche-Gegner weitaus besser stünde, wenn "Pro Köln" sich nicht an die Spitze der Bewegung gesetzt hätte. Nun bleibt – da Biedermanni Recht! – den anderen Parteien nichts anderes übrig, als sich von "Pro Köln" zu distanzieren. Sie müssen den Moscheebau unterstützen. Ohne Wenn und ohne Aber. Auf Linie gebracht hat sie "Pro Köln".

Tja, Moscheebau-Kritiker, lasst uns mal Klartext reden: "Pro Köln" hat Euch die Tour versaut. Jetzt findet Ihr kein Gehör mehr. Und wenn Ihr den Mund aufmacht, stellt Ihr Euch in die gaaaaanz rechte Ecke. Egal, ob Ihr da hingehört oder nicht.

Doch jammert mir nichts vor! Wer sich mit dem Teufel einlässt, darf sich nicht beklagen, wenn er als Schwefelstinker gilt...

Biedermanni reibt sich derweil die Hände. Schließlich ging es ihm nicht um das konkrete Anliegen. Sondern darum, Stimmvieh für seinen rechtsextremen Wahlverein zu gewinnen:




Ach ja, was Biedermanni zu erwähnen "vergaß": Der Kölner Rat der Religionen, in dem Vertreter von zwanzig Glaubensgemeinschaften mitarbeiten, hat eine Kölner Erklärung verabschiedet, in der der Bau der Ehrenfelder Moschee "in dieser Form und an dieser Stelle" begrüßt wird.

13.7.07

KEINE GEWALT?

Bei Biedermannis Aufmarsch der 207 gegen die Ehrenfelder Moschee blieb es bei verbaler Gewalt. Was vielleicht auch daran liegt, dass zwei besonders üble Biedermanni-Kameraden schon vor länger Zeit aus dem Verkehr gezogen worden waren. Sie sitzen im Knast - wegen Mordes respektive "bestialischen" Totschlags. Tu felix colonia!

Doch nicht immer geht es bei Anti-Moschee-Demonstrationen so "friedlich" zu. Aus dem Polizeibericht:

Insgesamt 20 Demonstranten nahm die Polizei gestern Abend in der Zeit von 18 Uhr bis 21 Uhr 30 in [Berlin-]Pankow bei zwei Veranstaltungen fest.

Eine richtete sich gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee in Heinersdorf. Hier nahmen die Beamten gegen Ende der Veranstaltung 15 Männer fest, die der rechten Szene zuzuordnen sind. Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzung, Widerstand, Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen.

15 Festnahmen? Schwerer Landfriedensbruch, Körperverletzung, Widerstand, und so weiter? Rats"dame" Regina Wilden kommentiert den Polizeibericht mit den Worten: "Da darf man auch normalerweise nichts glauben" .

Sie verlinkt die
Webseite des Demonstrationsveranstalters: "Vielleicht", schreibt Wilden, "finden wir dort demnächst einen Bericht über die gestrige Demonstration."

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12.6.07

"PRO KÖLN" AUF CDU-KURS?

Die Fakten: Kölns CDU macht einen Schwenk in Sachen Unterstützung der Ehrenfelder Moschee. Haupttenor eines entsprechenden Positionspapiers: Die Moschee sollte sich optisch in das Stadtbild einfügen. Insbesondere solle sie nicht so groß ausfallen wie geplant [1].

Biedermannis Version der Geschichte: "Großmoschee-Streit: CDU schwenkt auf pro-Köln-Kurs ein!" [2]

Wir erinnern uns: Die "Pro Köln"-Forderung lautete und lautet also nicht: "Gegen die Groß-Moschee". Nein, wir alle haben uns geirrt! Die "Pro Köln"-Forderung lautete schon immer: Die Großmoschee soll sich optisch in das Stadtbild einfügen. [3]

Dafür also gehen sie am Samstag auf die Straße: Für eine schöne Großmoschee, die sich optisch in das Stadtbild einfügt.

Dafür demonstrieren sie: Mit Rechtsextremisten aus Belgien, Österreich und ganz NRW. Und, vielleicht, ein paar versprengten Kölner Normalbürgern.
Und jetzt alle: Die Großmoschee soll sich optisch in das Stadtbild einfügen!

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5.3.07

DICHTUNG UND WAHRHEIT

Das behauptet Biedermanni:

... Erfreuliches [ist] aus unserer Nachbarstadt Bonn zu berichten: Der dortige Bauausschuß des Stadtrates hat zum wiederholten Mal die Pläne für eine repräsentative Moschee abgelehnt! ... Eine Moschee in Bonn-Tannenbusch sei nicht erwünscht, weil der Stadtteil bereits jetzt einen hohen Ausländeranteil und soziale Spannungen aufweisen würde!

Das berichtet der Bonner Generalanzeiger vom 1. März zum selben Thema:

Dabei zeigten sich neben SPD und Bürger Bund vor allem die Christdemokraten durchaus offen für den Bau einer Moschee in Bonn: ... Moslems hätten ein berechtigtes Interesse an einem solchen Zentrum.

Christine Schröder-Diederich (SPD) sagte: "Im Gewerbegebiet Hohe Straße würden wir auch keine Kirche genehmigen". Karl Uckermann (Grüne) hingegen nannte die Verwaltungsentscheidung "das Gegenteil von Dialog". ...

Das sieht die FDP ähnlich: "Wir sind UN-Stadt und dürfen Moslems nicht in Hinterhöfe verbannen", sagte Eberhard Rüttgers. Der Blick in andere Städte zeige eine andere Tendenz als in Bonn.

Also: Keine einzige Fraktion lehnt den Moscheebau grundsätzlich ab. Weder CDU noch SPD noch der Bürger Bund. FDP und Grüne erst recht nicht ab. Geschweige denn, wie Biedermanni behauptet, der gesamte "dortige Bauausschuß des Stadtrates", also alle Parteien.

29.5.07

DIE SCHANDE NIMMT KEIN ENDE!


"Pro Köln" blamiert sich mal wieder nach Strich und Faden. Eine Reportage aus Köln-Ehrenfeld

Regina Wildens Lidschatten ist verschmiert. Tapfer steht die Rats"dame" (Pro Köln) vor den beiden südländisch aussehenden Türstehern. Sie winselt: "Darf ich jetzt bitte meine Handtasche wiederhaben?"

***

Köln-Ehrenfeld, Gymnasium Kreuzgasse. Heute Abend. Die Stadt Köln hatte zur Bürgeranhörung geladen. Das Thema: Der Bebauungsplan zur geplanten Moschee. Und rund 300 Bürger sind dem Ruf gefolgt. Darunter auch zwei Dutzend "Pro Köln"-Fans. Immer wieder unterbrechen sie das Treffen mit Zwischenrufen, hindern die Ehrenfelder daran, ihre Fragen und Bedenken zur geplanten Moschee vorzutragen. Eine treibt es besonders dolle: Regina Wilden.

Sie kreischt nicht nur. Sie wirft auch Papierkügelchen. Jawohl: sie wirft Papierkügelchen! Eine junge Dame spricht Wilden an: "Lassen Sie das bitte mal bleiben!" Es kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen. Wildens Pech: die junge Dame ist eine Polizeibeamtin in zivil. Kurz darauf wird Wilden von einem jungen bulligen Mann mit Migrationshintergrund vor die Tür geschleppt [Bilder: hier]. Mit beiden Armen umfasst er die Taille der keineswegs untergewichtigen Hausfrau. Und Wildens Handtasche? Die wird ihr dabei offenbar abgenommen. Wie demütigend!


***

Die Wilden eröffnet nur den Reigen der "Pro Köln"-Promis, die den Saal verlassen müssen. Markus Wiener ruft: "Das sind Nazi-Methoden!", als er von Polizeibeamten und Sicherheitsdienstmännern vor die Tür begleitet wird.

Der stellvertretende "Pro Köln"-Vorsitzende muss seine Personalien abgeben. Schließlich hat er den Ehrenfelder Bezirksvorsteher Wirges soeben als "Nazi" beschimpft. Er darf das Gebäude nicht wieder betreten. "Haben Sie das verstanden?", fragt ihn ein Polizist. Wiener bestätigt: "Ja, ich habe das verstanden."

Martin Schöppe ist eher kleinlaut, während die Polizisten seinen Namen und seine Anschrift notieren.
Im Saal tobt derweil die Debatte über die geplante Ehrenfelder Moschee. Ein Redner erhält donnernden Applaus, als er sagt: "Ich will nicht, dass die Ehrenfelder auf die rechtsextreme Taktik von 'Pro Köln'" hereinfallen."



***

Türsteher Nummer zwei ist Assyrer, also Christ. Christ
– wie Regina Wilden. Steigert das ihre Chancen? Wird die Rats"dame" ihre Handtasche bald zurückerhalten? Seht her: die Wilden macht Männchen. Wie ein Hündchen. Fehlt nur noch, dass sie Pfötchen gibt...


***

Die "Moscheegegner" , als "Pro Köln" und Anhang, pöbeln noch immer. Werden immer wieder ermahnt. Werden vom Saalpublikum ausgebuht. Sie nerven. Doch eines können sie nicht verhindern: die Debatte wird von Minute zu Minute sachlicher.
Souverän nutzen die Ehrenfelder das demokratische Verfahren. Trotz "Pro Köln"...


***



Der christliche Türsteher hat ein Einsehen: Er händigt Wilden die cremefarbene Handtasche aus. Dankbar lächelt die 60-Jährige.
Später werden Gerüchte kursieren: "Die Wilden ist nach Merheim verfrachtet worden!" In die Klappse...? Gut, dass Sohn Bernhard das nicht mehr erleben muss!


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28.3.07

MANNIS APRILSCHERZ

Unterschriftensammlung gegen die Ehrenfelder Moschee: Biedermanni ist zu früh UND zu spät dran

Zunächst: Erfolgsmeldung auf Erfolgsmeldung. Höhepunkt: Nikolaustag. Behauptung seinerzeit: 20.000 Unterschriften gesammelt! Dann der Offenbarungseid: Gut ein Viertel der Unterschriften, Namen und Adressen ist nicht korrekt abgegeben worden. Seitdem (also: seit kurz vor Weihnachten!): Immer neue Durchhalteparolen. Immer neue Postwurfsendungen. Immer neue Flugblätter.

"Pro Köln" sammelt. Sammelt. Sammelt! Dabei wurde, wie der Express feststellt, für die Ehrenfelder Moschee "noch nicht einmal ein Bauantrag gestellt". Und, so lesen wir an gleicher Stelle: "Ein Erschließungsplan... wurde vom Rat auch noch nicht beschlossen".

Verschießt Biedermanni sein Pulver also zu früh? Ja, aber auch zu spät:

"Die Fristen, um gegen den Grundsatzbeschluss des Rates zum Bau einer repräsentativen Moschee per Volksabstimmung vorzugehen, sind seit Jahren abgelaufen."

Und die rechtliche Zulässigkeit von Biedermannis Begehren wird erneut bestritten. Seitens des Innenministeriums und durch den Verwaltsrechtler Stefan Muckel. Erinnern Sie sich noch? Ende September kündigte "Pro Köln" die Veröffentlichung des Gutachtens einer "renommierten verwaltungsrechtlichen Anwaltskanzlei" an. Das sollte die rechtliche Zulässigkeit des Bürgerbegehrens belegen. Seitdem herrscht Funkstille...

Biedermannis Barometer: Schon lange nicht mehr zeigt es die (angeblich korrekte) Zahl der gesammelten Unterschriften an

Anfang April will Manni seine Unterschriftenlisten beim Oberbürgermeister "einreichen". Mein Tipp: Der erste April wäre ein guter Termin. Ein sehr guter Termin sogar. Denn dann herrscht nicht so viel Publikumsverkehr auf den Gängen des Rathauses. Weswegen Biedermanni sein Unterschriften-Altpapier durchaus dezent entsorgen könnte. Um dann in der Altstadt einen fetten Sonntagsbraten zu verspeisen. Mahlzeit!

18.7.07

TELEFONTERROR GEGEN 78-JÄHRIGEN

Moschee-Gegner lassen einen armen Rentner nicht zur Ruhe kommen

Möglicherweise sind unter den Anrufern, die den Rentner Josef Wirges seit Monaten quälen, auch solche, die nicht von der "Pro Köln"-Propaganda aufgehetzt wurden. Wer weiß das schon? Fakt jedoch ist: Der 78-jährige Renter bekommt fast jeden Tag Anrufe, die sich, so der STADTANZEIGER, durch "Hass und Menschenverachtung" auszeichnen. Anrufe von Moscheegegnern.

Das Problem des Zollstockers: Sein Name ist identisch mit demjenigen des Ehrenfelder Bezirksbürgermeisters. Beide heißen Josef Wirges. Beide werden sie für den geplanten Umbau der Ehrenfelder DITIB-Moschee verantwortlich gemacht. Die Menschen, die den falschen Wirges erwischen, "beschimpfen und beleidigen" den armen Mann. Oder seine Frau. Ganz egal! Sie lassen, so der Bericht, das Ehepaar Wirges überhaupt nicht zu Wort kommen.

Gattin Christine Wirges geht übrigens immer ran, wenn das Telefon klingelt. Sie muss rangehen. Es könnte ja ein Notruf ihrer kranken Schwester sein...

5.7.07

DIE WELT SCHAUT AUF "PRO COLOGNE"

In seinem Bestreben, die Noch-Domstadt Köln in der Wahrnehmung der Menschheit als "die Moscheestadt" zu etablieren, hat Biedermanni einen weiteren Etappensieg errungen. Jetzt berichtet schon die NEW YORK TIMES über den von Biedermanni angeheizten Moscheebau-Konflikt. Was schreibt das Blatt? Unter anderem das:

Wie vorherzusehen war, hat eine extrem rechte lokale Partei eine lärmende, fremdenfeindliche Protestkampagne geführt, wobei sie Unterstützung von ihren weit rechts stehenden Verbündeten in Österreich und Belgien zusammen trommelte. ... Am 16. Juni moblisierte Pro Cologne 200 Menschen zu einer Protestkundgebung gegen die Moschee.

Zweihundertsieben, um exakt zu sein. Doch weiter im Text:

Manfred Rouhs, ein Führer von Pro Cologne, sagte, die Moschee würde die Entwicklung von muslimischen Parallelgesellschaften verfestigen und zur Unterdrückung von Frauen ermutigen, von der er sagte, sie sei im Islam eingebettet. "Das ist kein gesellschaftliches Modell, das irgendeinen Platz hat in der Mitte Europas."


Endlich ist die silence helix durchbrochen! Seht, wie stolz er schaut, der Manni, unser Moscheestadtmacher:



Bleibt nur noch ein Problem: Jetzt hat er endgültig verschissen bei seinen alten Kameraden. Schließlich hat er der "jüdischen" NYT Rede und Antwort gestanden ...



Quelle: Germans Split Over a Mosque and the Role of Islam, nachzulesen hier und hier.

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19.4.07

IM NAMEN DER MEHRHEIT

Biedermanni Rouhs wird immer größenwahnsinniger. Jetzt schwingt er sich gar zum Sprecher einer Vier-Fünftel-Mehrheit auf

4,7 Prozent der kölner Wähler gaben Biedermannis "Bürgerbewegung Pro Köln" bei der letzten Kommunalwahl ihre Stimme. Gut zwei Prozent der Kölner unterschrieben das "Pro Köln"-Bürgerbegehren gegen den Umbau der Ehrenfelder Moschee. Eine kleine Minderheit also geht Biedermanni und seinen Mitextremisten auf den Leim.

Nun jedoch phantasiert "Pro Köln" eine achtzigprozentige "Mehrheit "herbei. Und "erlaubt" sich, im Namen dieser Mehrheit zu sprechen. Klingt größenwahnsinnig? Ist aber so:




Offenbar haben Biedermanni und seine Spießgesellen jeglichen Bezug zur Realität verloren. Endgültig! Neulich schon träumten sie davon, bei der nächsten Kommunal- und bei der Landtagswahl 30 Prozent der Stimmen zu erringen.

Einen
Artikel über die Übergabe der gesammelten Anti-Moschee-Unterschriften überschrieb Biedermanni mit "Angst vor dem Volk". Ganz so, als würde das Volk von ihm, Manfred "Biedermanni" Rouhs, Rechtsextremist seit Jugendtagen, Beruf: erfolgloser Verleger, auf Steuerzahlers Kosten lebend, repräsentiert.

Was sagen eigentlich die Männer im weißen Kittel dazu?

23.8.07

KLEPTOMANNI LIEST STADTANZEIGER

Pointe geklaut, Pointe versaut: Biedermanni hat sich von der DuMont-Presse "inspirieren" lassen

Der KÖLNER STADTANZEIGER (online seit gestern Abend) über den Moschee-Beirat der DITIB:

Dass ein so besetztes Gremium das Architekten-Votum gegen eine Verkleinerung „überzeugend“ findet, ist so aussagekräftig wie das Lob eines Konditors für Käse-Sahne-Torte.

Biedermanni Rouhs (alias Kleptomanni) heute über den Moschee-Beirat der DITIB:
Ein positives Votum dieses Gremiums ist daher ungefähr soviel wert wie eine Unbedenklichkeitsempfehlung fürs Rauchen durch einen „Beirat“ der Tabakindustrie!


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27.5.07

CDU: MOSCHEE-GEGNER SCHWEIGEN!

Weil sie sich nicht in die Biedermanni-Ecke gestellt sehen wollen. Sagt zumindest der Boss der CDU-Ehrenfeld

Hallo Moscheegegner, das war wohl keine so gute Idee, Euch mit Biedermanni und Konsorten einzulassen. Denn angeblich gibt es in der Kölner CDU massig Moscheebaugegner. Und angeblich erteilen Oberbürgermeister und Stadtdirektoren "etlicher rheinischer Städte" Ratschläge, wie das Bauprojekt zu verhindern sei.

Doch angeblich trauen sie sich nicht aus der Deckung. Denn sie alle hätten "Angst, dann in der rechten Ecke zu stehen". Das sagt der Vorsitzende der CDU Ehrenfeld und erklärte Moscheegegner Jörg Uckermann. Zitiert wird er in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Auszug aus dem Artikel "Die Moschee und der Tod", FAS vom heutigen Tage

Biedermanni verliert meint: Besser als mit den "Pro Köln"-Aktionen hätte man den Widerstand gegen den Moscheebau gar nicht schwächen können. Keiner traut sich mehr, Bedenken anzumelden; seien sie berechtigt oder Nonsens. Das muss man erst mal hinbekommen.

Oder, um Goethe zu variieren: Biedermanni ist jene Kraft, die stets das Böse will und stets das Blöde schafft. Sauber, Manni!

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5.3.07

60.000 UNTERSCHRIFTENLISTEN...

... für 2000 Unterschriften. Biedermannis Begehren scheitert weiter

20.000 Unterschriften gegen die Ehrenfelder "Großmoschee" will er sammeln. 18.000 hat er schon [1]. Behauptet er zumindest, der Biedermanni Rouhs. Doch die letzten läppischen 2.000 Unterschriften, die nach dieser Rechnung noch fehlen, kriegt er nicht zusammen. Neulich ließ er 30.000 Unterschriftenlisten an eben so viele Ehrenfelder Haushalte verschicken [2].

Nun sind angeblich weitere 30.000 Unterschriftenlisten* verteilt worden. Diesmal in Zollstock [3]. Macht zusammen: 60.000 Unterschriftenlisten. Allesamt im Mehrfarbdruck. Das kostet ein echtes Vermögen! Und all der Aufwand für 2.000 Unterschriften?! Hm. Ich zweifele.

* Die Unterschriftenlisten gegen die Ehrenfelder (!) Moschee befinden sich auf der Rückseite des Flugblattes gegen eine Moschee in Zollstock (!)
[Download]

7.5.07

ICH HAB'S JA IMMER GESAGT!

Das (nun endgültig gescheiterte!) "Pro Köln"-"Bürgerbegehren" im Spiegel des Biedermanni verliert-Blogs. Eine Chronologie:

  • 27.9.06: ROSS UND REITER? Und weiterhin bleibt die rechtliche Zulässigkeit des "Pro Köln"-Bürgerbegehrens (freundlich formuliert:) umstritten
  • 5.4.07: BEIM KÄMMERER. Die Stadt Köln interessiert sich nicht wirklich für Biedermannis (Bürger-)Begehren. Die NRW-Datenschuzbeauftragte schon

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20.2.07

"RECHTS" MUSS NICHT UNSERIÖS SEIN

Was ist der Unterschied zwischem (seriösem) Konservatismus und Manfred "Biedermanni" Rouhs?

Festtagsstimmung bei Biedermanni und seinen Kameraden:







Lang und breit zitiert Biedermanni aus dem FAZ-Artikel, der eine gute Übersichtsdarstellung zur Debatte um den Umbau der Ehrenfelder Moschee liefert. Biedermannis Zusammenfassung hingegen ist ein wenig, ähm, einseitig.


Wieder einmal wird jemand zu einem Biedermanni-Kronzeugen wider Willen: Diesmal hat es Siegfried Kuttner, Pfarrer der evangelischen Friedenskirche Ehrenfeld erwischt. Über ihn erfahren wir in der FAZ: "Er unterstützt den Bau der Moschee. Nur müsse man die Begegnung der Kulturen fördern, damit die Ängste verschwänden."

Doch diese Sätze lesen wir in Biedermannis Zusammenfassung nicht. Stattdessen wird der vernünftige Pfarrer als ein Quasi-Anhänger von "Pro Köln" dargestellt:







Was erfahren wir in der FAZ über "Pro Köln"? Das:


"Die als rechtspopulistisch verschrieene Partei Pro Köln polemisiert seit Jahren gegen das von ihr Großmoschee getaufte Bauwerk und hat es damit sogar in den Stadtrat geschafft. Auf einer Podiumsdiskussion über das Vorhaben sorgte sie für Tumult und 'Wir sind Volk'-Sprechchöre. ... Kontakte zur Nazi-Szene bestreitet Pro Köln, doch im Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2005 heißt es, es lägen 'aktuelle tatsächliche Anhalspunkte vor, die in ihrer Gesamtbetrachtung den Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung bei 'Pro Köln' begründen."

Sodann wird noch mal Pfarrer Kuttner zitiert: "Man darf das Feld nicht Pro Köln überlassen." Da hat der Gottesmann recht. Schon wieder!

Überschrieben ist der Text übrigens mit einem Zitat. Es lautet: "Wir wollen hier kein Ghetto errichten". Zitiert wird Ditib-Mitarbeiter Mehmet Yildirim. Diese Überschrift wird in Biedermannis Zusammenfassung nicht erwähnt. Wie kommt's?

Dem FAZ-Artikel können wir weitere interessante Information entnehmen. Über den Stand der "Pro Köln"-Unterschriften-Sammlung gegen die "Großmoschee" erfahren wir: "Schon 18.000 seien beisammen, sagt die Partei" (also "Pro Köln"). Für die verbliebenen läppschen 2000 Unterschriften will "Pro Köln" sich noch über fünf Wochen Zeit lassen:






Offenbar gehen die Unterschriftenlisten doch nicht weg wie warme Semmeln. Wie von mir prognostiziert...

Fazit: Der FAZ-Bericht zeigt auf, wie ein seriöser konservativer (also durchaus "rechter"!) Journalismus ausschauen kann. Sachlich, abwägend, alle zu Wort kommen lassend. Biedermannis Zusammenfassung offenbart jedoch einmal mehr: "Pro Köln" ist weder seriös noch konservativ, sondern extrem rechts und nur einer Wahrheit verpflichtet: der halben.

22.12.06

BIEDERMANNIS OFFENBARUNGSEID

Biedermanni selbst spricht von einer "Panne beim Bürgerbegehren": Ein Großteil der Unterschriften ist ungültig

Erinnern Sie sich? 20.000 Unterschriften gegen die Ehrenfelder Moschee wollte "Pro Köln" vorlegen. 21.000 Unterschriften wurden angeblich gesammelt. Und nun das:



Oder, um es auf das Wesentliche zu beschränken:
Eine ... Überprüfung ... aller ... Unterstützungsunterschriften für das Bürgerbegehren ... hat ... ergeben, daß ... höchstens 15.500 Unterschriften völlig korrekt und beanstandungsfrei abgegeben worden sind ...

Und das schreiben nicht etwa irgendwelche wilden linken Horden. Nein, das schreibt Biedermanni höchstselbst. Auf der offiziellen "Pro Köln"-Homepage. 15.500 gültige Unterschriften! Das heißt: 73 Prozent der Moschee-Gegner sind immehin in der Lage, Basisangaben zu ihrer Person in eine Liste zu schreiben, um selbige mit einer Unterschrift zu ergänzen.

Die übrigen 27 Prozent sind selbst dazu zu blöde. Zur Veranschaulichung – so kompliziert schaut die Unterschriftenliste aus:



Nur 15.500 Unterschriften? Es wäre noch eine andere Interpretation denkbar: Biedermanni und seine Spießgesellen haben uns seit Wochen belogen. Sind etwa gar nicht 21.000 Unterschriften gesammelt worden, sondern weniger; viel weniger?


War Biedermannis
Unterschriften-Barometer etwa nur eine große Veräppelung?Gestern noch war es Biedermannis ganzer Stolz. Zwischenzeitlich ist es von der "Pro Köln"-Homepage verschwunden. Einfach gelöscht!


Jedenfalls ist nun eine Großoffensive angesagt:


Verkündet "Pro Köln"-Vorsitzender Markus Beisicht, um einige Durchhalteparolen zu ergänzen. 100.000 Flugblätter! Bleibt nur noch eine Frage offen: Wer eigentlich bezahlt für diesen Irrsinn?


DOKUMENTATION:
BIEDERMANNIS OFFENBARUNGSEID

30.9.06

MANNIS KAMPFWOCHE

Respekt: Biedermannis Frustrations-Toleranz ist bemerkenswert!

Ein Pyrrhus-Sieg ist ein scheinbarer Erfolg, der auf enormen Verlusten basiert. Also recht eigentlich eine Niederlage
[1]. Biedermanni Rouhs ist Kölns Pyrrhus-Sieger der Woche.

Da beruft er – mediengeil wie immer! – eine "Pro Köln"-Pressekonferenz ein. Und feiert deren Ergebnis als Erfolg: "Medienblockade gegen Bürgerbegehren gebrochen" [2].

Hurra, es sind tatsächlich ein paar Medien-Heinis angetanzt! Dass die Berichterstattung – so wie immer! – durch die Bank äußerst negativ war, wischt er mit einer flotten Handbewegung weg. Und wieder einmal wurde offenbar: alles Unterschriftensammeln gegen die Ehrenfelder Moschee ist vergeblich. Kein Mensch nimmt es ernst, wenn "Pro Köln" von einem Rechtsgutachten spricht, das angeblich das Gegenteil belegt [3]. Denn Biedermanni kann dieses Gutachten nicht vorlegen...

Was gab es ansonsten zu "bejubeln" bei Biedermannis? Nun, die eigene Außenseiterrolle: "Nur pro Köln bezieht Stellung gegen Deserteur-Denkmal" [4]. Klar, das Abfeiern der hitlerschen Soldateska ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal [5] von "Pro Köln". So was machen Demokraten halt nicht.

Hey, der "Pro Köln"-Postille Offensiv rennen die Anzeigenkunden weg? Und darüber wird auch noch mit einem Negativ-Artikel im Stadtanzeiger [6] berichtet? Das tut weh! Biedermanni macht aus seiner Niederlage einen "Kleinkrieg gegen die Pressefreiheit" [7]. Was soll er auch tun?

"70 Prozent gegen Asylmißbrauch" [8]? Das ist dem Biedermanni ein innerer Reichsparteitag. Leider, leider ist nicht von 70 Prozent der Kölner oder der Deutschen die Rede. Sondern von den Schweizern. Und auch die bekommt er nur auf seine Seite, weil er die Fakten mal wieder bis zur Schmerzgrenze verbiegt.

Und dann war da noch diese fette Niederlage: "'Übergangsheim' in Merkenich wird doch nicht geschlossen!" [9]. Och, Mensch, dabei hatte Biedermanni sich doch so abgerackert. Alles vergeblich!

Und der größte Erfolg der Woche? Ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren gegen Biedermanni wurde eingestellt [10]. Nein, sein Flugblatt gegen die Ehrenfelder Moschee erfüllt nicht den Straftatbestand der Volksverhetzung. Sondern geht gerade noch so als freie Meinungsäußerung durch. Schwein gehabt: Das hätte teuer werden können!

Insgesamt: Eine durchschnittlich gute Woche für Biedermanni, den Mann mit der stählernen Frustrations-Toleranz [11] [12] [13].

2.8.06

BIEDERMANNIS ALIBI-ALI

Setzt Rouhs auf getürkte Unterstützer?

Wow! Jetzt lässt Biedermanni Rouhs sogar einen waschechten Türken zu Wort kommen [1]. Natürlich nicht irgendeinen. Sondern einen Akademiker, der "der in Köln eine leitende Position in einem großen Konzern bekleidet". Einen Namen hat der Mann nicht. Jedenfalls wird der nicht genannt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Während die Mehrzahl der deutschen Schüler, wie Rouhs unlängst beklagte, "nach den Rechtschreibstandards der 60er Jahre als Legastheniker gelten würden", schreibt Biedermannis Alibi-Ali nach den Regeln der orthografischen Korrektheit.

Inhaltlich liegt der Mann auf Rouhs Linie. Und sogar im Stil eifert der Türke dem Biedermanni nach. Und das ist seine zentrale Aussage:


"Wie auch in der Türkei, versuchen die Islamisten auch in Deutschland unter 'friedliche Ausübung ihrer Religion' die Freiheit in unserem Lande zu missbrauchen."
Wir stellen fest: Die kritisierte Ehrenfelder Groß-Moschee wird von DITIB gebaut. DITIB steht der Religionsbehörde des türkischen Staates nahe. Der türkische Staat fühlt sich kemalistischen Traditionen verpflichtet, also auch und insbesondere dem Laizismus. Für unsere deutschen Leser: beim Laizismus geht's um die Trennung von Religion und Staat.

Kurzum: Islamisten schauen anders aus. Und: Islamisten schauen dumm aus der Wäsche, wenn die Ehrenfelder Moschee fertig gestellt sein wird. Denn dann werden die gläubigen Muslime eher in Ehrenfeld beten als in einer der sprichwörtlichen Hinterhofmoscheen der Radikalen.


Bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen: Gehen Biedermanni die Argumente aus - oder warum muss er Unterstützer türken, um nicht zu sagen: einen Türken bauen [2]?

27.7.06

GANZ KLEINES EINMALEINS

Heute haben sie sich also auch mal nach Ehrenfeld getraut, um Unterschriften gegen die Ehrenfelder (eben!) "Groß-Moschee" zu sammeln: Biedermanni, sein Ratskollege Bernd M. Schöppe und Marylin Anderegg, die 2004 "Republikaner"-Kandidation für den Kölner Stadtrat war.

80 Unterschriften, behauptet Biedermanni, haben sie gesammelt. Und schon brach Euphorie aus:

"Dabei war es wenig überraschend, daß von den einheimischen Ehrenfeldern eine große Mehrheit das Bürgerbegehren unterstützt. Der CDU-Orstvorsitzende Jörg Uckermann liegt mit seiner Einschätzung völlig richtig, daß rund 80 Prozent der Ehenfelder gegen die Großmoschee seien." [*]


80 Unterschriftsteller repräsentieren 80 Prozent der Ehrenfelder? Dann lebten in Ehrenfeld ja nur 100 Menschen. Gibt es der Ehrenfelder nicht 200.000?

80 Unterschriften! Eine bescheidene Ausbeute. Wo doch allein in Ehrenfeld "zehntausende Flugblätter in die Hausbriefkästen verteilt worden sind" [*].

80 Ehrenfelder gegen die "Groß-Moschee". Wenn's denn stimmt. Bekanntlich wird selten so viel gelegen wie nach der (Unterschriften-)Jagd. Biedermanni verliert. Erst recht in Ehrenfeld.

PS: 3.000 Unterschriften wollen Biedermanni und Co bisher unter Strich gesammelt haben. Glauben Sie's?